Politische Korrektheit kontra Kindeswohl

Die Befürworter der Politischen Korrektheit sowie anderer Denk- und Sprechverbote begründen diese meist mit dem Schutz diverser Minderheiten. Dass dieser „Schutz“ in der Praxis oft dazu dient, bestimmte Minderheiten vor den wohlverdienten Konsequenzen ihrer Taten zu schützen, ist bekannt. Im Folgenden möchten wir jedoch zeigen, dass linke Meinungsmache sogar den Gruppen schaden kann, die sie vermeintlich schützen soll.

Am 23. März stellte die Alternative für Deutschland (AfD) im Bundestag eine Kleine Anfrage, mit der in Erfahrung gebracht werden sollte, wie sich seit 2012 die Zahl der Behinderten in der BRD entwickelt habe. Der Fokus lag dabei auf solchen Behinderungen, die auf Inzucht zurückzuführen sind. Weiterhin sollte offengelegt werden, wieviele solcher Fälle in ausländischen Familien existieren.

Wer eins und eins zusammenzählen kann, ahnt, worauf die Kombination dieser drei Fragen abzielt und auch der Systempresse sowie den anderen üblichen Verdächtigen blieb dies nicht verborgen, sodass die zu erwarteten Wellen der Empörung nicht ausblieben. Allen voran machte diesmal eine Reihe von Sozialverbänden mit einer gemeinsamen Erklärung in der FAZ auf sich aufmerksam. In der von 18 Organisationen unterzeichneten Erklärung hieß es unter anderem:

Wir sind entsetzt über die Anfrage der AfD im Deutschen Bundestag zur Schwerbehinderung in Deutschland. Die Fraktion der AfD erkundigt sich vordergründig nach der Zahl behinderter Menschen in Deutschland, suggeriert dabei jedoch in bösartiger Weise einen abwegigen Zusammenhang von Inzucht, behinderten Kindern und Migrantinnen und Migranten. […] Wir rufen die Bevölkerung auf, wachsam zu sein und sich entschlossen gegen diese unerträgliche Menschen- und Lebensfeindlichkeit zu stellen. Wir sagen „Nein“ zu jeder Abwertung von Menschen mit Behinderung und zu jeglicher Form des Rassismus. Ideologien der Ungleichwertigkeit menschlichen Lebens haben keinen Platz in diesem Land. “

 

Natürlich durfte auch nicht die obligatorische Erwähnung des Nationalsozialismus fehlen:

Es vermittelt sich darüber hinaus die Grundhaltung, Behinderung sei ein zu vermeidendes Übel. Die Anfrage der AfD-Fraktion erinnert damit an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, in denen Menschen mit Behinderung das Lebensrecht aberkannt wurde und sie zu Hunderttausenden Opfer des Nationalsozialismus wurden. “

Insbesondere das letzte Zitat und die Aussage, Behinderung sei etwas, dass man nicht vermeiden möchte, sagen schon sehr viel über die Sorte Mensch aus, die in diesen Organisationen zu finden ist. Die meisten unserer Leser werden uns zustimmen, dass eine Behinderung für alle Beteiligten kein wünschenswerter Zustand ist und man daher alles tun sollte, um ihr Auftreten zu vermeiden. Dies soll jedoch an dieser Stelle nicht unser Thema sein. Wir wollen stattdessen aufzeigen, dass die Anfrage der AfD auf ein sehr reales Problem hinweist, auch wenn nicht alle dies wahr haben wollen.

Zwar mag in der BRD dieses Problem noch nicht offensichtlich sein, doch ein Blick über den Ärmelkanal reicht schon, um zu sehen, was auch bei uns einmal auf dem Programm stehen könnte.

In Großbritannien berichteten schon vor über 10 Jahren diverse bekannte Zeitungen wie The Daily Telegraph oder die Daily Mail über die Problematik von Ehen zwischen Cousins und Cousinen 1. Grades, welche insbesondere in pakistanisch stämmigen, aber auch anderen arabischen oder afrikanischen Familien geschlossen werden. Selbst die namhafte BBC und einige, meist lokale, Politiker sahen sich in Anbetracht der teils gravierenden Folgen dieser Praxis gezwungen, das Thema aufzugreifen.

 

Shreela Flather, eine aus Pakistan stammende britische Politikerin, sagte beispielsweise über die Zustände in einigen dieser Familien Folgendes in einem Interview: Man geht in eine beliebige dieser Familien [meist pakistanisch, Ehen zwischen Cousins und Cousinen 1. Grades]“, in der es vier bis fünf Kinder gibt, von denen mindestens zwei eine Behinderung haben. Dies ist absolut inakzeptabel und wir können nichts dagegen unternehmen. Ist das den Kindern gegenüber gerecht?“

Quelle: https://www.telegraph.co.uk/news/health/children/11723308/First-cousin-marriages-in-Pakistani-communities-leading-to-appalling-disabilities-among-children.html

 

Zed Ali, ein ehemaliger Sozialarbeiter aus Burnley sagte der Daily Mail: In Burnley sah ich eine enorme Zahl an Kindern von Ehen zwischen Cousins und Cousinen mit Lernbehinderungen. Oft war es nicht nur ein Kind, sondern zwei oder drei pro Familie.“

Quelle: http://www.dailymail.co.uk/news/article-1394119/Its-time-confront-taboo-First-cousin-marriages-Muslim-communities-putting-hundreds-children-risk.html

 

 

Dass es sich bei den Schilderungen Flathers und Alis nicht um irgendwelche Anekdoten handelt, belegen einige oft zitierte statistische Fakten aus teilweise staatlichen Untersuchungen. So sind beispielsweise lediglich 3-4 Prozent der Geburten in Großbritannien auf pakistanische Eltern zurückzuführen. Gleichzeitig stammen jedoch rund 30 Prozent der Kinder, welche über einen rezessiven Gendefekt verfügen, aus diesen Familien.

Quelle: https://www.telegraph.co.uk/women/mother-tongue/4014743/Warning-over-births-to-first-cousin-marriages.html

 

Damit produzieren diese Familien fast zehn Mal so viele erbkranke Kinder, wie der Durchschnitt. Andere Quellen geben sogar einen Faktor von 13 an. Der überdurchschnittliche Beitrag pakistanischer Familien an dieser unschönen Statistik ist zweifelsfrei darauf zurückzuführen, dass im Landesdurchschnitt rund 50 Prozent dieser Ehen zwischen Cousins und Cousinen bestehen, denn der Zusammenhang zwischen Erbkrankheiten und dem Verwandtschaftsgrad der Eltern ist zweifelsfrei belegt. Der traurige Spitzreiter scheint mit 70 Prozent die Stadt Bradford zu sein.

Der Daily Mail zufolge ist dieses Problem, wenig überraschend, auch diversen Ärzten des National Health Services (Großbritanniens staatliches Gesundheitswesen) nicht verborgen geblieben. Diese würden jedoch nur privat und nicht öffentlich zugeben, dass es sich hierbei mittlerweile um eine Krise handelt, da sie fürchten ansonsten als Rassisten zu gelten. Eine Befürchtung, derentwegen man schon in Telford, Rotherham und anderen Orten vieles unter den Tisch kehrte.

Die hier aufgelisteten Fakten sprechen für sich. Die Zusammenhänge zwischen den Ehepraktiken einiger Kulturkreise und den daraus resultierenden Folgen sind offensichtlich. Sie weiter zu kommentieren ist unnötig.

Wer von diesen Dingen weiß und nichts dagegen unternimmt, ja sogar noch die angreift, die etwas tun, trägt eine Mitschuld am Leid dieser Kinder. Die Zeiten, in denen Behinderungen als eine Strafe Gottes erscheinen, sind schon lange vorbei. Wir wissen heute, warum Behinderungen entstehen, sind in der Lage sie oft schon frühzeitig zu erkennen und können damit die Zahl derer, deren Leben durch sie eingeschränkt wird, begrenzen. Wie nie zuvor verfügen wir heute über Möglichkeiten mit diesem Problem auf eine humane Weise umzugehen. Dass wir das Wort „Human“ in den Mund nehmen, mag überraschen, wirft man uns doch gerne Hass auf Behinderte vor, doch nichts könnte falscher sein. Ihre Leiden, die sie nicht selten zu einem menschenunwürdigen Leben verdammen, lässt auch uns nicht kalt und genau deswegen fordern wir, etwas dagegen zu unternehmen, und zwar so, dass das Problem an seiner Wurzel bekämpft wird, anstatt mit leeren Phrasen das Schicksal der Betroffenen schön zu reden. Unser Mitleid mag ein hartes sein, doch nur so kann es etwas verändern.

Die Sozialverbände und alle anderen, die meinen, mit ihrer Empörung, ihren Anschuldigungen und immer gleichen Rückgriffen auf die NS-Zeit, eine Position der moralischen Überlegenheit zu beziehen, sollten einmal den Filter der politischen Korrektheit beiseitelegen und sich in Anbetracht der erwähnten Tatsachen fragen, ob sie wirklich mit ihrem Handeln das Leid auf dieser Welt mindern.