„Aktionswoche für ein weltoffenes Werder“ Von den 3 Ws – Wissenschaft, Weltanschauung und Werder

1. Statt einer Einleitung, eine Ursachenforschung

Politische Entscheidungen werden in der Regel nicht aus dem Bauch heraus getroffen, sondern vom Standpunkt seiner jeweiligen Ideologie.
Das sind zumeist theoretische Ideengebilde, die durch Leitsätze und Grundannahmen einen Standpunkt einnehmen.
Wir kennen das von den Parteien: die FDP nennt sich freiheitlich und meint, dass sie auf der Grundlage des Liberalismus ihre politischen Entscheidungen treffen.
Die CDU hat als Ausgangslage ihre christlichen Werte, mit denen sie die Dinge bewerten und daraufhin Politik machen.
So können unterschiedliche Sachverhalte unterschiedlich bewertet werden, je nachdem, von welchem Standpunkt man diesen Sachverhalt betrachtet.

Die entscheidende Frage lautet, ob diese Ideologien in der heutigen Zeit noch imstande sind, unsere Probleme zu lösen.
Viele Ideologien haben ihren Ausgangspunkt noch in den Ideen der französischen Revolution. Damals prägten Schriftsteller und Philosophen das öffentliche Meinungsbild.

Diese Philosophen spekulierten über die Dinge der Welt und formulierten, aus ihrer Zeit und ihrem damaligen Wissenstandes heraus, Leitsätze für eine angenommene bessere Welt. Nun hat die französische Aufklärung von 1650 bis 1800 stattgefunden, es liegt also eine gewaltige Zeitspanne zwischen dieser und unsriger Zeit. Vom 19. Jahrhundert bis ins Jahr 2018 haben die empirischen Wissenschaften das philosophisch-spekulative Denken abgelöst. Über das, was man wissenschaftlich bewiesen hat, muss nicht weiter gegrübelt werden.
Die Naturwissenschaften haben viele Grundgedanken und Leitsätze bestehender Ideologien widerlegt. Dennoch werden heute aus diesen wissenschaftlich widerlegten Grundsätzen, politische Entscheidungen getroffen. Dogmatismus scheitert letztendlich an der Wirklichkeit, die Frage ist nur, wie viel Unheil er bis dahin anrichtet.

 

2. Die Situation in Werder

In Werder findet eine Aktionswoche, die „Aktionswoche für ein weltoffenes Werder“ vom 01.09.18 -08.09.2018 statt.
Sie möchten, laut Selbstauskunft, ein Zeichen gegen Diskriminierung, Rassismus und Hass setzen und diesen entgegentreten.
(Quelle 1)

In einer Zeit, in der eine grenzenlose Masseneinwanderung von der armen in die reiche Welt stattfindet, in der in einer multi-ethnischen Immigrationsgesellschaft verschiedene, teilweise sich ausschließende Lebensweisen aufeinander prallen, scheint es eine Menge Gesprächsbedarf zu geben. Aktionswochen sind daher grundsätzlich begrüßenswert, um sich um das gesellschaftliche Miteinander und die Probleme im Klaren zu sein und diese Probleme anzupacken.
Was genau an dieser Aktionswoche das Problem darstellt, wird weiter unten im Kapitel „Politik“ ausführlich beleuchtet.

 

3. Ein Lösungsansatz

Die Evolutionslehre, die Genetik und die biologische Verhaltensforschung haben uns vor Augen geführt, dass der Mensch ein Naturwesen ist, umgeben von einer Welt der Lebensgesetze.
Möchten wir eine Politik für den Menschen betreiben, so müssen wir die Natur des Menschen dabei berücksichtigen. Die Wissenschaft, welche die Gesetze des Lebens erforscht, ist die Biologie.
So wissen wir, dass der Mensch ausgestattet ist mit angeborenen Verhaltensweisen, die früher einen Überlebensvorteil geboten haben und sich daher evolutionär durchsetzten. Diese Verhaltensweisen dienen einem bestimmten Zweck.
Berücksichtigt man die stammesgeschichtliche Entwicklung der Menschen nicht, wundert sich so manch einer über die Verhaltensweisen der Mitmenschen und psychologisiert an den tatsächlichen Gründen der Verhaltensweisen vorbei.
Jeder kennt das Lied der Ärzte „Schrei nach Liebe“, ist fehlende Liebe denn tatsächlich der Grund „rechts“ zu sein? Natürlich nicht. Das dient höchstens der Provokation, ist reine Polemik, hat jedoch wenig bis gar nichts mit einer Analyse gemein.
Dennoch wird dieser Standpunkt tatsächlich von Psychologen untersucht, ein Zeichen, dass sich diese Personen wenig mit den Erkenntnissen der Verhaltensforschung auseinandergesetzt zu haben scheinen. Anstatt folglich politische Rahmenbedingungen zu schaffen, die der menschlichen Natur entsprechen, werden Menschen indoktriniert und Abweichler der „Politischen Korrektheit“ kriminalisiert und ausgeschlossen. Möchte man die Wirklichkeit verändern, muss man jedoch die Ursache erkennen und verändern.

Die Wissenschaft sehen wir als methodischen Weg an, um einen Erkenntnisgewinn zu erzielen, damit die Welt wahrheitsähnlich abgebildet werden kann, wodurch sich nachhaltige Politik betreiben lässt. An erster Stelle steht die Wissenschaft, die Wissen schafft, dann folgt die Weltanschauung, aus der wir alle Zusammenhänge des Lebens ordnen und werten und dann erst die Politik, mit ihren konkreten Handlungsempfehlungen.

 

Wissenschaftliche Erkenntnis-weltanschauliche Rückschlüsse-politisches Handeln

In diesem konkreten Fall, bezogen auf die Themengebiete der Aktionswoche in Werder, was sagt uns denn die Wissenschaft zur Natur des Menschen?

 

3.1 Wissenschaft:

Territorialverhalten – Der Mensch als territoriales Wesen

Der Schüler des Nobelpreisträgers Konrad Lorenz, Begründer des Wissenschaftszweiges der Verhaltungsforschung: Humanethologie – Irenäus Eibl-Eibesfeldt sagt, dass die meisten der höheren Wirbeltiere territorial seien. Sie besäßen einzeln, paarweise oder in geschlossenen Gruppen bestimmte Gebiete, die man Territorien oder Reviere nenne.
„Ständiger Konflikt mit „Revierfremden“ wird  gerade durch territoriale Regeln verhindert.“
Und
„Territorialität ist ein Ordnungsprinzip, das sowohl innerhalb der Gruppe als auch zwischen Gruppen dauernde Konflikte zu vermeiden hilft.“
(Quelle 3)

Und weiter:
„Menschengruppen grenzen sich territorial voneinander ab. […] Da auch unsere nächsten Primaterben territorial sind, dürfte es sich bei diesem Merkmal um eine stammesgeschichtlich erworbene Disposition handeln.“ (Quelle 3)

 

Abstammungsgemeinschaften – Von Ethnien und ihrer Gruppenidentität

Der Evolutionsbiologe Franz M. Wuketits merkt in seinem Werk „Zivilisation in der Sackgasse: Plädoyer für eine artgerechte Menschenhaltung“ an, dass wir unserer Natur entsprechend geborene Kleingruppenwesen und keine Weltbürger seien. Das Grundmuster unseres sozialen Verhaltens hätte sich in Kleingruppen entwickelt.

Zur gleichen Überzeugung kommen auch Humanethologie und Anthropologie.

Der Verhaltensforscher Eibl-Eibesfeldt stellt in seinem Werk, „Die Biologie des menschlichen Verhaltens“ fest, dass Gruppenmitgliedschaft zunächst einmal durch die Geburt erworben werde. Das heranwachsende Kind entwickle persönliche Beziehungen zu den übrigen Gruppenmitgliedern, erlerne die kulturspezifischen Regeln des Umgangs mit anderen, ferner Sprache, Wertsystem und Brauchtum usw. und identifiziere sich schließlich mit seiner Gemeinschaft. Die bindende Vertrautheit der Gruppenmitglieder basiere darauf, dass sie nach gleichen Normen handeln und sich damit gegenseitig verstehen. Die Gruppennorm äußere sich in Sprache, Brauchtum, Kleidung, Körperschmuck, Empfindungen und vielen anderen Alltäglichkeiten. Die materielle wie auch geistige Kultur sei nach ihnen ausgerichtet. Das tradierte Brauchtum mache das Verhalten voraussagbar, träge Ordnung in die Gemeinschaft und vermittle damit Sicherheit.

Weiterhin wird festgestellt, dass traditionelle Gemeinschaften auf Sippenverbänden basieren. Die Familien, die die Kristallisationspunkte der Gemeinschaft darstellen, seien untereinander durch Bande der Blutsverwandtschaft verknüpft. Diese Gruppen würden schnell ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln und pflegen vielmehr Beziehungen untereinander. Menschengruppen bilden also relativ stabile, abgrenzende Einheiten. Abwanderung und Zuwanderung von Gruppenfremden seien geregelt, und zwar dem Umfang nach so, dass die Gruppenidentität gewahrt bliebe, Überfremdung also vermieden werde. Abgrenzung sei als kulturerhaltend zu werten. Nebenbei merkt dieser berühmte Verhaltensforscher an, dass die Neigung zur Intoleranz eine angeborene Disposition sei, zur Toleranz müsse erst erzogen werden.

Der Anthropologe Andreas Vonderach erklärt, dass Völker die Träger der geschichtlichen Entwicklung seien. Völker oder Ethnien, wie der wissenschaftliche Terminus lautete, seien menschliche ,,Dauergemeinschaftsformen“ (Willy Hellpach), die sich durch gemeinsame Geschichte, Kultur und meist auch Sprache, sowie ein aus dem Bewusstsein der gemeinsamen Herkunft und Verwandtschaft resultierendes Zusammengehörigkeitsgefühl auszeichnen würden.
S. 29: ,,[…] Völker zeichnen sich durch einen hohen Grad von Endogamie aus. Das heißt: Menschen heiraten vor allem innerhalb ihres eigenen Volkes und nur selten über die Volks- und Sprachgrenzen hinaus“

S. 31: Kulturelle identitätsstabilisierende Momente, die das ethnische Bewußtsein sowie gemeinsame Bräuche und Überlieferungen, halten die Heiratsschranken aufrecht und sichern so die Grenze zwischen den Sphären des Eigenen und des Fremden.“
(Quelle 7)

Eibesfeldt stellt fest, dass die Menschheit selbst keine Einheit darstelle, an die die Selektion angreife. Sie bestehe vielmehr aus miteinander scharf um begrenzte Ressourcen konkurrierenden Populationen. Es sei von keinem Volke der Erde zu verlangen, dass es sich für die Menschheit opfere. Das widerspräche allen Prinzipien der Evolution und sei daher auch moralisch nicht vertretbar.

 

Konkurrierende Populationen im Wettbewerb um Ressourcen

Im Lexikon der Biologie ist unter Konkurrenz (Wettbewerb) nachzulesen:

,,Konkurrenz ist der Wettbewerb der Lebewesen um begrenzte Ressourcen, z. B. der Wettstreit um Nahrung, Sexualpartner, Nistplätze, Territorien oder Verstecke. Durch die Nutzung bzw. die erfolgreiche Verteidigung der entsprechenden Ressourcen erlangen die betreffenden Lebewesen einen Selektionsvorteil.“

Als Beispiel für Wissenschaftler, die dieses innerartliche Konkurrenzprinzip zwischen verschiedenen Ethnien beobachteten, seien die beiden berühmten Verhaltensforscher, der Kulturethologen Otto Koenig und der Humanethologe Irenäus Eibel-Eibesfeldt genannt. Diese berichten von Konkurrenz um Nahrung, Wohnraum, Betreuungsplätze, Arbeitsstellen, alleine der Platz in der U-Bahn oder der Platz im Park können hier die Auslöser von Aggressionen werden, da um diese konkurriert wird.

Eibl-Eibesfeldt:
„Eine Ethnie, die einer anderen, nicht integrationsbereiten in größerer Zahl Zuwanderung erlaubt, tritt damit zugleich Land an sie ab. Sie schränkt ihre eigenen Fortpflanzungsmöglichkeiten zugunsten eines anderen Volkes ein, denn die Tragekapazität eines Landes ist begrenzt. Europa ist im Grunde bereits überbevölkert, und dadurch wird das Problem besonders gravierend.“ (Quelle 5)

 

Die natürliche Fremdenfurcht

Die Fremdenfurcht kennen wir von Kleinkindern, hier nennen wir diese Verhaltensweise das „Fremdeln“.
Das Kind lernt hierbei, vertraute Personen von Fremden zu unterscheiden, es entwickelt sich das „Wir“- Gefühl, folglich ein wichtiger Schritt der sozialen Kompetenz.
Fremdenscheu wird als universale Eigenschaft des Menschen angenommen, anders ausgedrückt, dies ist ein angeborenes Verhalten der Menschen weltweit.

Diese Verhaltensweise ist jedoch auch bei erwachsenen Menschen zu beobachten gerade im Bezug auf Gruppenverhalten. Es dient der Absicherung der menschlichen Vielfalt, der Erhaltung der Gruppenidentität (geschaffene Werte wie Sitte und Gesetz) und trägt somit zur inneren Ordnung bei.

Der Verhaltensforscher Eibl-Eibesfeldt hierzu:
„Die Fremdenscheu dient der Abgrenzung, ist aber nicht mit Fremdenhass gleichzusetzen. Während wir für erstere genetisch programmiert sind, ist letzterer ein Ergebnis der Indoktrination. Fremdenfeindlichkeit kann ferner durch territoriale Invasion aktiviert werden.“ (Quelle 4)

Zusammenfassend sei aufgezeigt, dass wir durch die Beleuchtung der „Biologie des menschlichen Verhaltens“ erkennen, welch stammesgeschichtliche Verhaltensdispositionen dem Mensch innewohnen, weshalb es zur Ablehnung Fremder kommt.
Wir verstehen den Kern „rassistischer“ Verhaltensweisen und ihre Auslöser.

Dies ist auch keine reine Theorie, sondern lässt sich auch in unserer heutigen Zivilisation beobachten. So zum Beispiel wenn wir sehen, dass 25.000 Pegida-Anhänger in Dresden demonstrierten oder sich die kritischen Stimmen in sozialen Netzwerken derartig häuften, dass verstärkt gegen Hassreden vorgegangen wird. Bei diesen Menschen greifen unbewusste Verhaltensdispositionen und da sie sich nicht kognitiv-bewusst dazu entscheiden, äußern sich diese Verhaltensweisen auch nicht immer von fachlicher Qualifikation. Es zeigen sich Abwehrreaktionen, wie die Gruppenaggression, hervorgerufen durch territoriale Invasion und Konkurrenz um knappe Ressourcen. Menschen, die diesem innerartlichen Wettbewerb ausgesetzt sind, so zum Beispiel, wenn sie keinen Kita-Platz für ihre Kinder bekommen oder aber ihr Kind das einzige deutsche Kind in der Kita oder Schulklasse ist, und es sich daher diesen kulturfremden Einwandererkindern zu integrieren hat.
Das sind Menschen, die mit den Konsequenzen dieser Einwanderungspolitik in Berührung kamen und diese als ungünstige Zustände für sich und ihrer Familie erlebt haben.
Es werden angeborene Dispositionen der Menschen angesprochen und ausgelöst durch diese gesellschaftlichen Zustände , mit welchen das Revier, die Gruppenidentität, die Werte und Normen erhalten und verteidigt werden sollen, rein aus ihrer evolutionärer Stammesgeschichte heraus und nicht aus gründlicher Überlegung einzelner Individuen.

Diese Menschen empfinden das, was fast jeder Mensch im Kleinen empfindet.
Sein eigenes Heim sperrt man auch zu, um sein Hab und Gut vor Dieben zu schützen. Seinen hart erarbeiteten Wohlstand (Privateigentum) stellt man auch nicht wildfremden Deutschen zur Verfügung.
Unliebsame Gäste können der Wohnung verwiesen werden und der Zutritt verwehrt bleiben, man stellt eigene Hausregeln auf, an welche sich die Gäste zu halten haben (nicht rauchen in der Wohnung, Schuhe ausziehen) diese Menschen empfinden ihr Land als ihr Heim, die deutsche Kultur und deren Gesetze als ihre Hausregeln.

Der Verhaltensforscher und Kulturethologe Erlung Kohl sagte dazu:
„Im Tierreich besitzen die meisten Arten Territorien mit festgelegten Grenzen. In ,,Rudeln“ auftretende Arten weisen eine Sozialterritorialität auf. Das gleiche Phänomen gibt es beim Menschen, der zweifelsohne auch ein soziales Lebewesen ist. Hier war das Gelände in wohldefinierten Jagdgründen aufgeteilt. (Daraus entstanden unter anderem unser Gefühl und unser Bewusstsein für ,,Heimat“).“
(Quelle 6)

 

3.2 Weltanschauung

Betrachten wir nun die Erkenntnisse aus der Wissenschaft, erkennen wir, mit welchen Problemen wir es zu tun haben.
Mit dem Territorialverhalten, mit entsprechender Abwehrhaltung der territorialen Aggression bei Invasion, mit innartlichem Wettbewerb um begrenzte Ressourcen, wie Arbeit, Wohnraum und Betreuungsplätze, sowie mit der ökologischen Tragekapazität eines Landes, mit Überbevölkerung. Wir erkennen, dass mit dem Auftreten der Vielfalt auch Verhaltensweisen in die Welt kamen, welche die Vielfalt erhalten sollten, an die wir uns nun heute, im Traum eines schönen „bunten Deutschlands“ stören. Hier muss eine klarere Analyse gezogen, das bisherige Handeln reflektiert und Lösungswege gesucht werden.

 

National

Betrachten wir die Natur des Menschen und die Erkenntnisse der wissenschaftlichen Autoritäten, müssen wir zum Schluss kommen, dass eine international ausgerichtete Politik scheitern muss.
Der Mensch ist ein territoriales Wesen und kein Weltbürger.

Unsere Ausrichtung bezieht diese stammesgeschichtlich erworbene Disposition mit ein und richtet sich an das Volk und dessen Kultur. Unsere Ziele, die es zu bewahren gilt, sind der Erhalt von nationaler Identität und Wahrung des Selbstbestimmungsrechtes der Völker, um somit die Vielfalt der menschlichen Art zu gewährleisten.

Zwei Zitate bringen dieses auf den Punkt:

„Der Nationalismus ist die politische Ausprägung des Territorialverhaltens und dient der Arterhaltung, also einem biologischen Grundprinzip. Nationalismus ist Fortschritt im Sinne der Evolution.“ — Gerd Waldmann

„Ein friedliches Zusammenleben von Völkern ist am besten gewährleistet, wenn jedes Volk über ein eigenes Land verfügt und sich in diesem Gebiet nach eigenem Gutdünken selbst verwalten und kulturell entfalten kann.“ – Irenäus Eibl-Eibesfeldt

 

Revolutionär

Wir betrachten unsere Weltanschauung als ein in sich geschlossenes-ganzheitliches System, von dessen Standpunkt wir politische Entscheidungen treffen. Dies ist insofern revolutionär, da eine totale geistige Erneuerung, des politischen Denkens, Einzug hält.

Revolutionär ist also, dass wir eine völlig neue Richtung, politisch wie kulturell, anstreben. Unser Wollen begreift das deutsche Volk als Lebensmittelpunkt und will internationale und kapitalistische Ideologien überwinden, hin zu einem fortschrittlich sozialistischen und völkischen Staat. Das Revolutionäre dabei ist die totale Erneuerung auf allen Ebenen des völkischen Lebens.

 

Sozialistisch

Da in unserer Weltanschauung dem Volk der oberste Wert beigemessen wird, nicht wie bei den Kommunisten die Menschheit oder bei den Liberalisten das Individuum, machen wir uns Gedanken über die Volksordnung, über die deutsche Volksordnung = Deutscher Sozialismus.
Der Deutsche Sozialismus ist die Anschauung, dass die Gemeinschaft den wichtigsten Wert verkörpert, der Einzelne ist Teil dieser Gemeinschaft und soll nach seinen Fähigkeiten seinen Platz in der Gemeinschaft finden und einnehmen.
Der Deutsche Sozialismus ist die Lehre des Zusammenlebens und der Solidarität mit und für unser Volk. Der angeborene Gefühlsbezug zum Nächsten ist die Voraussetzung für das soziale Verständnis.

Folglich kann unsere Losung nur lauten: Vom ICH zum WIR!

Wir wollen die Persönlichkeit fördern und fordern, um dadurch bei jedem Einzelnen, die größtmögliche Schaffenskraft für das gesamte Volk zu erreichen.

 

3.3 Politik

Nun wollen wir uns in diesem Kapitel des Artikels gar nicht zu sehr auf unseren Standpunkt, auf unseren Lösungsansatz eingehen. Denn, es findet ja die Aktionswoche in Werder statt, eine Woche, bei dem die angesprochenen Probleme der Gesellschaft besprochen werden sollten.
Möchte man die Wirklichkeit verändern, muss man an der Ursache ansetzen, das ist das Naturgesetz der Kausalität.
Also sollten genau die oben angesprochenen Themengebiete wieder zu finden sein.
Wollen wir uns einmal Ausschnittsweise mit dem Programm der Aktionswoche in Werder beschäftigen, welche Probleme sehen die Organisatoren, welche Themen werden abgedeckt?
Vergleiche hierzu Quelle 2.

Eröffnet wird die Aktionswoche für ein weltoffenes Werder durch den Gottesdienst.
Pfarrer Georg Thiemme veranstaltete 2017 ein erstes Konzert, wie wir aus der PNN unter der Überschrift: „Werder rockt gegen Rechts“ erfahren konnten. An diesem möchte die Aktionswoche anschließen.
Aus diesem Umstand können wir erfahren, dass dieses Fest wohlmöglich aufgrund der christlichen Wertlehre entstanden sei bzw. der Charakter der Aktionswoche eine christliche Grundlage haben könnte.
Wer in allen Menschen „Brüder“ sieht und für die „Nächstenliebe“ eintritt, alle Menschen als „Geschöpfe Gottes“ betrachtet, wird auch jeden herzlichst willkommen heißen und die Unterschiede der verschiedenen Ethnien leugnen. Dies widerspräche ja der christlichen Dogmatik. Die Kirche ist ja nun nicht bekannt dafür, auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse zu handeln (man denke an die Hexenverbrennung oder den Kampf gegen Naturwissenschaftler, wie Kopernikus und Darwin)

In ewig-gestriger Manier wird ein Inselrundgang zu den jüdischen Verfolgungsschicksalen in der NS-Zeit durchgeführt. Es findet ein Konzert für ein weltoffenes Werder statt, ein Kinderprogramm wird erwähnt.
Natürlich dürfen auch der einseitige Dialog und die Indoktrination von Schülern nicht fehlen, welche von Asumang, welche durch den Dokumentarfilm „Die Arier“ bekannt ist, besprochen wird.

Weiterhin wird ein Theaterstück aufgeführt, welches, basierend auf den Tagebüchern zweier jüdischer Mädchen von 1943/44, deren Geschichte erzählt.

Eine Filmvorführung mit anschließendem Gespräch der Autorin, welcher sich mit der nationalsozialistischen Besatzung Frankreichs und den überlebenden Juden beschäftigt, steht auch auf dem Programm.

Gedichte von dem jüdischen Anarchisten Erich Mühsam werden musikalisch vorgetragen.

Auch wenn diese Themen sicherlich ihren Platz in der Geschichte haben, fragt sich der politisch versierte Leser doch, ob wir derweil nicht andere Probleme haben, als die Vergangenheit zu bewältigen.

Es sei ein Zitat aus der Quelle 1 genannt:

„Zugleich ist mit der AfD ist eine von Rechtsextremen dominierte Partei als drittstärkste Kraft in den Bundestag eingezogen. Auch in Werder treiben Neonazis und neue Rechte ihr Unwesen und die Stadt ist Sitz des extrem rechten und verschwörungsideologischen Compact Magazins.“

Weiterhin ist ein Programmpunkt der Aktionswoche ein Bürgerdialog, diskutiert wird über das Thema Toleranz, wie ein tolerantes Miteinander gelingen kann, es diskutieren der Pfarrer Georg Thimme und Bürgermeisterin Manuela Saß.

Genau an dieser Stelle hätte ein konstruktives Streitgespräch stattfinden können, zwischen beispielweise einem AFD-Politiker und einem der Organisatoren dieser Aktionswoche.
Dies hätte dann den Anspruch haben können, eine tolerante Aktionswoche darzustellen.
Denn Toleranz und Meinungsfreiheit betreffen nicht nur den Gesinnungsgenossen einer „bunten Welt“, sondern gerade und vor allem dem Meinungsgegner, den man anhand seiner anderen Meinung duldet. Gerade die Beleuchtung eines Problems von unterschiedlichen Blickwinkeln könnte helfen, das Problem in seiner Ganzheit zu verstehen. Durch einseitige Beleuchtung sieht man das Problem nur aus seiner Filterblase heraus, es stellen sich Vorurteile gegenüber der Meinungsgegner ein, wenn man statt mit ihm, nur über ihn und seine angenommene Sichtweise spricht.

Auch die Ursachenforschung und der Dialog über Diskriminierung, Rassismus und Hass sind im Programm nicht zu finden.

Sexuelle Massenbelästigung und Vergewaltigung wie zur Silvesternacht in Köln, von harmloseren Schlägereien zwischen konkurrierenden ethnischen Gruppen wie in Rathenow über Messerstechereien mit Todesopfern und anschließendem Bürgerprotest wie in Chemnitz, Übergriffe auf Polizeibeamte von Zuwanderern wie in Plauen, Mobbing an Schulen durch ethnische und kulturelle Unterschiede, dies sind Probleme, die wir regelmäßig aus der Presse entnehmen können. Das stellt jedoch keine Hassrede, Hetze oder Pauschalisierung dar, dies sind nun einmal realpolitische Probleme, die angesprochen gehören, wenn man die Zustände ändern möchte.
Gruppenaggressionen nehmen zu, Parallelgesellschaften bilden sich, man muss grundsätzlich fragen, ob die Integrationspolitik gescheitert ist oder ob die Masseneinwanderung doch Reglungen braucht, der multikulturelle Traum gar gescheitert ist.
Fragen die an anderer Stelle, z.B. durch den Verhaltensforscher Eibl-Eibesfeldt mit einem Vertreter der Politik Cohn-Bendit in einem konstruktiven Streitgespräch offen und direkt besprochen wurden.
Bei diesem Angebot der Aktionswoche steht die Vergangenheitsbewältigung anscheinend im Fokus und nicht die Lösung heutiger Probleme.
Der Kampf gegen Rechts lockt Besucher in die Stadt, und man fühlt sich gut, was gegen die Bedrohung unserer Republik getan zu haben. Nebenbei verschließt man die Augen vor den tatsächlichen Problemen dieses Landes, verunglimpft Kritiker der Masseneinwanderung als Hetzer, die allesamt „Fake News “verbreiten.
Diese seien ja eh nur „empathieloses Pack“ die nur nicht genügend Liebe bekommen haben und stets Außenseiter waren („Schrei nach Liebe“)

Wir können es dramatisch ausdrücken, Deutschland brennt an allen Ecken, und Werder gibt ein „Konzert für ein weltoffenes Werder“.
Der Mensch ist dabei, sich in eine Sackgasse zu manövrieren, da er sich an eine nicht artgemäße Zivilisation anzupassen versucht, die nicht der Natur des Menschen entspricht.
Und der Stadt Werder fällt nichts Besseres ein, als jüdischer Schicksale aus der Zeit des historischen Nationalsozialismus zu gedenken.
Ob das die realexistierenden Probleme lösen wird, die heute vor unserer Haustür stehen, darf bezweifelt werden.

Schluss mit einer xenophilen Politik, welche aus dogmatischen Grundsätzen heraus getroffen wird und an der Realität scheitert.
Schluss mit vorgeheuchelter Toleranz und einseitiger Beleuchtung.
Schluss mit einer Politik, die ewig-gestrige Themen abspult und längst widerlegte Leitsätze vertritt.

Es ist Zeit für eine politische Erneuerung, welche die tatsächliche Natur des Menschen berücksichtigt und daher reale und nachhaltige Lösungsansätze aufzeigt.

Es ist Zeit für eine Weltanschauungspartei, die eine totale geistige Erneuerung des politischen Denkens erstrebt. Eine Partei, die revolutionär ist, da sie eine völlig neue Richtung, politisch wie kulturell, anstrebt.

Es ist Zeit für eine heimatverbundene Politik, welche das Volk als Lebensmittelpunkt betrachtet und sich lebensfeindlichen internationalen und kapitalistischen Ideologien entgegenstellt.

Es ist Zeit, sich mit der Partei „DER III. WEG“ zu beschäftigen.

Eine detaillierte Ausführung würde den Rahmen dieses Artikels sprengen.
Für konkrete politische Vorschläge empfehlen wir unser 10-Punkte-Parteiprogramm und sich mit den weiterführenden Faltblättern zu den einzelnen Parteipunkten zu beschäftigen.
Alternativ sei auch das Werk Herbert Schweigers Werk „Deutschlands neue Idee“ genannt, welches ein Grundlagenwerk der Partei „Der III. Weg“ ist und als nationales Manifest für Deutschland und Europa zu verstehen ist.

Für die Zukunft der Politik und solcher Aktionswochen sei zu hoffen, dass man die real existierenden Probleme durch folgende zwei Dreierreihen angehen und somit lösen kann

1. Situationsanalyse-Reflexion-Lösungsalternative

2. Wissenschaft-Weltanschauung-Politik

Als weiterführende Artikel über die Biologie des menschlichen Verhaltens empfehlen wir: empfehlen wir:

Nachruf des Verhaltensforschers Irenäus Eibl-Eibesfeldt

Die Weggefährtin #001: „Die Biologie des menschlichen Verhaltens – Grundriss der Humanethologie“ von Irenäus Eibl-Eibesfeldt

Als weiterführenden Artikel zur Beleuchtung unser Weltanschauung wird empfohlen:

Über das Julfest, sowie linke und rechte Welt- und Menschenbilder

 

Quellenangabe:

1. http://www.weltoffenes-werder.de/info.html aufgerufen am 21.08.18
2. http://www.weltoffenes-werder.de/programm.html aufgerufen am 21.08.18
3. Irenäus Eibl-Eibesfeldt ,,Die Biologie des menschlichen Verhaltens“, 2004, 5. Auflage, Piper Verlag GmbH München ,S. 465
4. Irenäus Eibl-Eibesfeldt, „Wider die Mißtrauensgesellschaft“, 1995, 2. Auflage, Piper Verlag GmbH München, S. 116, S. 234
5. Irenäus Eibl-Eibesfeldt, „Der Mensch – das riskierte Wesen“, 1988, Piper Verlag GmbH München S. 187
6. Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Otto Koenig, Heinrich Lummer u.a. ,,Einwanderungsland Europa?“, 1994 2.Auflage, Leopold Stocker Verlag Graz – Stuttgart, S. 9
7. Andreas Vonderach, „Anthropologie Europas- Völker, Typen und Gene vom Neandertaler bis zur Gegenwart“, 2008, Ares Verlag Graz