Deutscher Sozialismus und Digitalisierung: Die Problematik – Teil 1/9

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Einleitung
Wir möchten uns an dieser Stelle einmal einem Thema widmen, welches bis jetzt von nationaler Seite noch wenig Beachtung fand. Dieses Thema ist die Frage, wie mit der zunehmenden Digitalisierung und früher oder später allumfassenden Automatisierung der Produktionsprozesse umgegangen werden soll. Man mag einwerfen, dass diese Frage in Anbetracht der nahenden biologischen Vernichtung der europäischen Völker von nur geringer Bedeutung ist. Dieser Einwurf ist zwar durchaus berechtigt, denn die Sicherung der biologischen Substanz unseres Volkes muss ganz klar oberste Priorität haben, doch ist dies einmal geschehen, wird sich eine volkstreue Regierung auch mit anderen Problemen auseinandersetzen müssen. Schafft sie es nicht, diese zu bewältigen, wird sie sehr schnell die Gunst der Massen verlieren, was wiederum für die Opposition die Möglichkeit einer Gegenrevolution eröffnet. Zu diesen Problemen gehört beispielsweise, wenn man es global betrachtet, die Überbevölkerung oder das Dahinschwinden der natürlichen Rohstoffe auf unserem Planeten. Die Frage nach der Rolle des Menschen in einer, zumindest prinzipiell möglichen, vollständig automatisierten Wirtschaft ist ein weiteres dieser Probleme und, wie wir im Folgenden sehen werden, eines, dessen Auswirkungen auf das Leben der Menschen einen ähnlich dramatischen Effekt haben könnte, wie die Industrialisierung es einst hatte.
Weiterhin werden wir diskutieren, warum einzig und allein der Nationale Sozialismus in der Lage ist, dieses Problem allumfassend zu lösen.

Bevor wir in das Thema einsteigen, wollen wir einige Dinge klarstellen. Dieser Text maßt sich nicht an, die oben erwähnte Frage vollends und endgültig zu beantworten oder gar ein Programm auszuformulieren. Vielmehr wollen wir hier einige grundsätzliche weltanschauliche sowie praktische Überlegungen zu diesem Thema darlegen, welche bei der Beantwortung der Frage von Bedeutung sind. Wir sind uns nur allzu bewusst, dass wir uns hiermit in unbekanntes Gebiet wagen und dass Dinge, die wir im Folgenden behaupten werden, spekulativ sind oder sich in Zukunft als falsch oder schlecht durchdacht erweisen könnten. Dies sind Probleme, die jedem Vorstoß ins Unbekannte anhaften. Selbst wenn alles hier Gesagte sich als falsch erweisen sollte, so wird es doch hoffentlich einen Denkprozess anstoßen, an dessen Ende die Antworten stehen, die wir suchen.
Zum Schluss möchten wir noch darauf hinweisen, dass wir uns bewusst sind, dass wir nicht auf die Umsetzung des hier besprochenen eingehen. Es versteht sich von selbst, dass eine Theorie noch so schön sein kann, wenn sie nicht umsetzbar ist, ist sie praktisch wertlos. Nichtsdestotrotz muss man, bevor man eine Antwort auf das „Wie“ geben kann, erst einmal wissen, was man denn überhaupt umsetzen möchte. Dass beim Übergang von der Theorie in die Praxis einige Dinge auf der Strecke bleiben werden oder man zu Kompromissen gezwungen sein wird, ist selbstverständlich.

Bevor wir Antworten liefern können, müssen wir uns zunächst darüber klar werden, was überhaupt die Frage ist und in welchem Kontext sie eingebettet ist. Dies ist besonders wichtig, wenn man kein bestehendes System nur reformieren möchte, sondern eine ganzheitliche geistige Revolution anstrebt, so wie wir dies tun. Die Punkte, die wir im Folgenden diskutieren, sollen uns als Richtlinien für spätere Überlegungen dienen.

Anmerkung: Um Missverständnisse zu vermeiden, sei hier angemerkt, dass wenn wir ganz allgemein das Wort „Fortschritt“ verwenden, technischer Fortschritt gemeint ist. Explizit soll damit kein sozialer oder allgemeiner Menschheitsfortschritt gemeint sein. Beides sind Begriffe, die dem Fortschrittsglauben des Liberalismus entspringen, dem wir offensichtlich nicht anhängen.

Das Problem
Im Grunde sollte jedem das Problem, welches die zunehmende Automatisierung der Produktionsprozesse birgt, allgemein bekannt sein, doch betrachtet man sich, was Politiker unterschiedlichster Parteien dazu zu sagen haben, scheint es, dass niemand ahnt, wie gewaltig dieses wirklich ist.

Lange Zeit ging man davon aus, dass Technologien im gleichen Maß, in dem sie Berufe überflüssig machen, auch neue schaffen. So mögen beispielsweise Roboter in der Automobilindustrie zwar Arbeiter, die die manuelle Montage der Fahrzeuge übernahmen, überflüssig gemacht haben, allerdings müssen die Roboter wiederum gewartet werden und es bedarf einer Vielzahl von Ingenieuren, um sie zu entwickeln. Doch beide durch die Roboter neu geschaffenen Arbeitsplätze haben deutlich höhere Anforderungen. Anforderungen, denen viele der nun arbeitslosen Fließbandarbeiter nicht gerecht werden können. Selbst wenn man die höheren Anforderungen der neu geschaffenen Berufe außer Acht lässt, werden am Ende mehr Arbeitsplätze zerstört als geschaffen. So bedarf es zwar wie gesagt einiger Ingenieure, um einen Roboter zu entwickeln, doch ist ein solcher Roboter erst einmal produktionsreif, ist die Arbeit der Ingenieure getan und man kann den Roboter nun theoretisch in endloser Zahl produzieren, bis auch der letzte Fließbandarbeiter seine Arbeitsstelle verloren hat. Man mag jetzt einwerfen, dass die Montage der Roboter auch wieder Arbeitsplätze schafft und für den momentanen Stand der Dinge ist dies auch korrekt, doch was hält uns davon ab, Roboter durch Roboter bauen zu lassen? Was hält uns davon ab, Roboter von einer künstlichen Intelligenz (KI) entwickeln zu lassen und auch diese KI mit Hilfe einer anderen zu programmieren? Erst wer sich diese Fragen stellt, beginnt zu ahnen, was uns bevorsteht.

Zugegeben, momentan müssen wir diese Fragen noch mit „weil wir es nicht können“ beantworten, doch die Betonung sollte hier auf „noch“ liegen. Zurzeit ist es nun mal immer noch billiger, jemanden zum Mindestlohn einzustellen, als den Arbeitsplatz zu automatisieren, auch wenn dies in vielen Fällen schon lange rein technisch möglich wäre. Doch mit dem zunehmenden Fortschritt wird die vorhandene Technik billiger und ist der Roboter erst einmal unterm Strich billiger als der Mensch, werden die Gesetze des Raubtierkapitalismus unerbittlich in Kraft treten.
Am Ende dieser Entwicklung steht eine Welt, in der der Mensch für die Produktionsprozesse der Wirtschaft nicht mehr benötigt wird. Wie radikal dies ausfällt, also ob alles einmal von KIs gesteuert wird oder ob noch eine kleine Elite von Menschen benötigt wird, ist dabei fast schon nebensächlich.

Damit soll nicht gesagt sein, dass dies ein Problem ist, mit dem wir uns in ferner Zukunft beschäftigen müssen. Auch das Hier und Jetzt bietet genug Anlass, uns mit diesem zu befassen. Bedenkt man beispielsweise die gewaltigen Fortschritte im Bereich des autonomen Fahrens und die Tatsache, dass es in der BRD rund eine halbe Million Berufskraftfahrer gibt, ahnt man schon, welche gesellschaftliche Zeitbombe hier tickt. Sind technische und juristische Hürden erst einmal genommen, werden diese 500.000 Menschen, darunter viele Familienväter, praktisch von heute auf morgen arbeitslos. Kein Mensch kann mit einem Rechner, der weder Lenkzeiten einhalten noch schlafen muss, mithalten und die Transportbranche wird kaum aus lauter Menschenliebe ihre Profite schmälern. Nur die wenigsten werden in der Lage sein, sich umschulen zu lassen, geschweige denn eine feste Anstellung zu finden, und so werden die meisten von ihnen den Rest ihres Lebens auf Hartz IV verbringen, ohne eine ernsthafte Perspektive zu haben, daran etwas ändern zu können. Dabei wollen wir klar herausstellen, dass die Betroffenen hier keine persönliche Schuld trifft. Es gibt nun mal Menschen, deren angeborene Fähigkeiten sie nur zu einfachen Berufen befähigen, man mag hier zwar mit Bildung noch einiges aus solchen Menschen herausholen können, aber sicherlich keine Wunder bewirken.

Es geht also nicht nur unmittelbar um die 500.000 Kraftfahrer, sondern auch jene aus zukünftigen Generationen, die einmal Kraftfahrer geworden wären, und schon bald in eine Welt geboren werden, die sie nicht braucht, eine Welt in der sie nichts erwartet als Sozialhilfe, Elend und Drogen als einziger Ausweg. Wir kommen später noch einmal darauf zurück, was dieses Schicksal für die Betroffenen bedeutet,. Doch es reicht an dieser Stelle zu sagen, dass hier soziale Spannungen entstehen werden, die schlimmstenfalls eine Gesellschaft zerreißen können.

Zusammenfassend lässt sich also feststellen, dass wir einer Entwicklung gegenübersehen, die mehr und mehr Menschen für die Produktionsprozesse der Wirtschaft überflüssig macht, wenn man die technischen Möglichkeiten vollends ausschöpfen würde.

Teil 2 folgt …

1 Kommentar

  • Eigentlich nur eine Frage,
    soll denn der Mensch jetzt nicht nur gegendert, sondern auch digitalisiert werden? Ist denn das notwendig? Sollte man nicht einfach von der Natur lernen? Oder gibt es nur noch Bachelor und Master?

    UPS das waren mehr Fragen…

    Der auf Arbeit Gewinde schneiden tut 07.06.2018
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