Diskussionsbeitrag: „Die Szene ist unser Unglück“

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Matthias Fischer (Gebietsleiter „Mitte“)
Matthias Fischer (Gebietsleiter „Mitte“)

Bei der ganzen Diskussion sollten wir darauf achten, nicht von einem Extrem ins andere zu verfallen. Meine Sicht der Dinge habe ich am besagten Tag in Form einer Rede und auch im Nachgang auf dieser Seite kundgetan. Einen angebrachten Respekt für die logistische Leistung der Veranstalter sollte jeder aufbringen, der eine Ahnung von solchen Versammlungen hat. Ich weiß, der Veranstalter ist in vielen Richtungen nicht nur verbal mehr als solidarisch gewesen und somit trifft zumindest auf diesen ein „braunlackiertes“ kapitalistisches Interesse nicht zu. Auch die Musikgruppen, die an diesem Tag aufgetreten sind, haben dass gemacht was sie am besten können, Emotionen wecken und Botschaften transportieren. Unsere Parteigänger wurden in der Planung und dem gesamten Verlauf der Versammlung kameradschaftlich aufgenommen. Es dürfte klar sein, dass sich keiner ein besoffenes Publikum wünscht, dass das eigene Grundstück wie ein Saustall hinterlässt und unser Ansinnen durch sein Verhalten schädigt. Auch wir als Partei haben bisher nichts geleistet, die bestehenden Verhältnisse ins positive zu lenken, aber genau da muss angesetzt werden. Ich hatte gesagt, dass keiner die Weisheit mit Löffeln gefressen hat und auch wir nicht frei von Fehlern sind, wichtig ist aber, die bereits erkannten nicht ständig zu wiederholen. Dass die sogenannte „Rechte“ nicht in der Lage ist zu diskutieren, hat die Entwicklung in diesem Thema gezeigt, vielmehr gefällt man sich in zunehmender Hetze, die uns auch nicht weiter bringt. Wir alle wissen, dass etwas nicht rund läuft, da muss angesetzt werden und zwar konstruktiv und nicht persönlich. Noch mal, jeder ist in der Lage sich zu ändern und viele wissen es einfach nicht besser in unseren Reihen, weil sie über Jahre so erzogen wurden. Meine Hand strecke ich jedem, dem es ernst um unsere Sache ist, ehrlich entgegen und dem Rest kann man es eh nicht recht machen. Von der Bewegung für die Bewegung, gibt somit auch die wünschenswerte Richtung vor.