1. Mai-Werbeverteilungen in Bayreuth und Kulmbach

Der erste Tag im Mai ist seit über einem Jahrhundert fester Bestandteil im Kalender jeden Mannes und jeder Frau, um an diesem Tag einen arbeiterfreundlichen und kapitalismuskritischen Protest auf die Straße zu tragen. Dieses Datum hat keineswegs an Bedeutung und Gewicht verloren. Auch wenn heute ein angeblicher Wohlstand propagiert wird, sieht die Realität größtenteils anders aus. Der Wohlstand einiger weniger wird zu großen Teilen aus der sozialen Ungerechtigkeit und der systematischen Ausbeutug der arbeitendenen Schicht des Volkes gewonnen. Der 1. Mai bietet also die Möglichkeit, den Volkszorn gegen soziale Not und die immer größer werdende Armut im Land, in einer Protestdemonstration ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen.

Schere zwischen arm und reich wächst an

Seit Jahren wird die Schere zwischen dem Einkommen der Reichen und der Armen in Deutschland immer größer. Verdienten in den letzten Jahren die 10 % der Einkommenstärksten in Deutschland fünf Mal so viel wie die 10 % der Einkommenschwächsten, so ist der Unterschied nun schon auf sieben Mal so viel angestiegen. Tendenz dazu ist weiter steigend. Dabei ist die systematische Schröpfung der Arbeiter und Arbeiterinnen in Deutschland keinesfalls ein Vorteil für Wirtschaft und Kapitalisten. Wie ein OECD-Bericht vom Dezember letzten Jahres aufzeigt, mindert eine immer größer werdende Schere zwischen Reichen und Armen in Deutschland das Wirtschaftswachstum. Laut den Ökonomen hätte die Wirtschaft bei einer gerechteren Sozial- und Lohnpolitik in den letzten Jahren um weitere sechs Prozentpunkte anwachsen können. Dadurch dass für das Gros unseres Volkes am Ende des Monats immer weniger Geld über bleibt, bleibt auch der Wille für Anschaffungen und Investitionen hinter dem Potenzial, welches mit einer arbeiterfreundlicheren Wirtschaftspolitik erreicht werden könnte.

Verteilungen in Bayreuth und Kulmbach

Gegen diese und viele weitere wirtschaftliche und soziale Missstände in diesem Staat werden auch Parteimitglieder und Freunde vom "III. Weg" aus Bayreuth und Kulmbach am 1. Mai nach Thüringen fahren, um dort gemeinsam mit vielen Männern und Frauen unseres Volkes diesem kapitalistischen Unsinn die Stirn zu bieten. Damit auch die breite Masse von den Zielen des Protestmarsches am 1. Mai erfährt, verteilten Streiter unserer Sache seit Mitte April in der Region Tausende Werbezettel. So wurden die Bürger in der Bayreuther Innenstadt, sowie den Stadtteilen Hammerstatt, Roter Hügel, Grüner Baum, Neue Heimat und Meyernberg informiert und auch in Kulmbach Stadt und Land zahlreiche Infoschriften unter die Leute gemischt.

Gemeinsam am 1. Mai 2015 in Saalfeld gegen Kapitalismus, gegen Armut und gegen Ausbeutung demonstrieren!
Für einen Deutschen Sozialismus!

Wer aus dem Raum Bayreuth und Kulmbach noch Mitfahrgelegenheiten sucht, der wende sich bitte an die E-Mail-Adresse: sp-oberfranken(at)gmx.ne