
Der Lamberg wurde von den Böhmen einst „Heiliger Berg Bayerns“ genannt und ist die höchste Erhebung im Chamer Becken. Seit 2016 zieren eben jenen Fußmarsch Nietzsches zahlreiche Hinweistafeln, an welchen Tagebuchaufzeichnungen seines Begleiters Rhodes die Reise der beiden nachvollziehen lassen: „…So gingen wir denn märchentrunken vorwärts und lagerten uns auf Augenblicke, um in jener seeligen Gedankenlosigkeit in die wehenden Baumwipfel und den fernher grüßenden goldnen Nachmitaghimmel zu starren, in der es ist als ob man sein kleines Ich verloren hätte und einmal im innersten Wesen Eins wäre, Eins war alles, Baum und Stein und Himmel und das unendliche All!…“.
Doch nicht nur der Besuch der beiden Wandersfreunde wurde auf den Infotafeln thematisiert, sondern auch zahlreiche Sagen, wie etwa vom Teufelstritt, zierten den Wegesrand. Und auch informatives über Totenbretter oder einen einst hier errichteten Wall stillte den Wissensdurst der heimatliebenden Aktivisten und ließ sie ihre Heimat ein Stück weit besser kennen und schätzen zu lernen.
Am Gipfel der Erhebung angekommen, besichtigten die Wanderer erst einmal die oben errichtete Kirche „Zur heiligen Walburga“, bevor an einem schönen Plätzchen die mitgebrachte Brotzeit zur Stärkung der großen und kleinen Marschierer ausgepackt wurde.
„Ich liebe den Wald“, lässt Nietzsche Zarathustra sagen: „In den Städten ist schlecht zu leben.“ Diesen Worten pflichteten auch die Naturfreunde bei, als ihr Blick über die Landschaft schwebte und sie weiter schritten, am Rundweg entlang.
Am Ausgangspunkt angekommen war der Gemeinschaftstag jedoch noch nicht zu Ende. Anschließend traf man sich noch in kameradschaftlicher Runde zum Grillen und ließ den Nachmittag gemütlich ausklingen.
Der Parteistützpunkt Ostbayern organisiert regelmäßig familienfreundliche Gemeinschaftstage in der freien Wildbahn und lädt selbstverständlich auch volkstreue Menschen dazu ein, mitzuwirken. Bei Interesse kann man sich gerne unter Kontakt bei uns melden.















