Kommunikationsschulung in Oberbayern

„Der III. Weg“ setzt seine Schulungsarbeit kontinuierlich fort. Der Stützpunkt München/Oberbayern veranstaltete daher im Rahmen seiner ersten Monatsveranstaltung im Jahr 2018 eine Kommunikationsschulung. Da „Der III. Weg“ offensiv versucht, neue Mitstreiter zu gewinnen und den eigenen politischen Forderungen Gehör zu verschaffen, ist es nötig, dass jeder Aktivist auch nach außen bestmöglich die Partei repräsentieren kann. In den verschiedensten Szenarien ist der Mitstreiter als kompetenter Ansprechpartner gefragt. Sei es im Bürgergespräch am Infostand, in der Diskussion am familiären Mittagstisch oder im Streitgespräch mit dem politischen Gegner. Jeder Einzelne versteht sich als politischer Soldat und sollte daher auch gut gerüstet sein.
Eingeleitet wurde die Kommunikationsschulung mit einem kleinen Ausblick von Stützpunktleiter Karl-Heinz Statzberger, der auf bevorstehende Termine hinwies.
Die anschließende Schulung wurde zunächst mit einem Video eingeläutet, welches zum einen aufzeigen sollte, wie eine überlegen geführte Diskussion aussehen kann. Andererseits zeigte das Video jedoch auch, dass die gelungenste Argumentation wirkungslos bleibt, wenn das Gegenüber allein schon aufgrund von Vorurteilen „abblockt“. Die Botschaft hinter dem Video war, dass bereits ein vernünftiges Auftreten entscheidend für eine gelungene Kommunikation sein kann.
Anschließend waren die Teilnehmer selbst gefragt. In einem ersten Spiel sollten die Teilnehmer ein Wort erklären, ohne das Wort zu nennen. Was manchem auch dank eines glücklichen Zuges eher leichter fiel, bereitete manch anderem Mühe. Dennoch kam hierbei auch eine Menge Spaß auf und jeder war hellwach bei der Sache.
Im zweiten Spiel sollten die Aktivisten je zwei Minuten zu einem beliebigen Wort reden, was ihnen gerade in den Sinn kam. Was sich zunächst einmal einfach anhört, erwies sich in der Praxis als durchaus anspruchsvoll. Zu Begriffen wie der AfD, Angela Merkel, oder Faschismus konnte jeder nach Lust und Laune referieren. Die Schwierigkeit lag jedoch darin, dass Spontanität gefragt war, da keine Vorbereitungszeit genehmigt wurde. Allgemeine Heiterkeit brach aus, als der Stützpunktleiter und bekennende Fleischliebhaber Karl-Heinz Statzberger zum Thema „vegane Ernährung“ reden durfte. Eine Aufgabe, die er jedoch gekonnt meisterte.
Nach einer kurzen Pause fand die dritte Übung – eine Gruppenarbeit – statt. Diesmal sollten die Teilnehmer kleine Vorträge über diverse Punkte des Parteiprogramms ausarbeiten und diese präsentieren. Auf diese Weise bekam jeder die Gelegenheit, sich etwas näher mit den Zielen und Vorstellungen der Partei auseinanderzusetzen. Gerade diese Aufgabe ist wichtig, um dem von Medien und Antideutschen kolportierten Bild widersprechen zu können. Zudem wurde so auch die Identifikation mit der Partei als solches gestärkt.
Aufgrund der bereits fortgeschrittenen Stunde wurde der offizielle Teil anschließend beendet, zahlreiche Diskussionen in gemütlicher Runde folgten.
Festzustellen bleibt, dass die Schulung nur ein Anfang sein kann, und letztlich jeder Einzelne weiterhin gefordert bleibt. Übungsbeispiele gäbe es noch viel mehr und die Schulung kann freilich nicht alle Anregungen abdecken. Zu hoffen bleibt, dass so mancher zum Nachdenken angeregt wurde und der leidige Stein des Anstoßes in jedem zum Rollen gebracht wurde.