Matthias Fischer im Gespräch mit dem Russischen Zenter – Teil 1

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Nachdem wir bereits dem polnischen “Sturm!” Magazin einige Fragen über unsere Partei beantworten durften – siehe hierund hier – bat uns auch das „Russische Zenter“, eine Organisation russischer Exil-Nationalisten in der Ukraine, ihnen einige Fragen über unsere Bewegung zu beantworten. Einen deutscher Bericht über das „Russische Zenter“ lässt sich hier und hier finden. Matthias Fischer, Gebietsleiter Mitte unserer Partei, nahm sich die Zeit, den russischen Kameraden ihre Fragen zu beantworten.

Russisches Zenter: Bitte erzähle uns etwas über eure Bewegung, eure Weltanschauung und euer politisches Programm.

Matthias Fischer: Unsere nationalrevolutionäre Partei „Der III. Weg“ gründete sich im September 2013 in Heidelberg und war für viele unzufriedene Nationalisten die logische Konsequenz zu all den anderen Organistionen des sogenannten „Nationalen Widerstandes“,  die in den letzten Jahrzehnten keinen beständigen Erfolg für unsere Sache hervorbrachten.
Wir selber verstehen uns als nationalrevolutionäre Partei, die ganzheitlich ausgerichtet ist und keine den Naturgesetzen übergeordnete Ideologie vertritt, sondern eine Weltanschauung verinnerlicht. Wir streben einen deutschen Sozialismus an, der sich als notwendige Alternative zu den Ideologien des Kommunismus und des Kapitalismus versteht um unser Volk lebensfähig zu organisieren. Als Nationalrevolutionäre stellen wir das Volk in den Mittelpunkt unserer Politik und richten dementsprechend unser gesamtes Handeln danach aus. Ziel ist die Wiederherstellung der Soveränität Deutschlands und der umfassende Erhalt unseres Volkes in einer solidarischen Gemeinschaftform.

Russisches Zenter:
Soweit wir wissen, hat eure Partei einige Parteibüros in Deutschland. Neue Stützpunkte entstehen ebenfalls. Was ist die Taktik eurer Entwicklung, z.B. welche Form von Veranstaltungen und politischer Arbeit leistet ihr? Was bewegt neue Mitglieder dazu, euch beizutreten?

Das Parteibüro in Plauen

Matthias Fischer:Zur Zeit betreiben wir mehrere interne und öffentliche Parteibüros  in einigen Städten Deutschlands. Diese Räumlichkeiten dienen als Versammlungsräume, Treff und Anlaufpunkte für unsere Mitglieder und für die interessierte Bürgerschaft. Durch zahlreiche soziale Hilfsprojekte wie kostenlose Kleider und Essensausgaben an mittellose Deutsche oder dem Spenden von Kinderspielzeug – alles ausschliesslich an deutsche Landsleute – wird dort direkt Dienst am Volk geleistet.
Stützpunkte dienen überall im Land dazu unsere Partei aufzubauen. Diese Stützpunkte umfassen  jeweils einige Mitglieder und Fördermitglieder, die durch ihre aktive Mitarbeit in den einzelnen Regionen unsere Weltanschauung in die Bevölkerung tragen. Was uns zu vielen anderen Organisationen in Deutschland unterscheidet ist die politische Ernsthaftigkeit in unserem Handeln und Streben. Wir möchten bereits im Kleinen schon das in unserer Gemeinschaft leben, was wir täglich auf der Straße im Großen einfordern. Wir kämpfen politisch, pflegen und erhalten unsere Kultur und Identität und leben und stärken täglich unsere Gemeinschaft, die die ganze Familie miteinbindet.

Russisches Zenter: Welche soziale Klasse unterstützt die verschiedenen nationalen Gruppen in Deutschland?

Matthias Fischer: Im Grunde gibt es aus allen Gesellschaftsschichten Unterstützer nationalistischer Strukturen, von dem Arzt oder Anwalt oder der Großfamilie auf dem Bauernhof  bis zum selbstständigen Handwerker oder dem Arbeitslosen ist alles vertreten. Die Kunst für uns ist es, diese Menschen so zusammen zubringen, das jeder seinen Ansprüchen gerecht werden kann. Jeder wirkt am besten da, wo er seine Möglichkeiten voll ausschöpfen kann.
Russisches Zenter: Was sind für euch die erfolgversprechendsten nationalistischen Bewegungen in Europa? Haltet ihr Kontakt zu ihnen?

Parteimitglieder beim Imia-Gedenkmarsch der Goldenen Morgenröte in Athen

Matthias Fischer beim traditionellen Heldengedenken in Budapest

Matthias Fischer:Natürlich geht auch unser Blick interessiert über den eigenen Tellerrand hinaus und wir studieren ganz genau die nationalistischen Strömungen im Ausland. Neben der politischen Ausrichtung der jeweiligen Organisation, interessiert uns natürlich auch der Aufbau der Organisation und der eventuelle Erfolg damit. Bewegungen in Griechenland (Goldene Morgenröte), Schweden (Nordische Widerstandsbewegung) oder der Ukraine geben uns da einige gute Möglichkeiten, für uns interessante Entwicklungen aus der Zukunftsperspektive zu sehen. Wir wissen, dasss das Schicksal und die Zukunft unseres Volkes selbstverständlich auch von der Gesamtentwicklung Europas abhängt. Deshalb werden jetzt schon Bündnisse mit uns nahe stehenden Bewegungen in ganz Europa und der Welt gebildet, um jetzt schon die Grundbausteine für einstige gleichberechtigte Partnerschaften zu legen. Auch derzeit unterstützen wir uns gegenseitig mit einigen Bewegungen auf gemeinsamen Veranstaltungen und tauschen Erkenntise und Informationen aus, um uns ständig in unseren Bestrebungen zu verbessern.

Russisches Zenter:
Wie ihr vermutlich wisst, führt die russsiche Regierung einen regelrechten Krieg gegen politische Oppositionelle, insbesondere gegen Nationalisten. Wie ist die Lage in Deutschland? Welche Methoden nutzen Polizei und Geheimdienste gegen die deutschen Nationalisten?

Matthias Fischer:
In Deutschland herrscht eine grundsätzlich antideutsch ausgerichtete etablierte Politik, die mit ihren repressiven Verfolgungsorganen (Polizei,Geheimdienst) alle nationalen Strömungen konsequent und kontinuierlich bekämpft. Alle etablierten Parteien der BRD haben zum „Kampf gegen Rechts“ aufgerufen und mit hohen finanziellen Mitteln wird dieser auch rücksichslos geführt. Ständig werden neue Gesinnungsgesetze zum Nachteil der volkstreuen Bewegung verabschiedet oder bereits bestehende Gesetze verschärft. Es gibt wohl kein anderes Land auf der Welt, das so viele Menschen durch Meinungsparagraphen kriminalisiert wie diese BRD. Nationalisten, die öffentlich für ihre Weltanschauung einstehen, werden täglich in ihrer Existenz bedroht und eingeschränkt. Berufsverbote und gesellschaftliche Ausgrenzung sollen den Willen sich weiter politisch zu betätigen brechen, wenn das nichts hilft, werden durch konstruierte  Straftatbestände ganze Personengruppen zu kriminellen Vereinungen erklärt. In der BRD wurden bisher mehr Parteien und Vereine verboten als im 3. Reich und der DDR zusammen, allein das zeigt, in welcher Staatsform wir uns derzeit befinden.

Russisches Zenter: Wie stark ist die Antifa in Deutschland? Aus was für Personen setzt sie sich zusammen?

Gegendemonstranten bei der 1.Mai Demonstration in Gera

Matthias Fischer: Das ist regional sehr unterschiedlich, grundsätzlich deckt die deutsche Linke alle Erscheinungsformen ab die in diesem Bereich bekannt sind. Das heißt vom Anarchisten, Autonomen, Antifaschisten, Kommunisten aller Ausrichtungen bis zu den parlamentarischen Vertretungen wie Grüne, SPD und Die Linke ist alles vorhanden. Auch wenn es sich bei allen genannten um keine homogene Masse handelt, sind sich diese Herrschaften im „Kampf gegen Rechts“ doch meist einig und man unterstützt sich, jeder auf seinem Gebiet, als Selbstläufer im Kampf gegen uns. Politisch bekämpft man uns mit Gesetzen und Initiativen, auf der Straße stellt sich uns die 5. Kolonne des Systems in Form der autonome Antifa entgegen, die gerade in den Großstädten mit militanten Angriffen gegen uns vorgeht. Zwar ist auch diese zersplittert in viele Strömungen, aber ihr Feind (alles deutsche) ist der Gleiche. Angriffe auf Eigentum und/oder Personen unserer Bewegung stehen hier auf der Tagesordnung. Staatliche Ermittlungen gegen linksextreme Gewalttäter verlaufen meist sehr schleppend oder werden bagatellisiert und Strafverfahren eingestellt. Uns Nationalisten bleibt meist nur der Selbstschutz und ein entschlossener Umgang mit diesen kriminellen Subjekten.

Russisches Zenter:
Kannst du die religiösen Einstellungen der deutschen nationalen Bewegungen kurz erklären? Was sind die Tendenzen, sind sie eher paganistisch oder christlich?

Matthias Fischer:
Unsere Bewegung ist eher atheistisch oder wenn überhaupt paganistisch ausgelegt. Viele können mit den international ausgelegten großen Religionen aus dem Nahen Osten nichts anfangen, anderseits wird die christliche Erscheinung von uns auch nicht bekämpft und ist auch eher selten Thema bei uns. Die großen Religionen in Deutschland wie die kahtolische und die evangelische Kirche bekämpfen, wie alle anderen dem Zeitgeist angepassten Instutitionen dieses Landes,  alles was national ist und stehen auch im Bündnis im „Kampf gegen rechts“. Wir haben also von diesen Gruppen nichts zu erwarten.

Teil 2 des Interviews  folgt in den nächsten Tagen

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