Anteilnahme einer Familie am Volkstrauertag in Hofkirchen

Eine Familie die sich aktivistisch bei der Partei „Der III. Weg“ betätigt, besuchte heute die offizielle Gedenkveranstaltung der Gemeinde Hofkirchen (Niederbayern) am dortigen Soldatendenkmal.

Eine Marschkapelle sowie Fahnenträger und Angehörige der Bundeswehr marschierten von der Ortschaft ca. 1 km zum Soldatenfriedhof, der sich auf einer Anhöhe befindet. Mehrere Hundert Bürger nahmen ebenso an der Zeremonie teil. Wie zu erwarten, fabulierte der Redner von der zu schützenden Demokratie, dass diese und ihr mitgebrachter „Friede“ zu erhalten seien. Ebenso nahm man wohl die Präsenz der nationalrevolutionären Familie wahr und es wurde vor den Gefahren radikaler Kräfte gewarnt. Man solle nicht auf deren Hetze und das Schüren falscher Ängste hereinfallen.

Unsere Gefallenen wurden hier keineswegs als Helden gefeiert, viel mehr versuchte man zu vermitteln, sie seien nur ausgezogen, weil man ihnen ein falsches Feindbild vermittelt hatte. Die Geschichtsdarstellung der Sieger wurde also dort eins zu eins wiedergegeben.

2010 starb ein Angehöriger der Bundeswehr aus dem Raum Passau in Aghanistan bei einem Gefecht. Diesem wurde ebenso gedacht, doch verstand man wohl nicht, dass die westlichen Kriegstreiber damals wie heute für die Kriege verantwortlich sind.

Als die Familie den Friedhof verlassen hatte, trafen auch schon 2 Polizeistreifen ein, welche wohl ungebtene Gäste entfernen sollten, damit die selbsternannten Demokraten unter sich sein können.

Ehrenhaftes Gedenken sieht jedenfalls anders aus, doch passen diese Zeremonie und ihr Inhalt in die heldenlose Zeit dieser Republik.