Die Linke und das Kapital – Vereint für Überfremdung

Die Abschaffung Deutschlands in Form der Masseneinwanderung führt zu seltsamen Allianzen. Von der Linken mit ihrer Verachtung des Nationalen ist nichts anderes zu erwarten, als die bedingungslose Forderung nach möglichst vielen Fremden, auf dass das Volk so bald wie möglich zur Bevölkerung verkommt. Dank großzügiger Vergabe der deutschen Staatsangehörigkeit und des damit verbundenen Wahlrechts winken zudem dank der einseitigen Lobbyarbeit zugunsten der Einwanderer langfristig sichere linke Mehrheiten im politischen System. Wie ein Blick auf das Wahlverhalten zeigt, erweisen sich die „Deutschen mit Migrationshintergrund“ hinsichtlich ihrer politischen Loyalität als wesentlich zuverlässiger als ihre Vorgänger in Form der deutschen Arbeiterklasse (ohne Migrationshintergrund).

Schützenhilfe für das linksideologische Überfremdungsprojekt kommt jetzt ausgerechnet verstärkt vonseiten des Kapitals. Fachkräftemangel heißt das Zauberwort, mit dem den langsam unruhiger werdenden Deutschen die invasionsähnlichen Zustände schmackhaft gemacht werden sollen. Wenn man die Deutschen mit dem Appell an die „Menschlichkeit“ nicht mehr ruhigstellen kann, der Hinweis auf den Geldbeutel zieht allemal.

In der „Berliner Erklärung“ fordern der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) eine Beschleunigung der Asylverfahren, die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse und ein großzügiges sofortiges Aufenthaltsrecht für ausländische Azubis – mit dem Ziel, dass möglichst viele Einwanderer im Lande bleiben, ungeachtet ob sie die Voraussetzungen des Asylverfahren überhaupt erfüllen.

Herwarth Brunde, Deutschlandchef der Zeitarbeitsfirma Manpower, befürchtet gar eine Verschwendung von Talenten, insbesondere durch die geltenden Regeln zum Arbeitsverbot. „Wir sollten froh sein um jeden, der zu uns kommt“. Es gebe zudem keinen Grund, Deutsche und Asylanten gegeneinander auszuspielen, da freie Stellen vor allem wegen mangelnder Qualifikationen unbesetzt blieben.

Die naheliegende Frage, warum ausgerechnet afrikanische Wirtschaftsflüchtlinge oder Zigeuner vom Balkan über jene Qualifikationen verfügen sollten, die den Deutschen fehlen, bleibt wie üblich unbeantwortet. In Wahrheit dürfte es in Zeiten guter Wirtschaftslage und steigender Lohnforderungen darum gehen, die geschrumpfte industrielle Reservearmee wieder aufzufüllen. Ein Überangebot von Arbeitskräften zu schaffen ist seit jeher das Bestreben der Wirtschaft – nur so lassen sich Nullrunden und Leistungsdruck rechtfertigen. Dies gilt erst recht für die in der Kritik stehenden Zeitarbeitsfirmen, für die in der Regel nur arbeitet, wer arbeiten muss. Und Asylanten und Wirtschaftsflüchtlinge müssen, wenn sie Aussicht auf eine Aufenthaltsgenehmigung haben wollen, gleich zu welchen Bedingungen.

Unterstützung kommt natürlich sofort von Teilen der CDU. Der Wirtschaftsflügel und die Jüngeren in der Union halten aus demografischen Gründen ein „attraktiveres Zuwanderungsrecht“ für unabdingbar, obwohl ausgerechnet die CDU jahrzehntelang durch steuerliche Benachteiligungen für Familien mit dafür gesorgt hat, dass die demographische Katastrophe überhaupt erst über die Deutschen hereingebrochen ist. Die Wirtschaftsverbände sehen Frauen ohnehin lieber am Arbeitsplatz als am Kinderbett. Ganz im Sinne kapitalistischer Logik, wonach der Mensch lediglich Humankapital darstellt, sollen Schwarzafrikaner, Araber und Zigeuner die Lücken füllen, die zuvor wissentlich und willentlich geschaffen wurden. Dass der Nationalstaat mehr als ein Wirtschaftsstandort ist und ein Gemeinwesen verbindende Elemente braucht, die ein willkürlich zusammengewürfelter Menschenhaufen nicht hat, spielt in der Debatte keine Rolle. Den Höhepunkt der Verblödung erreicht der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks mit dem Ausspruch "Wer gegen Flüchtlinge demonstriert, gefährdet seine Rente“. Die Rente oder doch eher die Unternehmensgewinne?

In Wahrheit gefährdet die wachsende Überfremdung die Grundlagen des Staates und führt im Ergebnis dazu, dass die Deutschen im eigenen Land binnen weniger Jahrzehnte zur Minderheit werden, ebenso die Engländer, Franzosen und die Weißen in den USA – mit unabsehbaren Folgen. In Deutschland ist weitaus Größeres gefährdet, als die Rente.

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