
Nachdem an dem Grab die deutsch-slawische Freundschaft erneut bestärkt und eine kurze Rede gehalten wurde, hielten die Aktivisten gemeinsam eine Schweigeminute ab. Bandera schloss sich als ukrainischer Nationalist bereits früh der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) an und gehörte bald zu deren Führungskadern. Im zweiten Weltkrieg kämpfte er auf Grund von Differenzen zunächst für eine unabhängige Ukraine und gegen die deutsche Wehrmacht. Hierfür wurde er von deutscher Seite inhaftiert und erst 1944 wieder freigelassen, um endlich den ukrainischen Widerstand gegen den Vormarsch der roten Armee anzuführen. Zeit seines Lebens blieb er dem anti-kommunistischen Kampf verpflichtet und dafür ist er im Gedächtnis vieler Ukrainer als Nationalheld geblieben. Für seinen Widerstand wurde er am 15. Oktober 1959 von KGB Agenten im Exil in München ermordet.
Am Ende des Tages blieben allen Aktivisten viele neue Eindrücke und die Erkenntnis, dass die Zusammenarbeit länderübergreifend gestärkt werden muss.













