Am traditionellen Heldengedenktag, welcher dieses Jahr auf den 13. März 2016 fiel, machten sich auch in Mittelfranken mehrere Aktivisten unserer nationalrevolutionären Partei „Der III. Weg“ auf, um den Ahnen zu gedenken. In Leutershausen bei Ansbach und im Nürnberger Land wurden besonders malerische Soldatendenkmäler aufgesucht.
Der Ehrendienst für die gefallenen Söhne und Töchter unseres Volkes findet traditionell am 16. März statt, sofern dieser ein Sonntag ist. Fällt der 16. März nicht auf einen Sonntag, so wird der Sonntag vor dem 16. als deutscher Heldengedenktag begangen. Die Wahl dieses Termins begründet sich auf der Tatsache, dass den Toten in der Zeit des angehenden Frühlings gedacht werden soll. Nach den Vorstellungen unserer Ahnen symbolisiert das Ende des Winters die Zeit der Wiederauferstehung alles Lebens. Das Heldengedenken ist keine Trauerveranstaltung, sondern eine ehrenhafte Würdigung des aufrechten Opferganges vergangener Generationen. Durch ihren Kampf und ihr Sterben ermöglichen sie den nachkommenden Generationen das Leben.
Wie schon im Vorjahr wurde durch die Aktivisten vom „III. Weg“-Stützpunkt Nürnberg-Fürth wieder separate Gedenken organisiert. Eine Gruppe fand sich in Leutershausen bei Ansbach am dortigen Soldatendenkmal ein. Innerhalb des eindrucksvollen Denkmals wurden Blumengestecke abgelegt und Kerzen angezündet.

In einem bewegenden Redebeitrag wurde den Leistungen im Felde gebliebenen Soldaten, der in den Kellerräumen verschütteten Opfern der Terrorbombardements und den von der feindlichen Soldateska dahingemeuchelten Zivilisten gedacht. Auch die kleine Gemeinde Leutershausen hatte noch nach dem Waffenstillstand am 8. Mai 1945 dutzende Tote zu beklagen, wie eine Gedenktafel aufweist. Ein Aktivist trug zum Abschluss noch ein selbst verfasstes Gedicht vor.
Mit eisernem Willen gestanden,
mit stählerner Überzeugung gefallen.
Doch bis heute in unserem Geiste bestanden,
und eure Taten niemals zerfallen.
Wir gedenken euch allen,
so wie ihr in Walhalla auf uns nieder schaut.
Uns immer nahe seid und auf unseren Glauben baut
Euer Tod war nicht vergeben,
Euer Tod ist unser Leben.

Eine andere Gruppe des Stützpunktes fand sich nahe Altdorf im Nürnberger Land zusammen. Ziel war ein einsames Soldatengrab im Wald. Hier starb am 19. April 1945 der 21-jährige Soldat Walter Schwäger. Seine Eltern stifteten später den Gedenkstein mit Stahlhelm, um den Männern zu danken, welche ihren Sohn hier zur letzten Ruhe betteten. Die Gruppe näherte sich im Fackelschein aus der nahen Teufelsschlucht dem einsamen Denkmal.
Inschrift: „Zur Erinnerung und aus Dankbarkeit den Menschen gewidmet, die unserem Sohne Walter Schwäger, geb. 24.8.1924, gef. 19.4.1945, die letzte Ehre erwiesen haben.“
Im Halbkreis versammelt wurde ein würdevolles Gedenken durchgeführt. Zwischen den Reden und Liedern harrten die Aktivisten in stummer Ehrerbietung aus. Die Stille wurde nur durch das Rauschen des Windes in den Baumwipfeln und das Plätschern der nahen Schwarzach durchbrochen.
Ihre Kraft werde zu der unsrigen, ihre Treue sei unser Auftrag,
ihre Ehre möge uns ewig verpflichtendes Vorbild sein!















