
Im Januar 1945 soll der Kommunist am Roßlaer Bahnhof schließlich ums Leben gekommen sein. Eine nach dem Krieg zu Ehren Merkers benannte Straße in Hof wurde aufgrund des KPD-Verbots schließlich flugs wieder umbenannt. Erst Ende Juli diesen Jahres initiierte eine Hofer Schule dann die selbst bei deutschen Juden höchst umstrittene "Stolperstein"-Verlegung in der kreisfreien Stadt. Viele Kritiker werfen dem Schöpfer der „Stolperstein“-Aktion auch maßgeblich ein persönliches finanzielles Interesse an der teuren symbolischen Verlegepraxis vor.
Die so genannten „Stolpersteine“ zeigen auf einem montierten Messingplättchen den eingravierten Namen und die angeblichen Wohnorte ehemaliger jüdischer oder ns-feindlicher Bewohner, die aus verschiedensten Gründen während der Zeit des historischen Nationalsozialismus ihre Wohnstätte verließen bzw. verlassen mußten. Die bizarre kubusförmige Mahnmalkreation wird inzwischen sogar europaweit verlegt. Zu den grotesken Einlassungsarbeiten werden von den Auftraggebern auch medienwirksam immer wieder Vertreter der linksversifften Systempresse eingeladen.
Viele Juden stehen allerdings dieser Form des „Gedenkens“ feindselig gegenüber. Durch das nachträgliche Herumtrampeln von Passanten auf der Namen der Toten und dem so symbolischen „Mit-Füßen-Treten“ empfinden sie das Andenken der Verstorbenen eher verunglimpft und in den Dreck gezogen. Wie dem auch sei: Den „Stolperstein“ des KPD-Manns in Hof ziert ungeachtet der Auseinandersetzung über die „richtige“ bundesdeutsche Schuldkult-Unkultur nun ein häßlicher Fleck mit grüner Farbe und die Kriminalpolizei ermittelt.














