Rund 1500 art- und kulturfremde Araber haben sich gestern Abend vor der US-Botschaft in Berlin versammelt, um gegen die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu protestieren. Dabei wurden auch Fahnen der Türkei, Syriens und der palästinensischen Widerstandsbewegung Hamas – die in Europa als Terrororganisation eingestuft wird – gezeigt. Außerdem verbrannten die arabischen Demonstranten vor dem Brandenburger Tor Fahnen mit einem Davidstern darauf und skandierten immer wieder Parolen wie „Kindermörder Israel“ und „Tod Israel“. Warum aber die Araber nicht lieber in ihrer Heimat für ihre Sache kämpfen, erschließt sich uns nicht.
Die berechtigten Anti-Israel-Proteste hatten ihren Auslöser mit der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem und der faktischen Anerkennung Jerusalem als Hauptstadt Israels. Der Judenstaat beansprucht ganz Jerusalem als seine unteilbare Hauptstadt. Dieser Anspruch wird jedoch international nicht anerkannt – nicht einmal von der BRD. Donald Trump macht somit seine Wahlkampfversprechen wahr und setzt das bereits 1995 vom US-Kongress erlassene Gesetz in die Tat um, welches die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem vorsieht, was faktisch einer Anerkennung als Israels Hauptstadt gleichkommt und eine zwei-Staaten-Lösung mit Jerusalem als Hauptstadt der Palästinenser quasi ausschließt.













