SPD-Veranstaltung in Puchheim: "Der III. Weg" lässt nichts unkommentiert

Im bayerischen Puchheim bei München organisierten die Sozialdemokraten eine ihrer üblichen antideutschen Hetzveranstaltungen. Die als Podiumsdiskussion zum Thema "Rassismus" angekündigte Veranstaltung am 19. März 2015, wurde auch von einem "III. Weg"-Aktivist besucht, so dass der Abend nicht als einseitige Wissensbildung für die anwesenden Bürgerinnen und Bürger verkommt und die internationalistische Ideologie der eingeladenen Diskussionsgäste nicht unkommentiert bleibt.

Durch die SPD wurden zur Diskussion eingeladen: Wolfgang Meyer (Kriminalhauptkommissar und tätig in der Bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus), Willi Dräxler (Referent für Migration beim Caritasverband der Erzdiozöse München), Marie Corain (Tätig in der Migrationsberatung der Caritas und u.a. in der Initiative Schwarze für Deutschland), sowie Isabell Riedling (Engagiert im Verband binationaler Familien und Partnerschaften). Moderiert wurde der Abend von Dr. Herbert Kränzlein (Landtagsabgeordneter der SPD und Alt-Bürgermeister von Puchheim).

Im Anbetrach der geladenen Gäste war es kein Wunder, dass sich der antideutsche Stumpfsinn durch die Veranstaltung zog und sich gerade beim brandaktuellen Thema Asyl die Podiumsredner mit ihren Überfremdungsfantasien überschlugen. Die kunterbunte, internationalistische "Alle Menschen sind gleich" Fassade, begann jedoch bald zu bröckeln. Ein junger Mann – die Süddeutsche Zeitung beschrieb ihn später als "unauffällig gekleidet und durchaus eloquent"- ergriff das Wort und zeigte den Anwesenden, dass eine Diskussion immer mehrere Seiten behandeln soll, damit eine solche Veranstaltung nicht zur plumpen Propagandashow verkommt. So widerlegte der junge "III. Weg"-Aktivist innerhalb ein paar Minuten zahlreiche (Schein-)Argumente der Podiumsredner und brachte begründete und nachvollziehbare Forderungen der nationalrevolutionären Partei ein, welche unter anderem für eine Beschleunigung von Asylverfahren und die konsequente Abschiebung von abgelehnten Asylanten steht.

Deutlich hilflos gegenüber der Argumentationsweise des jungen Nationalisten, ergriff der SPD-Ortsvorsitzende aus Puchheim, Jean-Marie Leone gegen Ende der Veranstaltung noch einmal das Wort. Völlig der Thematik entzogen, wurden Daten über den unliebsamen Andersdenkenden verlesen, welche er vorher über sein Smartphone im Internet bei linksextremistischen Seiten und systemkonformen Online-Schmierblättern gesucht hatte. Der Versuch, den nationalen Aktivisten und seine Darbietung mit diesem Mittel – also ohne Gegenargumente – zu diskreditieren, schlug jedoch fehl. So kamen nach der Veranstaltung mehrere Teilnehmer auf den jungen Mann zu, um mit ihm die Diskussion auf anständige Weise fortzuführen. Dadurch konnten noch viele Denkansätze ausgetauscht und nationale Positionen vom "III. Weg" unter die Leute gebracht werden. Fest steht, dass dies sicherlich nicht die letzte Veranstaltung war, die von Aktivisten des Stützpunkt München in der Region besucht wurde. Argumente gegen das deutsche Volk dürfen nicht unwidersprochen bleiben.