
Was ist da passiert? Hat der „III. Weg“ jetzt eine schicke Werbeagentur beauftragt, die eigene Demo-Ausstattung zu entwerfen? Nein, der „Stern“-Artikel berichtet von einem Auftrag vom sogenannten Aussteigerprogramm „exit“ an die Agentur. Dies zeigt bereits, mit welchen Finanzmitteln die Antifa-Einrichtung jonglieren kann. Sie bewegt sich da in einer Klasse mit Ikea und Bauknecht, wie andere Kunden von Grabarz heißen. Stattdessen Küchenmöbel und Kühlschränke zu bewerben, mußte die Agentur jetzt eine originelle und witzige Kampagne „gegen Nazis“ ersinnen. Das Resultat ist der „Spendenlauf“, den einige Teilnehmer vielleicht noch in vager Erinnerung haben.
Die vom „III. Weg“ angemeldete Demo-Strecke in Wunsiedel wurde im voraus aufgeteilt und von spendenfreudigen Geschäftsleuten mit Geldbeträgen belegt. Das Geld sollte in die Kasse von „exit“ fließen. Da der Marsch wie geplant ablief, mußten die Spendewilligen „für jeden gelaufenen Meter“ wie vorgesehen in die Tasche greifen und der finanziell reichlich ausgestatteten „Aussteiger“-Organisation weitere Gelder zuschanzen. Aus Freude darüber jubelten die am Straßenrand stehenden Antifanten und hielten rosa gepunktete Plakate hoch mit „witzigen“ Formulierungen wie „Wenn das der Führer wüßte“.
Falls der von oben zuschaut, dürften sich ihm zwei Fragen gestellt haben. Erstens die Frage, weshalb Nazi-Gegner neuerdings Geld dafür bezahlen, daß Nazis durch Wunsiedel marschieren. Und sich darüber wie die Schneekönige freuen. Zweitens, weshalb dieses Eigentor noch als Ausbund der Kreativität im In- und Ausland „stürmisch gefeiert“ und mit Preisen ausgezeichnet wird. „Wir werden bald allen Initiativen die Möglichkeit geben, die Mechanik dieser Aktion dauerhaft für sich zu nutzen“, erklärt Ralf Heuel, Geschäftsführer von Grabarz&Partner. – Nur zu, solange es uns nichts kostet und euch Freude macht!













