Plauen: "Keine Erstaufnahmeeinrichtung in Plauen"

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Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, daß auf dem Gelände des ehemaligen Druckmaschinenherstellers in Plauen eine Erstaufnahmeeinrichtung für angebliche Flüchtlinge eingerichtet werden soll. Die Rede ist von vorerst 600 Ausländern. Jedoch sind die Kapazitäten weitaus größer als den Plauener Bürgern glauben gemacht wird. Interne Stimmen sprechen gar von bis zu 3000 Personen, welche genug Platz hätten um es sich auf dem 20 Hektar großen Werksgelände und in den Gebäuden des ehemaligen Traditionsunternehmens gemütlich machen zu können. Während noch vor knapp einem Monat laut Landesdirektion „nichts in Sack und Tüten“ war, werden die Plauener nun einmal mehr vor vollendete Tatsachen gestellt. Am Stadtrand von Plauen, mit bester Straßenbahnanbindung und in der Nähe eines großen Einkaufszentrums werden in den kommenden Tagen die ersten Ausländer Quartier beziehen. Doch auch dagegen regte sich Widerstand.

Am 31. Oktober 2015 rief der „III. Weg“- Stützpunkt Vogtland zu einer Protestkundgebung direkt vor den Werkstoren auf. Unter dem Motto „Asylflut stoppen- Keine Erstaufnahmeeinrichtung in Plauen“ versammelten sich über 100 Bürger um Gesicht gegen den anhaltenden Mißbrauch unserer Heimat und unseres Volkes zu zeigen. Zahlreiche Plakate, Fahnen und Transparente im einheitlichen Grün unserer Partei prägten den Einfahrtsbereich an der Kreuzung zur Bundesstraße. Vorbeifahrende Autos zeigten sich solidarisch und auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite stießen die Aktivisten auf zahlreiche offene Ohren.

So informierte zunächst der Stützpunktleiter Rico Döhler über die aktuelle Lage vor Ort und demaskierte die Systempresse und die verantwortlichen Lokalpolitiker mit aktuellen Zahlen und Fakten, welche so gar nicht in die propagierte „Willkommenskultur“ passen. So bemuttert die Spitzenstadt Plauen in den kommenden Tagen fast 2000 Asylsuchende Ausländer aus über 30 Nationen. 2000 Ausländer, welche im Schlaraffenland Bundesrepublik auf ein sorgenfreies und schönes Leben hoffen.

Der langjährige Aktivist Tony Gentsch ging tiefer ins Detail und benannte die Aggressionspolitik der USA und anderer imperialistischen Staaten als Auslöser für wirtschaftliches und soziales Elend vereinzelter Länder. „Wir geben Schutzbedürftigen gerne vorübergehenden Schutz aber irgendwann muß Schluß sein“ sagte Gentsch den Teilnehmern und prangerte die fehlgeschlagene Asylpolitik deutlich an. Des weiteren forderte er den Export an Waffen sowie jegliche Unterstützung von Mensch und Material für Besatzerkriege sofort einzustellen. „Es ist nicht 5 vor 12, es sei 5 nach 12“, so Gentsch weiter.

Unterschriftensammlung gegen weitere Asylanten im Vogtland

An dem Tag startete auch eine Unterschriftenaktion. Bis Ende des Jahres sollen durch verschiedenen Sammelaktionen die Listen gefüllt werden und Anfang 2016 im Stadt- und Kreisparlament vorgelegt werden. Diese kranke Politik geht immer mehr am Volk vorbei, es muß gehandelt werden!!!

Der „III. Weg“- Stützpunkt Vogtland kündigte weitere Protestkundgebungen an und will den Vogtländern mit Wort und Tat auch zukünftig zur Seite stehen. Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung lassen keinen Zweifel daran, dass Plauen auch in Zukunft standhaft bleiben wird und sich weder von der Systempresse, noch von behaupteten Volksvertretern verarschen lassen will. Die nächste Demonstration findet schon diesen Sonnabend statt:

„Asylflut stoppen“ – Demonstration am 7.11. durch Plauen
Auftakt: 16 Uhr/ Engelstraße
Wir sind das Volk!