Jungautorenwettbewerb 01/17: Auf unseren Knochen ist Europa erbaut

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Im Rahmen unseres Jungautorenwettbewerbs 01/2017 veröffentlichen wir nun täglich eine der besten Einsendungen. Den Platz 4 erzielte folgender Beitrag:

Europa kann für uns kein geographischer Begriff sein, andernfalls wäre er ein toter Begriff. Europa ist der Ort einer Völkerfamilie, die sich durch ihre Identität, ihren gemeinsamen Ursprung auszeichnet.
Die die Blüte der Kultur befand sich stets dort, wo die indogermanischen Völker ethnisch noch unverfälscht auftraten. Sie konnte in Europa von Griechen, Römern, Franzosen oder Deutschen getragen werden. Es ist ein Unsinn zu glauben, die antiken Völker seien mit ihren heutigen Bewohnern identisch. Aus Farbrückständen an antiken Statuen und Wandmalereien(1) ist längst belegt, dass die antiken Griechen und Römer nicht selten blondes Haar besaßen. Schon Alexander der Große wird in einer antiken Quelle als blond geschildert (Claudius Aelianus, Varia Historia, 12,14), genau so wie der Athener Kritias, Sohn des Dropides, der ein Vorfahre des bekannten Philosophen Platon war ( Proklos, Kommentar zu Platon, Timaios 20 e).(2) Der römische Kaiser Augustus hatte nach einer Überlieferung (Plinius, Naturalis historia 11, 143) helle (lateinisch: glauci; bläuliche/grünliche/graublaue/graue) Augen und blondes Haar (Sueton, Divus Augustus 79,2). Der römische Feldherr und Diktator Lucius Cornelius Sulla hatte graublaue Augen und blonde Haare (Plutarch, Sulla 2, 1 und 6, 7). Kaiser Nero, geboren als Lucius Domitius Ahenobarbus, hatte rote/blonde Haare, wie seine Vorfahren in männlicher Linie. (Sueton, Nero 1, 1) Ahenobarbus bedeutet ins Deutsche übersetzt Bronzebart.

Nachdem Rom, genauso wie die Griechen, durch die inflationäre Vergabe des Bürgerrechts und des damit verbundenen Identitätsverlustes seine Größe verloren hatte, drangen die Germanen in die vormals römischen Gebiete ein und begannen damit Europa zu dominieren. Namentlich sind hier die Goten, Langobarden, die Franken und ihre Nachfolger gemeint. Die Größe Frankreichs in der Frühen Neuzeit, Europa sprach zu dieser Zeit französisch, gründete sich auch auf den blonden Adel der Franzosen, den sogenannten Bourbonen, ein Geschlecht fränkischer Abkunft. Es gibt noch heute Haartönungen (für blonde Haare) mit der Bezeichnung „Bourbon“. Mit der französischen Revolution kam es zu Massenhinrichtungen des französischen Adels und seiner Verdrängung. Nach der kurzen Episode mit Napoleon I. und dem Wiener Kongress war die Bedeutung Frankreichs gebrochen. Die Bedeutung Großbritanniens dagegen stieg. Hier handelte es sich zum großen Teil um Nachfahren germanische Stämme, die auch England ihren Namen gaben = Land der Angeln. (Lombardei in Italien = Langobarden und Frankreich = Franken). Nach der Reichseinigung begann Deutschland als größtes Gebilde germanischer Stämme Großbritannien zu dominieren. Der Weltkrieg sollte den Aufstieg rückgängig machen.

Der Vernichtungsschlag des Zweiten Weltkrieges, der in seiner Konsequenz auch gegen das ethnische Gebilde „Europa“ gerichtet war, konnte nur einen kurzen Augenblick aufgehalten werden als Kontinentaleuropa sich seiner Bedrohung gewahr wurde und der Ruf nach den Waffen abertausende Freiwillige aller Nationen Europas, die sich in den Jahrhunderten vorher vielleicht feindlich gegenüber standen, zusammenbrachte, um gemeinsam in aller Kameradschaft ihre Pflicht zu erfüllen.

Die Zeit des Zweiten Weltkrieges war aber zu kurz für die europäischen Völker sich ihrer gemeinsamen Abkunft und Identität voll bewusst zu werden, um auch alle seelischen Kräfte nutzbar zu machen. Als das Reich zerbrach, zerbrach auch Europa. Das alte kapitalistische System zog wieder ein(3) und mit ihm die Freimaurerei, die verworrenen Geldströme von Banken und NGO´s, das Verschuldungssystem, sowie die Umerziehungseinheiten und die systematische Indoktrination von selbstzerstörerischen Gedanken über die Medien. Schon während des Krieges (1943) wurde in den USA der sogenannte Hooton-Plan des Harvard-Professor für Anthropologie Earnest Hooton entworfen. Unter anderem forderte er darin unter Punkt 4: „Einwanderung und Ansiedlung in den deutschen Staaten von nicht-deutschen Nationalitäten, besonders von Männern“, um nach eigener Aussage des Rasseforschers, die Deutschen genetisch zu verändern.

Der Plan gewann offiziell nie an Bedeutung. Nachdem 1944 durch eine Indiskretion bekannt wurde, dass US-Präsident Roosevelt den Morgenthau-Plan unterstützte, (Dezimierung der Deutschen durch Hunger) musste er sich auf Grund von Protesten davon distanzieren. Solche Pläne durften die öffentliche Wahrnehmung in den USA nicht mehr beeinflussen.

Gleichwohl schloss die BRD ab 1955 eine Unzahl an Anwerbeabkommen mit anderen Staaten, die die Einwanderung von Männern nach Deutschland anregten. Bei dem Anwerbeabkommen mit der Türkei musste Druck seitens der USA auf die Regierung Adenauer ausgeübt werden, damit die Verträge zustande kamen. Offiziell geschah dies um der Türkei wirtschaftlich unter die Arme zu greifen.(4)

Aber auch schon vor Hooton gab es Pläne die europäischen Völker durch Vermischung zu beseitigen. Der Vordenker der heutigen Europäischen Union, Richard Nikolaus CoudenhoveKalergi, Freimaurer der Loge Humanitas in Wien(5), forderte in seiner Schrift „Praktischer Idealismus“(6) eine „eurasisch-negroide Zukunftsrasse“, die die heutigen Völker Europas ersetzen sollte. Sein Einfluss war nicht gering. Der von ihm gegründeten Paneuropa-Union gehörten unter anderem an: Albert Einstein, Thomas Mann, Konrad Adenauer, Charles de Gaulles, Franz Josef Strauß, Otto von Habsburg, der französische Außenminister Aristide Briand, der französische Ministerpräsident Edouard Herriot, der tschechoslowakische Außenminister Edvard Benĕs, der österreichische Bundeskanzler Karl Renner. Auch die Melodie der Europa-Hymne der Europäischen Union geht auf ihn zurück. Winston Churchill hielt 1946 in Zürich eine von Kalergi inspirierte Rede, die zur Schaffung der „Vereinigten Staaten von Europa“ aufrief.
Kalergi soll laut eigener Angaben schon 1924 auf Anregung von Louis Rothschild von Max Warburg 60.000 Goldmark erhalten haben, um seiner Bewegung auftrieb zu verschaffen. Durch diese Vermittlung traf er sich in Amerika auch mit den Finanziers Paul Warburg und Bernhard Baruch.(7)

Die Vermischung der Europäer wird aber auch noch heute öffentlich gefordert. Die jüdischstämmige Anetta Kahane, früher Spitzel bei Stasi, heute bei der vom Justizminister Heiko Maas initiierten Task-Force für die Überwachung von Facebook und anderen Internetplattformen, forderte die Vermischung der Deutschen in den östlichen Bundesländern anzuregen, weil diese zu weiß seien.

Der Tagesspiegel zitierte sie mit folgenden Worten:

Im Osten gibt es gemessen an der Bevölkerung noch immer zu wenig Menschen, die sichtbar Minderheiten angehören, die zum Beispiel schwarz sind. […] Es sei „die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik nach der Wende“ gewesen, dass sie zugelassen habe, „dass ein Drittel des Staatsgebiets weiß blieb.“ (8)

Nicolas Sarkozy sprach am 18. Dezember 2008 an der Polytechnischen Hochschule in Palaiseau (damals noch Präsident von Frankreich) ganz offen in die Kameras, dass das Ziel die „Rassenvermischung“ sei. Es sei die Herausforderung des 21. Jahrhunderts und sei keine Möglichkeit, sondern eine Verpflichtung, „ein Muss“.

Angela Merkel forderte am 04.06.2011 auf dem Evangelischen Kirchentag öffentlich eine Neue Weltordnung:
Wenn man eine wirkliche Weltordnung haben will, eine globale politische Ordnung, dann wird man nicht umhinkommen, an einigen Stellen auch Souveränität, Rechte an andere abzugeben. Das heißt, dass andere internationale Organisationen uns dann bestrafen können, wenn wir irgendetwas nicht einhalten. Und davor schrecken viele Länder noch zurück. Das ist aus meiner Sicht ein wirklich interkultureller Prozess, den wir durchlaufen müssen.

Für diese Neue Weltordnung soll durch Rassenmischung ein Durchschnittsmensch geschaffen werden. In dem von Angela Merkel auf der 11. Jahreskonferenz des Rates für nachhaltige Entwicklung am 20.06.2011 überschwänglich gelobten(9) Buch „Dialoge Zukunft Vision 2050“ taucht nicht nur der Begriff „Weltregierung“ auf, es steht auch geschrieben, dass die Menschen in Europa so „gemischt“ sein werden, dass der Begriff „Migrationshintergrund“ verschwunden sein wird.(10) „In der Gesellschaft findet eine Durchmischung der Völker statt.“(11)

Die Feinde unserer Identität erklären uns jeden Tag den Krieg. Um etwas Positives hervorzuheben erklären sie auch, Europa zeichne sich durch seine Pluralität aus. Aber wieso soll nun diese Pluralität beseitigt und der wurzellose Einheitsmensch geschaffen werden? Ein Mensch ohne Wurzeln, ohne Identität, ist leichter zu kontrollieren, leichter zu beeinflussen. Er würde wie eine Maschine arbeiten ohne Fragen zu stellen. Wenn wir aber frei sein wollen müssen wir unsere Identität bewahren. Wir müssen den Kapitalismus zerschlagen und einen Europäischen Sozialismus an seine Stelle setzen. Dieser Kampf muss gemeinsam mit allen Nationen Europas geführt werden.

Die Nationen müssen begreifen, dass wir einer Welt von Feinden gegenüber stehen und, dass dieser Kampf nicht ohne die stärkste Macht in Europa, Deutschland, gewonnen werden kann, wie er auch nicht ohne die anderen europäischen Nationen gewonnen werden kann. Ohne Deutschland wird es kein Europa geben, aber ohne Europa auch kein Deutschland. Dieses Europa hat sich Jahrtausende gegenseitig bekriegt. Jetzt muss sich die Kraft nach außen gegen die Fremdherrschaft wenden. Es ist an der Zeit, der Welt zu zeigen, dass Europa keine Kolonie ist, sondern der Ort an dem die Freiheit immer und immer wieder erkämpft wird. Wir haben es schon einmal geschafft. Wir werden es wieder schaffen!
(1) Im folgenden Katalog sind einige Beispiele zu finden, die nicht nur Götter abbilden: Bunte Götter. Die Farbigkeit antiker Skulptur, München 2007. Für die Zweifler, die blondes Haar auf andere Ursachen zurückzuführen versuchen, sei auf die Möglichkeit der DNA-Auswertung verwiesen. So konnte nachgewiesen werden, dass die blonden Mumien des chinesischen Tarim-Beckens oder der ägyptische Pharao Tutanchamun genetisch Europäer darstellen.: http://www.zeit.de/2010/43/Mumienforschung-China; http://www.focus.de/wissen/mensch/archaeologie/koenigliche-gene-fast-jeder-zweite-deutsche-stammt-vontutanchamun-ab_aid_652092.html.
(2) (von Solon gedichtete Verse zitiert).
(3) Zunächst nur in den Westteil Europas. Ab 1990 dann auch in den Ostteil.
(4) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/integration/gastarbeiter-die-kunst-des-missverstehens11502703.html.
(5) Robert A. Minder: Freimaurer Politiker Lexikon. studien-verlag.at, S. 158.
(6) R. N. Coudenhove-Kalergi: Praktischer Idealismus, Wien-Leipzig 1925, S. 23.
(7) R. N. Coudenhove-Kalergi: Ein Leben für Europa, Köln 196, S. 124-125.
(8) http://www.tagesspiegel.de/politik/fluechtlinge-in-deutschland-es-ist-zeit-fuer-einen-neuen-aufbauost/12062620.html.
(9) https://www.welt.de/debatte/kolumnen/Maxeiner-und-Miersch/article13578319/Bis-2050-wird-derNormalbuerger-abgeschafft.html.
(10) Dialoge Zukunft Vision 2050, Onlineversion 2011, S. 179.
(11) Ebd., S. 49.

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