Würzburg: Asylant drohte mit Brandstiftung

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In Würzburg wurde ein 28-jähriger Asylant aus Afghanistan zu acht Monaten auf Bewährung sowie 100 gemeinnützigen Arbeitsstunden verurteilt, nachdem dieser damit gedroht hatte, in Würzburg und Kitzingen Brände zu legen. Der 28-Jährige sprach die Drohungen aus, da er während einer Polizeikontrolle, bei der er durch aggressives Verhalten und eine Alkoholfahne auffiel, von den Beamten dazu aufgefordert wurde, seine Personalien vorzuzeigen. Der Mann wurde kontrolliert, da er möglicherweise zu einer Gruppe gehörte, die zuvor einen Altkleidercontainer durchsucht und den Inhalt auf die Straße geworfen hatte.

Gegen den Afghanen, der nach eigenen Angaben in seiner Heimat selbst drei Jahre Polizist war, wurde zudem wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Er soll in der Unterkunft, in der er lebte, einen älteren Mann ins Krankenhaus geprügelt haben. Weiterhin soll er mit einigen Begleitern grundlos eine Gruppe Türken und Kosovaren angegriffen haben. In beiden Fällen mussten die Ermittlungen eingestellt werden, da etliche der Zeugen sich weigerten, bei der Aufklärung dieser zu kooperieren. Der Vorsitzende Richter sagte während der Urteilsverkündung, dass er ein so respektloses Auftreten von Zeugen, bisher noch nicht erlebt habe.