Asyl in Eichenau: Quotenerfüllung auf den Rücken der Bürger

Am 11. November 2014 lud der CSU-Landrat Thomas Karmasin des oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck vor den Toren Münchens zu einem Informationsabend über die anstehende Einquartierung von Asylanten in der Gemeinde Eichenau. In der örtlichen Friesenhalle waren neben zahlreichen parteifreien Bürgerinnen und Bürge auch regionale nationale Aktivisten vom „III. Weg“ zugegen.

Angesichts der Tag für Tag in Deutschland neu gestrandeten Asylanten sieht sich die BRD nachwievor gezwungen diese auf die Landkreise nach einem entsprechenden Zwangsquoten-System aufzuteilen. Für den oberbayrischen Landkreis Fürstenfeldbruck liegt die Zahl der aufzunehmenden Ausländer so bei 1.000 Personen für dieses Jahr. Obwohl in der großen Kreisstadt Fürstenfeldbruck 400 Personen in einer Kaserne bereits untergebracht wurden, bleiben noch 600 weitere kulturfremde Nichtdeutsche, für welche die politische Klasse im Landkreis noch eine neue Bleibe sucht.

In der Regel werden die Bürger über die Asyl-Heim-Anpflanzung erst informiert, wenn die Verausländerungsmaßnahme vertraglich abgesichert ist. Auch die Gemeinde Eichenau soll nun 100 Personen notgedrungen aufnehmen, obwohl in der einheimischen Bevölkerung dieser Akt der Überfremdung nur äußert negativ aufgenommen wird. Zudem steht die Gemeinde vor dem akuten Problem, dass es schlichtweg keine entsprechenden Örtlichkeiten für eine Asylanten-Unterbringung gibt. Auch haben sich offenbar keine Personen und örtliche Vermieter gefunden, die trotz hoher staatlicher Alimentierung bereit wären, kulturfremde Asylanten aufzunehmen.

Daher wollte der eigens für einen Asyl-Abend angereiste Landrat nun seine Zwangsnotlösung erklären. An zwei Grundstücken am Schreberweg sowie am Lindenweg in Eichenau sollen Wohncontainer aufgestellt werden, um dort die mentalitätsfernen Asylanten unterzubringen. Bereits im Dezember 2014 sollen die ersten 52 Fremden aus aller Herren Länder in der 11.000-Seelen-Gemeinde eintreffen. Nicht wenige Eichenauer befürchten nun, daß durch marodierende Asylbewerber im Innenstadtbereich auch viele Besucher des über die Stadtgrenzen hinaus bekannten traditionsreichen Pfefferminzmuseum von außerhalb nun zukünftig ausbleiben werden. Zudem hat man Angst vor wachsender Vermüllung, Kriminalität und dem Sinken der eigenen Grundstückspreise.

Die Friesenhalle war an diesem Asyl-Info-Abend sichtbar überfüllt, was das große Interesse in der Bürgerschaft an der Thematik und die Bedenken der Anwohner nochmals deutlich aufzeigte. Zugegen waren neben Eichenaus Bürgermeister Hubert Jung (CSU), auch der katholische und der evangelische Pfarrer der Gemeinde, eine Vertreterin der Caritas sowie der Leiter des gutmenschlichen Asylhelferkreises Alling, wie auch der mehr als überflüssige so genannte Migrationsreferent der Gemeinde Eichenau.

Erfreulich bürgernah gestaltete sich die Veranstaltung, da tatsächlich die einheimischen Eichenauer einmal reden durften, abgesehen von gelegentlichen überflüssigen Nonsens-Beiträgen der Pfaffen im Bürgersaal. Die Diskussion zeigte, dass auch in Eichenau nicht jeder so gutmenschlich umerzogen ist, wie es sich die Herren Politiker gerne wünschen. Als CSU-Karmasin mit einem süffisanten Lächeln verkündigte, dass rund um die Asylheime genau so viel Kriminalität herrschen würde, wie in Gegenden ohne Asylheim, meldete sich ein Bürger zu Wort. Dieser wohnte lange Zeit in Fürstenfeldbruck-West in der Nähe des dortigen Wohnheims. "Erzählen Sie uns doch keinen Quatsch", schmetterte der empörte und asylgeplagte Bürger dem Landrat so aus eigener Erfahrung entgegen. Viermal die Woche sei es in rund um die dortige Asyl-Kaschemme zu Polizeieinsätzen im Heim gekommen, gab der Asyl-Anwohner zu Protokoll.

Auf den ehrlichen Erlebnisbericht des Bürgers hatte der Landrat natürlich wenig zu entgegen. Vielmehr gab er bagatellisierend und verharmlosend zum Besten, dass es "zu gelegentlichen Rempeleien" mit den Asylanten schon mal kommen könne. Dass es im Umfeld von Asylheimen nicht selten zu Messerstechereien, Vergewaltigungen und anderer Gewaltkriminalität kommt, verschwieg er weiterhin.

Ein wütender Eichenauer konnte das Multikulti-Gefasel nicht mehr länger ertragen und riet dem Landrat er solle doch "seinen Scheiß-Container" gefälligst bei sich zu Hause aufstellen. Natürlich gab es auch einige linksversiffte und grün-angehauchte Wortmeldungen aus der Gutmenschen-Mafia, aber man merkte schnell am Applaus, dass die Bürgerschaft beim Thema hier durchaus gespalten ist und die Tendenz sich mehrheitlich eher in Richtung gegen die Aufstellung der Asyl-Container richtet. Eine weitere Frage war, wie denn die Asyl-Unterbringungssituation langfristig geklärt werden soll, da angesichts der bereits jetzt schon schwierigen Lage, der nicht vorhandenen Räumlichkeiten für neue Asylanten in Eichenau, eine absehbare Steigerung der Asyl-Quote kaum realisiert werden könne.

Aus den Antworten der politischen Klasse und Verantwortlichen der Verausländerung in der Kleinstadt wurde deutlich, dass sich die Eichenauer Bürger auf eine weitere schleichende Überfremdung ihrer Heimat einstellen müssen, wenn sich nicht schnell etwas ändert. Da die Schätzungen der BRD-Asyl-Behörden aber weiterhin aufgrund der laschen Ausländergesetze und nicht vorgenommener Abschiebungen einen vollkommen ungebremsten Zustrom von neuen Asylanten-Fluten prognostizieren, blicken gerade die zukünftigem Generationen in Eichenau einer düsteren Zukunft entgegen. Ihre Heimat verliert so ihr traditionelles Gesicht und wird demnach für alle immer lebensunwerter.