Bad Nenndorf: Stadtrat ignoriert Volkswillen – Agnes Miegel-Statue wird entfernt

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Bei einem Bürgerentscheid stimmten 77% für den Erhalt der bronzenen Agnes Miegel-Statue im Bad Nenndorfer Kurpark. Da aber nur etwa 21 % der knapp 9.000 Wahlberechtigten sich für den Antrag "Sind Sie dafür, dass der Ratsbeschluss vom 30.10.2013 aufgehoben wird und das Agnes-Miegel-Denkmal an seinem bisherigen Standort im Kurpark Bad Nenndorf bleibt?" aussprachen, verfehlte der Bürgerentscheid sein Ziel und die Agnes Miegel-Statue kann wie im Ratsbeschluß aus dem Jahr 2013 nun tatsächlich aus dem Stadtbild entfernt werden.

Der Nenndorfer Stadtrat entschied im Jahr 2013, daß die volkstreue Dichterin Agnes Miegel, die von 1948 bis 1964 in Bad Nenndorf lebte und dort ihren Lebensabend verbrachte, nicht länger im Kurpark mit einem Denkmal geehrt werden solle. Hintergrund sei Miegels Rolle im Nationalsozialismus, von dem sie sich später nicht wie so viele andere BRD-Karrieristen offiziell distanzierte. In ihrem Gedicht "An den Führer" schrieb Agnes Miegel 1938: "Laß in deine Hand, Führer, uns vor aller Welt bekennen. Du und wir, nie mehr zu trennen stehen ein für unser deutsches Land."

Die Agnes-Miegel-Gesellschaft protestierte gegen den Versuch, die Statue aus dem Kurpark zu entfernen. Die Mitglieder Detlef Suhr und Annemete von Vogel starteten Anfang 2014 ein Bürgerbegehren und sammelten dabei über 1000 Unterschriften, das Denkmal an Ort und Stelle zu belassen. Dies genügte, um den Bürgerentscheid herbeizuführen.

Obwohl 77% der abgegebenen Stimmen sich für den Erhalt des Denkmals aussprechen, wird die Politik ihre Pläne in die Tat umsetzen und Bad Nenndorf einer ihrer größten Persönlichkeiten im öffentlichen Stadtbild berauben. So sieht die wahrhaftige Fratze der Demokraten aus. Der Volkswille wird einfach ignoriert oder wie im Fall der Pegida-Demonstrationen seitens Politik und Medien verunglimpft bzw. kriminalisiert. Bei fast jeder Wahl stimmt die Mehrheit der Wahlberichtigten nicht für den Wahlsieger. Die größte Gruppe geht erst gar nicht zur Wahl und viele andere wählen kleine Parteien. Man kann also feststellen, daß die Herrschenden nicht von der Mehrheit des Volkes gewählt wurden.

Vielleicht sollte in Zukunft das Volk mal den Spieß umdrehen und den Willen der Politiker ignorieren und einfach mal das machen, was es für richtig hält. So macht es ja schließlich auch die Bad Nenndorfer Stadtrat und setzt sich über die Mehrheit von 77% hinweg.

 

 

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