
Ende November 2014 gewann nun der britische Verleger Peter McGee seinen Rechtsstreit gegen den vermeintlichen Freistaat vom Weißwurstäquator am Oberlandesgericht (OLG) in München auch in zweiter Instanz. Das Urteil und der krankhafte Repressionswahn der bayerischen Behörden könnten nun dem Steuerzahler am Ende teuer zu stehen kommen. Der Herausgeber und Historiker McGee will nun 2,6 Millionen Euro Schadensersatz vom süddeutschen Bundesland einklagen, weil ihm durch die blindwütige Beschlagnahmeaktion vor über fünf Jahren ein „vernichtender Image-Schaden“ zugefügt wurde.
Die „Zeitzeugen“-Veröffentlichungen stellten als Sammeledition die Presselandschaft in Deutschland zur Zeit des historischen Nationalsozialismus dar und machten insbesondere auch jüngeren Lesern so NS-Originalquellen zugänglich, die in der bundesdeutschen aufdiktierten Geschichtsschreibung in den tendenziösen Unterrichtsbüchern in der Regel fehlen. Das sollte offensichtlich durch die staatlichen Beschlagnahmeaktionen verhindert werden.
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