Asylantengewalt in Thüringen

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Nach einer Schlägerei in der Nacht zu Mittwoch in einer Gaststätte in Gerstungen (Wartburgkreis) wurden vier Asylanten vorübergehend festgenommen. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen schlugen die Asylanten auf zwei Gästen ein und verletzten diese dabei. Der Auslöser für die Attacke ist bisher unklar.

Nach den schweren Gewaltexzessen vom August in der Suhler Asyl-Erstaufnahmestelle hat die Thüringer Polizei am Dienstag 15 Asylanten festgenommen. 15 von 16 Haftbefehlen konnten vollstreckt werden. Rund 300 Polizisten waren hierfür im Einsatz. Die Ausländer werden für die am 19. August im Suhler Asylantenheim verübten Gewalttatenbeschuldigt. Sie sollen als Rädelsführer eine gewaltsame Auseinandersetzung angestiftet haben. Ihnen wird u.a. Sachbeschädigung, Körperverletzung oder versuchter Totschlag vorgeworfen. Die Asylanten waren inzwischen in verschiedene Unterkünfte verlegt worden.

Der Vorfall ist aber nur einer von vielen. Erst am vergangenen Wochenende war es wieder in einer Asyl-Notunterkunft in den Leipziger Messehallen zu einer Massenschlägerei zwischen „Flüchtlingen“ gekommen. In Calden bei Kassel prügelten sich Anfang der Woche 300 Albaner und 70 Pakistaner in einer Zeltstadt. (Wir berichteten: Asylflut: Mehrstündige Ausschreitungen in Kassel-Calden)

Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) äußerte bereits im August nach den Suhler Ausländerkrawallen den Vorschlag, eine Art „Rassentrennung“ bei der Unterbringung von Asylanten zu vollziehen. Dabei soll eine Trennung nach Ethnien und religiöse Gruppen erfolgen, die miteinander in Konflikte oder Kriege verwickelt sind.