Insel Usedom: Schuldkult total

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Im August 1943 bombardierten die Briten erstmals die Insel Usedom. Dabei kamen 2.000 Menschen, größtenteils Zivilisten, ums Leben. Diese feige Bombardierung von Frauen und Kindern ist eines der unzähligen Kriegsverbrechen der Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Bis jetzt gab es wenig Interesse von Seiten des Staates oder der Insel Usedom, sich mit diesem Terrorakt gegen hilflose Zivilisten zu beschäftigen. Nun begab man sich aber doch auf die Suche nach einem geeigneten „würdigen Platz“ für eine Gedenktafel.

Wer nun aber glaubt die Ostseeinsel würde ein vorbildhaftes Zeichen für das Gedenken deutscher Opfer setzen, der irrt. Nach 70 Jahren Umerziehung und Schuldkult-Propaganda will man nun für 246 „Befreier“ die in 41 Bombermaschinen bei dem Terrorangriff auf die Insel umgekommen sind eine Gedenkstätte errichten. Der Vorsitzende des „Deutsch-Polnischen Kulturforums“ Günther Jikeli (SPD) erklärte gegenüber der „Ostseezeitung“ wörtlich: “Ich sehe keinen Grund, nicht an die Opfer unter den britischen Piloten zu denken. Die Angreifer waren damals die Feinde von Deutschland, aber aus heutiger Sicht unsere Befreier. Wir sollten auf der Insel gemeinsam der NS-Opfer gedenken. Nazis waren für mich allerdings keine Opfer“. Nun werden bereits Kriegsverbrechern am eigenen Volk von Seiten der herrschenden Volksverräter Trauer- und Gedenktafeln errichtet – die Steigerung der Perversion der „Vergangenheitsbewältigung“ scheint hierzulande doch jederzeit weiter möglich.