Feder & Schwert IX – Naturbetrachtungen: Der Überlebenskampf des roten Eichhörnchens

Sciurus vulgaris, so der wissenschaftliche Name des Eichhörnchens, welches auch als Eichkätzchen oder Eichkatzerl bezeichnet wird, ist jedem Herbstwanderer ein vertrauter Anblick. Da es das in Mitteleuropa einzige natürlich vorkommende Eichhörnchen ist, wird es auch als Europäisches Eichhörnchen bezeichnet. Problemlos erkennbar ist es an seiner markant roten Farbe und ist damit leicht zu unterscheiden von anderen Arten, wie etwa dem Kaukasischen Eichhörnchen oder dem Grauhörnchen, von welchem noch die Rede sein wird.
Doch wie so viele Tierarten ist auch das rote Eichhörnchen in Bedrängnis. Gilt es global noch nicht als gefährdet, so schwindet seine Population doch in manchen Regionen drastisch. In der BRD gilt es als besonders geschützte Art und darf daher weder gejagt, gefangen oder als Haustier gehalten werden. Grund für die regionalen Rückgänge sind insbesondere der Verlust von Lebensraum durch Abholzung von Wäldern. In Großbritannien geht jedoch etwas vor, dessen wir unsere weitere Aufmerksamkeit widmen wollen.
Im Jahre 1899 wurden in der Grafschaft Bedfordshire die ersten 350 Grauhörnchen ausgesetzt, welche ursprünglich aus Amerika stammen und von dort auch importiert worden waren, und von daher als Artfremde gerechnet werden müßen. Der Schaden, den die artfremden Tiere bis heute angerichtet hatten, ließ sich zum damaligen Zeitpunkt nicht erahnen – und hätten es die Männer, welche damals die ersten ausgesetzt hatten, gewußt, sie hätten die Tiere stehenden Fußes erschlagen. Das Grauhörnchen hatte sich innerhalb kürzester Zeit rasant vermehrt. In Buchen- und Eichenwäldern richten die Artfremden große Schäden an den Bäumen an, da sie die Rinde von jungen Bäumen schälen. Ein Rückgang der Singvogelpopulation wird den Artfremden ebenso zur Last gelegt, wie die starke Verdrängung des heimischen Eichhörnchens. Die Artfremden erweisen sich als ernstzunehmende Konkurrenz für das rote Eichhörnchen, welches sich mehr und mehr in die Nadelwälder zurückzieht, da es in diesen dem artfremden Konkurrenten gegenüber Vorteile hat. Hinzu kommt das Parapoxvirus, welches das Grauhörnchen in sich trägt. Es handelt sich hierbei um „Eichhörnchen-Pocken“. Ist das artfremde Grauhörnchen gegen den Erreger immun, endet die Krankheit für das heimische Eichhörnchen meist tödlich. Einen Impfstoff gibt es nicht.
Aufgrund der negativen Auswirkungen, die vom Grauhörnchen ausgehen, wurde dieses 2016 auf die Liste der unerwünschten Spezies der Europäischen Union aufgenommen. Bereits erfolgte Ausrottungsversuche in Großbritannien schlugen allesamt fehl.

Doch es gibt noch Hoffnung für das rote Eichhörnchen und viele heimatbewußte Männer und Frauen haben den Kampf gegen das artfremde Grauhörnchen aufgenommen. In ganz Großbritannien gibt es beherzte Jäger, welche auf das Grauhörnchen Jagd machen.
Ein solcher erklärte sich wie folgt: „Man löscht eine Spezies aus, um die andere zu beschützen. Die roten [Eichhörnchen] sind die heimische Art, die grauen sollten eigentlich gar nicht hier sein.“ Er selbst habe bereits über dreihundert Artfremde erlegt. Neben der klassischen Jagd macht man sich noch einen anderen Umstand zunutze. Der Baummarder ist ein natürlicher Fressfeind des roten Eichhörnchens. Da das artfremde Grauhörnchen sich diesem jedoch innerhalb der evolutionär betrachtet kurzen Zeit nicht anpaßen konnte, fällt es diesem schneller zum Opfer als das heimische Eichhörnchen. Tatsächlich stellte man fest, daß in Gebieten, in welchem der Baummarder verbreitet ist, das rote Eichhörnchen die Oberhand behält. Man hat bereits Reservate für das rote Eichhörnchen eingerichtet, in welchem man auch gezielt Baummarder ansiedelte. So gelang es etwa, die artfremden Grauhörnchen auf der Insel Anglesey vor der Nordwestküste Wales vollständig auszurotten.

Das Schicksal des roten Eichhörnchens gemahnt uns, wie wichtig es ist, die heimische Flora und Fauna zu schützen. Zum einen vor dem modernen Massenmenschen selbst, welcher keinerlei Bezug mehr zu seiner natürlichen Umgebung hat – obgleich diese in Jahrhunderten seelisch mit dem eigenen Volk verschmolzen ist. Zum anderen vor dem Eindringen artfremder Spezies, deren Ausbreitung nicht nur mit einer Verdrängung und schließlich Vernichtung heimischer Spezies einhergeht, sondern sich auch auf die seelisch-geistige Verbundenheit der europäischen Völker mit ihren Lebensräumen auswirkt. Wie sich Letzteres im Detail auswirkt, können wir derzeit nur erahnen. Ein aufgeklärtes Volk weiß um die Bedeutung seiner Natur. Es ist der Vermassung des Menschen zuzuschreiben, daß er keinerlei Bezug mehr zur Natürlichkeit der Erde hat. Gerade der verstädterte Konsummensch ist ein grausiges Beispiel für den seelischen Verfall, dem ein Mensch anheimfallen kann. Das rote Eichhörnchen ist ein Symbol für die Völker Europas. Beide werden durch artfremde Gruppen bedrängt, beide verlieren sie an Lebensraum. Doch so, wie der Heimat treue Männer und Frauen die Bedeutung des Überlebenskampfes des roten Eichhörnchens erkannt haben, so haben auch aufrechte Männer und Frauen die Bedeutung des Überlebenskampfes der weißen Völker erkannt. Kämpfen sie auch an verschiedenen Fronten, so führen sie doch denselben Krieg: Der Krieg um das Überleben Europas. Denn dieser Krieg wird nicht nur kulturell gekämpft, er wird nicht nur durch Geburtenzahlen ausgerungen, nicht nur durch die Wehrhaftigkeit junger Männer bestritten – er wird auch in den Wäldern um die heimische Flora und Fauna entschieden.

Feder und Schwert ist die Kolumne der Netzseite der nationalrevolutionären Partei Der III. Weg. Sie erscheint regelmäßig an jedem 2. Sonntag.





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