Ehrendienst am Grab von Hans-Ulrich Rudel

Heimatverbundene Aktivisten vom „III. Weg“ in Franken besuchten am 21. Dezember 2014 die letzte Ruhestätte des deutschen Fliegerasses Hans-Ulrich Rudel, der als Kämpfer für die nationale Sache auch bis zu seinem Tod noch persönlich aktiv war und leisteten am Heldengrab auch dieses Jahr ein weiteres Mal ihren nationalen Ehrendienst ab. Den bewegten Lebensweg des tapferen Offiziers trug so zur Erinnerung für die versammelten Nationalisten nach dem Entzünden zweier Grabkerzen ein junger Gefährte aus der Region vor. Danach wurde der Grabbewuchs gemeinsam von sich niedergelassenem Laub gereinigt.

Nur wenige Tage zuvor – am 18. Dezember – jährte sich der Todestag, des 1916 im schlesischen Konradswaldau geborenen deutschen Stuka- und Schlachtfliegers. Im Zweiten Weltkrieg war Oberst Rudel der Kommodore des berühmten Stuka-Geschwaders „Immelmann“. Als einzigem Soldaten des Zweiten Weltkrieges  wurde ihm die höchste deutsche Tapferkeitsauszeichnung – das Goldene Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes – zuteil. Der weltbekannte Wehrmachts-Offizier erhielt auch die höchste ungarische Dekorierung (Goldene Tapferkeitsmedaille), die ihm durch den damaligen Staatschef und Parteiführer der Pfeilkreuzler-Bewegung Ferenc Szálasi verliehen wurde.

Insgesamt vernichtete Rudel bei 2.530 Feindflügen drei sowjetische Schiffe, gut 70 Landungsfahrzeuge und 519 Panzer. Er bezwang über 800 Landfahrzeuge, mehr als 150 Flak- und Pak-Stellungen, vier Panzerzüge, zahlreiche Bunker, Brücken und entsprechende Nachschubverbindungen. Insgesamt wurden für Oberst Rudel auch neun Luftsiege bestätigt. Kein anderer Schlachtflieger des Zweiten Weltkrieges flog mehr als die von Rudel absolvierten 2.530 Einsätze. Bei seinen heldenhaften Einsätzen wurde Hans-Ulrich Rudel insgesamt dreißigmal abgeschossen und ganze fünfmal verwundet. Wohl durch einen Flaktreffer im Februar 1945 verletzte sich der tapfere Offizier am rechten Unterschenkel so schwer, daß dieser dann amputiert werden mußte. Trotz danach erfolgten Verbotes von Seiten der nationalsozialistischen Führung kämpfte Rudel sich widersetzend oft mit blutendem Beinstumpf weiter. Die Ostfrontkämpfer verliehen ihm daraufhin den Titel „Tapferste der Tapferen“. Bis zum letzten Kriegstag war der todesmutige Schlachtflieger im Einsatz.

Doch auf dem Helden-Epos ruhte sich Hans-Ulrich Rudel nicht aus. Er kam im fränkischen Kitzingen in alliierte Kriegsgefangenschaft und betätigte sich nach seiner Entlassung weiter als Fluchthelfer für die durch die Besatzer und deren Gnaden errichtete neue Bundesrepublik verfolgten Nationalsozialisten. Er war zudem ab 1948 in Buenos Aires als Luftwaffenberater des argentinischen Staatschefs Juan Perón tätig, wo er auch 1953 das „Kameradenwerk“ gründete, was sich als eine aktive Hilfseinrichtung für eben jene verfolgten NS-Leute verstand. Unterstützt wurden von ihm unter anderem auch der inhaftierte Stellvertreter Adolf Hitlers, Rudolf Heß und Großadmiral Karl Dönitz. Ebenfalls 1953 engagierte sich Oberst Rudel als Spitzenkandidat für die nationalgesinnte Deutsche Reichspartei (DRP). Bis zu seinem Tod 1982 blieb er stets zahlreichen Organisationen aus dem Nationalen Widerstand verbunden und trat auch als Redner bei Veranstaltungen auf. Trotz seiner Beinprothese bestieg der Teufelskerl 1953 gleich dreimal in Südamerika den Llullaillaco (6.739 m), den zweithöchsten aktiven Vulkan der Erde.


Lebensmotto von Hans-Ulrich Rudel:
"Verloren ist nur wer sich selbst aufgibt."

Größere Wellen schlug 1976 Rudels Einladung durch ranghohe Bundeswehroffiziere zum Traditionstreffen des Sturzkampfgeschwaders „Immelmann“ auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst in Bremgarten/Eschbach. Der damalige Parlamentarische Staatssekretär im bundesdeutschen Verteidigungsministerium, Hermann Schmidt (SPD), hatte die Durchführung der Veranstaltung im Fliegerhorst nur unter der Auflage genehmigt, daß Rudel dort keine Rede hielt. Nach der folgenden antideutschen Medienhetze versetzte der Bundesminister der Verteidigung Georg Leber daraufhin die Luftwaffengeneräle  in den Ruhestand.

Am 18. Dezember 1982 verstarb Oberst a. D. Hans-Ulrich Rudel in Rosenheim und wurde dann im fränkischen Dornhausen beigesetzt. Über den Tod hinaus wollte das BRD-System diesem Vorzeigesoldaten des Deutschen Reiches  jedoch noch diskreditieren und verbot Angehörigen der Bundeswehr, ihm an seinem Grab die letzte Ehre zu erweisen. Ungeachtet dieses Systemdiktates ließen es sich zwei Flugzeugführer der BRD-Luftwaffe allerdings nicht nehmen, mit Düsenjets im Tiefflug über den Friedhof zu fliegen und dem großen Helden des Zweiten Weltkrieges so ihre Ehre zu erweisen. Tausende Menschen aus aller Welt waren beim Begräbnis Zeugen dieses Aktes der Zivilcourage. Mit dem Deutschland-Lied wurde Hans-Ulrich Rudel dann zur letzten Ruhe gebettet.

Der Oberst und Kampflieger Rudel bleibt nicht nur durch sein selbstloses militärisches Können und Wirken ein Vorbild für die deutsche Jugend, sondern gilt auch insbesondere durch sein politisches und kameradschaftliches Engagement nach dem großen Kriege heute noch als eine wahre Lichtgestalt für aktive nationale Kräfte. Dem Wehrmachtsoffizier werden mehrere Sinnsprüche zugeschrieben, die allesamt seiner soldatischen Haltung entsprechenden Ausdruck verleihen, welcher er bis zum letzten Atemzug auch unbestritten treu blieb. Eines dieser Zitate dient auch heute noch – über 30 Jahre nach seinem Tod – vielen mutigen Streitern für ein freies Deutschland der Jetztzeit als generationsübergreifendes Lebensmotto: „Es ist nicht wichtig, daß wir heute Erfolg haben, wichtig ist, daß wir unsere Pflicht tun.





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