Asylkritische Verteilung in Jena-Winzerla

Die Asylthematik und deren Folgen macht auch vor Jena keinen Halt. Erst wurde lange diskutiert und dann wurden Tatsachen geschaffen. In Lobeda-West wird derzeit ein Heim hinter einer Ausweichschule errichtet. Aber, dass es nicht bei dem einem Heim bleiben wird, war allen bewusst. Es wurde ja sogar schon angekündigt. Deswegen war es nur eine Frage der Zeit, dass sich die nächsten Neubauten anbahnten, denn Jena leidet seit Jahren an einem Wohnungsmangel, so dass die dezentrale Unterbringung nur einen Teil der Asylanten abfängt.

Vor ein paar Wochen kam nun das Unausweichliche. Die Stadt legte Pläne vor, wie man die Massen an Asylbewerbern unterbringen möchte. Hierbei wurde dargelegt, dass unter anderem im Stadtteil Winzerla ein Asylbewerberheim auf dem ehemaligen Gelände des Jugendklubs Hugo entstehen soll. Dieser Neubau soll zweigeschossig werden und bis zu 60 Asylanten aufnehmen können. Der Bau soll im kommenden Frühjahr bezugsfertig sein.

Deshalb machten sich am Mittwoch, den 29.04.2015, Aktivisten aus dem Raum Jena auf den Weg in den Jenaer Stadtteil Winzerla um Tausende asylkritische Flugblätter zu verteilen. Der Neubau und seine Nähe zu einer Schule machen es zu einen brisanten Thema.

Das haben natürlich auch die Politiker aus Winzerla und der Stadt mitbekommen und beriefen deswegen eine Bürgerversammlung zur Aufklärung über den Bau ein. Sie warnten auch vor rechtem Gedankengut und rechter Hetze, welche Hass schüren würde. Aber wir wollen keinen Hass schüren, sondern die Bürger über diese Thematik aufklären und zum Umdenken anregen.

Es wird Zeit, dass die Überfremdung unseres Landes und unserer Stadt endlich beendet wird. Um dies auch möglich zu machen, wurden Flugblätter der Partei „Der III Weg“ verteilt. In Jena wurde nach einer neuen politischen Alternative gefragt. Wir haben eine geliefert und werden weiterhin Aufklärungsarbeit, auch in anderen Stadtteilen, leisten.

Zum Abschluss noch ein kleiner Gedanke von uns zur Wahl des Ortes: Der Ort ist unseres Erachtens nicht rein zufällig gewählt worden, da dieses Gelände doch eine „historische“ Bedeutung hat. Hier verkehrten die angeblichen NSU-Terroristen in den 90er Jahren. Es ist nur eine Vermutung, aber dennoch liegt es doch nahe, dass die Stadt deshalb das Arial ausgewählt hat, um dort ein neues Asylantenheim zu errichten.