Innovationsfeindlichkeit: Bundesregierung erteilt Schweizer Solarfirma eine Abfuhr

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In der Schweiz führt ein Pilotprojekt derzeit zu internationalem Aufsehen und Interesse. Die Solarfirma Sun-Ways bekam im April 2025 die Zusage vom Schweizer Bundesamt für Verkehr, im Ort Buttes das Projekt erstmals durchführen zu dürfen. Hierfür wurden auf einer Strecke von 100 Metern Solarpanele in das Schienennetz eingebaut. Bereits mehrere europäische Länder, darunter Frankreich, die Niederlande und Italien, haben Interesse an der neuen Technologie. Außerhalb von Europa gibt es bereits Verhandlungen mit China, Indien, Singapur und Südkorea. Während viele Länder offen für die neue Technologie sind, erteilt das Bundesverkehrsministerium in Berlin der schweizerischen Firma schon vor Ende der Testphase eine Abfuhr.

Die Bundesrepublik Deutschland hat eine Gesamtfläche von knapp 35,8 Milliarden Hektar. Nicht einmal ein Prozent dieser Fläche ist noch unberührte Wildnis. Mit 11,1 Millionen Hektar entfällt knapp ein Drittel der Gesamtfläche auf Wälder, die zu einem großen Teil aber alle forstwirtschaftlich genutzt werden. Die Hälfte der Fläche wird für die Landwirtschaft genutzt, dieser Anteil fiel in den Jahren 2016 bis 2024 um knapp 1 Prozent.

Unabhängig davon, wie die Fläche genutzt wird und dass man einen gewissen Prozentsatz an unberührter Natur erhalten sollte, steht fest, dass die Nutzungs- und Bebauungsmöglichkeiten von Fläche in Deutschland endlich sind. Um die Energiewende mit dem langfristigen Ziel der Emissionsneutralität in unserem Land vorantreiben zu können und dies im Einklang mit nicht noch mehr Flächenversiegelung zu tun, bedarf es innovativer Ideen, wie man bereits vorhandene, bebaute Flächen sinnvoll nutzen kann.

Der Bau eines einzigen Windrads nimmt etwa 0,5 Hektar in Anspruch. Hinzu kommen die Folgen für die Natur, durch Eingriffe wie z. B. durch die massiven Fundamente und die daraus resultierende Bodenversiegelung. Bereits errichtete Windkraftanlagen stellen später eine Gefahr für Tiere dar. Schätzungen zufolge sterben jährlich bis zu 150.000 Vögel und im Sommer mehrere Milliarden Insekten täglich beim Zusammenprall mit den Rotorblättern.

Land- und forstwirtschaftlich genutzte Fläche wird immer wieder zum Bau neuer Windräder oder Solarparks in Beschlag genommen, bereits jetzt nehmen Windräder eine Fläche von 14.000 Hektar ein. Auch historische Orte wie den als „Märchenwald“ bekannten Rheinhardswald in Hessen, in dem die Gebrüder Grimm für ihre Geschichten inspiriert wurden, fallen Rodungen zum Opfer und sind unwiederbringlich verloren.

Solarparks belegen heute bereits eine Fläche von 45.200 Hektar, mit nach wie vor steigender Tendenz. In den letzten Jahren kamen im Schnitt zwischen 1.000 und 5.500 Hektar jährlich hinzu. 0,3 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche ist dadurch aktuell nicht nutzbar. Innovative Ideen, wie man bereits bebaute Flächen sinnvoll nutzen kann, erscheinen in diesem Zusammenhang nur logisch.

Sollte sich das Pilotprojekt der schweizerischen Firma Sun-Ways als erfolgreich erweisen, wird die innovationsfeindliche Bundesregierung einmal mehr das Nachsehen haben und andere Nationen sich einen Platz in den vorderen Reihen sichern. In der Theorie liegen die Vorteile auf der Hand. Es sind keine zusätzliche Wiesen oder Ackerflächen zu beanspruchen, da man auf bereits bebaute Flächen zurückgreift. Die vorhandene Fläche ist bereits heute sehr groß, Europa verfügt über ein Schienennetz von über 260.000 Kilometern. Zudem gibt es durch diese Technologie keinen visuellen Eingriff in die Landschaft, wie es z. B. bei Solarparks und Windkrafträdern eindeutig der Fall ist.

Unabhängig davon, ob das Pilotprojekt erfolgreich sein und ob sich diese Technologie eventuell durchsetzen wird; innovative Ideen dieser Art müssen gehört und staatlich gefördert werden, wo es sinnvoll ist. Die antideutsche BRD-Regierung zeigt mit ihrer reflexartigen Abfuhr allerdings, dass sie an Zukunftstechnologien wenig interessiert zu sein scheint und Deutschland weiter gerne im Hintertreffen sehen möchte.

Ähnliche Fehler wurden bereits in der Vergangenheit getätigt. Unter Umweltminister Peter Altmaier (CDU) wurde die florierende deutsche PV-Industrie in den Jahren 2011 bis 2013 in kürzester Zeit begraben. Nach Rekordverkäufen in den 2000er Jahren führte die Kürzung der Einspeisevergütung zu einem Einbruch des heimischen Marktes um teilweise bis zu 80 %. Deutsche Unternehmen wie Q-Cells meldeten innerhalb kürzester Zeit Insolvenz an und es gingen knapp 100.000 Arbeitsplätze verloren.

Im Gegenzug erkannte das kommunistische Regime in China die Zeichen der Zeit und ist heute in diesem Bereich unangetasteter Weltmarktführer. Mit staatlichen Subventionen wurden in China die Produktionskapazitäten massiv ausgebaut, was eine immer günstigere Produktion möglich machte. Damit wird aktuell der Weltmarkt geflutet, und deutsche und europäische Firmen sind diesem Preiskampf kaum gewachsen.

Eine einzelne Entscheidung der Altparteien hat also einen kompletten Industriezweig in Deutschland vernichtet, ähnlich wie es gerade der deutschen Automobilindustrie ergeht. Auch hier führen falsche Entscheidungen aktuell zu einem Wegfall zehntausender Arbeitsplätze.

Unsere Partei und Bewegung DER III. WEG spricht sich ganz klar für die staatliche Förderung von Zukunftstechnologien und den damit verbundenen Firmen und Start-Up-Unternehmen aus. Auch wenn nicht jede Idee in einem Erfolg enden wird, müssen Anreize geschaffen werden, damit Deutschland und Europa wieder eine Führungsrolle in der Welt einnehmen, was Zukunftstechnologie anbelangt.

Zudem muss die Politik die heimische Wirtschaft schützen und nicht deren Ausverkauf nach Osteuropa oder Fernost weiter vorantreiben. Aktuell hat man sich im Bereich Photovoltaik in die Abhängigkeit des kommunistischen Regimes in China begeben, in anderen Sparten ist man bereits auf dem besten Wege dorthin.

Mit unserem Buch „Nationalismus & Ökologie“ haben wir bereits eine Schrift mit weltanschaulichem Fundament veröffentlicht, die dringende Fragen der Ökologie im 21. Jahrhundert aufwirft und damit konstruktiv neue Diskussionen anfeuert. Neben der nationalen und der sozialen Frage, wird die ökologische Frage eine der wichtigsten im 21. Jahrhundert darstellen.

Wenn auch Du Teil unserer Partei und Bewegung DER III. WEG werden möchtest, dann melde Dich noch heute bei einem Ansprechpartner in Deiner Region.

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