Athen: Griechischer Linksterrorist festgenommen

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Ein deutscher und australischer Tourist wurden Mitte Juli 2014 im Zentrum der griechischen Hauptstadt Athen verletzt, als Polizisten einen der meistgesuchten linksextremen Terroristen des Landes festnehmen wollten. Auch der Linksterrorist Nikos Maziotis (siehe Screenshot) selbst, dem die Polizeiaktion galt, wurde bei einem Schußwechsel schwer verletzt. Mit durchschoßenem Oberarmknochen blieb er erst einmal blutend im Athener Zentrum auf dem Boden liegen. Eine zu seiner Identitätsverschleierung getragene Perücke lag nach Augenzeugen gleich neben ihm.

Maziotis werden von den griechischen Polizeibehörden seit dem Jahr 2012 neben einer Reihe von linksterroristisch motivierten Anschlägen auch Raub- und Banküberfälle vorgeworfen. Der Sohn eines Buchhalters gilt als führender Kopf der linken Terror-Szene Griechenlands. Bereits 1998 wurde er schon einmal verhaftet, nachdem Ermittler seine Fingerabdrücke auf einer fehlerhaft konstruierten Bombe fanden, die Sicherheitskräfte außerhalb des griechischen Ministeriums für Industrie im Dezember 1997 entdeckten. Nur 18 Monate Haft erhielt der Linksterrorist damals für den fehlgeschlagenen Bombenanschlag, mit dem er sich auch noch in den öffentlichen Medien und in der Anarcho-Szene des Landes lauthals brüstete.

Maziotis gilt zudem als Chef der Linksterroristenbande vom so genannten „Revolutionären Kampf“. 2012 tauchte der Bombenbauer und seine ebenfalls in linksterroristischen Zusammenhängen aktive Lebensgefährtin Panagiota Roupa unter. Finanziell über Wasser hielt sich das Terror-Duo zwischen März 2012 und August 2013 mit diversen bewaffneten Raubüberfällen, an denen sich aber auch noch weitere Gleichgesinnte beteiligten. Die Ausbeute ihrer kriminellen Geldbeschaffungsmaßnahmen betrug dabei mehr als 1,5 Millionen Euro.


November 2013: Fotos, Blumen und Kerzen am Tatort der durch Linksterroristen ermordeten Märtyrer der „Chrysi Avgi“ in Athen

Die Festnahme des Kopfes der Linksterroristenbande ist für die linksextremistische Szene an der Ägäis ein schwerer Schlag. Seit Jahren genoss der bombende und mordende linke Terror-Sumpf geradezu Narrenfreiheit in Griechenland, während die polizeilichen Anti-Terror-Einheiten hingegen für staatsterroristische Maßnahmen gegen die vollkommen legal arbeitenden Parlamentspartei der „Chrysi Avgi“ (Goldene Morgenröte) von der korrupten Kleptokraten-Junta des Landes bis heute mißbraucht wurden. Seit Monaten kam es in Griechenland zu diversen Bombenanschlägen und politisch motivierten Morden, zu denen sich die Linksterroristen des Landes auch unter wechselnden Gruppennamen öffentlich bekannten. Ermittler vermuten hinter den Terrorangriffen jedoch maßgeblich die Bande um den „Revolutionären Kampf“ und ihrem Anführer Maziotis.

Ob in den Folgeermittlungen nun auch der Beweis erbracht werden kann, daß der Terror-Pate und seine militante Gruppe hinter der feigen Ermordung zweier junger „Chrysi Avgi“-Parteimitglieder stecken, die im November 2013 hinterhältig auf offener Straße vor einem Parteibüro erschossen wurden, bleibt abzuwarten.

(Bild oben: Screenshot Greek-Reporter)
 

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