Ja zur Drei-Felder-Sporthalle – Nein zur Zwangsumsiedlung

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Im Lessing-Gymnasium lernen ab dem neuen Schuljahr rund 700 Schüler. Zur Verfügung steht jedoch nur eine Turnhalle im Kellergeschoss, die fast 90 Jahr alt und viel zu klein ist. Doch auch der Vereinssport benötigt mehr Hallenflächen, da der Bedarf in Plauen gerade einmal zur Hälfte abgesichert ist. Alle Probleme sollen durch eine neue Drei-Felder-Sporthalle gelöst werden. Investitionen in die Jugend und in den Sport sind im Vogtland dringend nötig. Erst letztes Jahr wurde im Kreistag der rote Stift angesetzt und Einsparungen von ca. 20 Millionen Euro in den Bereichen Sport, Kultur und Vereinen beschlossen (Link: https://der-dritte-weg.info/2016/05/23/auslaender-im-vogtland-wichtiger-als-kultur-sport-und-heimatvereine/). Deshalb spricht sich der „III. Weg“-Vogtland ganz klar für den Bau einer Sporthalle aus. Doch die Pläne haben einen sehr bitteren Beigeschmack. Um die Turnhalle bauen zu können, muss die Kleingartenanlage „Früh Auf“ weichen. 50 Kleingärtner müssten ihre Gärten räumen und sollen sich im Stadtgebiet neu ansiedeln.

Am Dienstag, den 16. Mai 2017 stand das Thema im Stadtrat zur Debatte. Wie erwartet, wurde mehrheitlich für den Bau gestimmt. Daran ändern konnte auch der Geschäftsführer des Regionalverbands der Kleingärtner mit einer emotionalen Rede nichts. Als Gegenantwort kam, dass rund 150 Parzellen in der Stadt frei stünden. Doch wir sehen die Äußerung als geschmack- und respektlos an. Natürlich stehen in Plauen viele Gärten zur Verfügung und die Pächter würden ohne große Probleme „Ersatz“ finden. Doch geht es nicht nur um den Garten an sich. Seit 90 Jahren existiert die Gartensparte. In dieser langen Zeit wurden Gärten an die Kinder und Enkel übertragen. Gemeinschaften und Freundschaften sind entstanden. Der Nachbar seit Jahrzehnten bekannt und wohl möglich wurde schon in jungen Jahren zusammen mit den Eltern, Großeltern und Kindern sich gegenseitig geholfen, ausgetauscht und zusammen gefeiert. Diese Erlebnisse prägen sich tief ein. Mit einem Wechsel an einen anderen Ort, würde diese Gemeinschaft nie wieder zusammen kommen, denn es ist schlicht unmöglich, dass sich jetzige Nachbarn und Freunde, auch in Zukunft Nachbarn sind. Aus diesem Grund sprechen wir uns vom „III. Weg“ gegen die Zwangsumsiedlung aus.

Wir stellen uns die Frage, wurden wirklich alle Möglichkeiten bedacht, dass der Bau stattfinden kann, ohne das die Kleingartenanlage weichen muss? Braucht es in Plauen die Größe der Halle? Reichen nicht auch weniger Zuschauerplätze? Stehen in der Nähe vielleicht andere Bauplätze zur Verfügung? Was ist mit dem Bauland Nähe Goetheplatz? Oder interessierten sich die Verantwortlichen von Anfang an nur für den Bau, ohne Rücksicht auf Verluste?

Wir vom „III. Weg“-Stützpunkt Vogtland sprechen uns ganz klar für mehr Investitionen im Bereich Jugend und Sport aus, jedoch dürfen sie nicht zum Nachteil der eigenen Bürger werden und wie in diesem Fall zur Zerstörung von jahrzehntealter Gemeinschaft führen. Wer will, der findet Wege, wer nicht will, der findet Gründe und daher sind wir der festen Überzeugung, dass der Bau auch ohne die Schließung der Kleingartenanlage möglich wäre und bieten den Gartenbesitzern unsere Hilfe für Proteste und weitere Maßnahmen, die sich gegen den Beschluss der Stadträte richten, an.

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Freitag 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
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