Den Toten ein Gedenken

Regnerisch war es, als sich die Aktivisten des Stützpunktes Potsdam/Mittelmark auf den Weg machten, um die letzte Ruhestätte aus dem Schlaf zu wecken. Die Männer, die für Volk und Vaterland gefallen sind, wurde die letzte Ehre erwiesen. Eine Ehre, die nicht nur durch das Abstellen eines Grablichtes getan ist. Auch wenn man uns verteufelt, dass wir den Männern gedenken, denen die Gemeinschaft des Volkes noch ein Wert war. Sie kämpften für Deutschland, für die Zukunft ihres Volkes, wie die Männer vor ihnen. Die Männer an diesem Ort haben ihr Leben im Kampf geopfert. Sie haben den Tod gewählt, um Leben zu schützen und zu halten. Männer, wie einst, hat dieser Staat nicht, sondern nur Feiglinge, die zu aller erst an sich denken und nur nach ihren eigenen Vorteilen schielen. Die nie etwas opferten oder für die Zukunft ihres Volkes kämpften.

Dieser Verantwortung wissend, war es uns eine Ehre die letzte Ruhestätte ein ansehnliches Bild zu geben. Dort standen sie, die Kreuze der Toten. Auf vielen hiervon war wohl auch einmal ein Name darauf, aber der ist schon lange nicht mehr zu lesen. Ausgelöscht wie der Mensch, der unter dem Kreuz liegt – ein Namenloser. Wir richten unsere Blicke auf die Kreuze und sind stumm. Die eine Frage, die uns alle bewegt: Alles umsonst? Wir bekommen keine Antwort, können auch keine erwarten. Aber die Frage steht überall im wolkenverhangenen Himmel.

Immer wieder hielten Besucher des Friedhofes an, um sich ein Bild zu machen von den Tätigkeiten der jungen Menschen an diesem Ort. Viele fragten sich sicherlich, warum nur an einem Sonntag diese Aktion, wenn man im Warmen sitzen kann. In einer Zeit, in der das Materielle für viele das Erstrebenswerte dieser Zeit ist, setzen wir ein Zeichen. Laub und weiterer Unrat wurden entfernt, sowie Grabsteine vom Moos befreit. Es sollte
ein ansehnliches Bild für das nächste Heldengedenken geschaffen werden. Mit zahlreichen Gedenkveranstaltungen und allerlei Aufwand wurden in den letzten Tagen die Ereignisse vom 9. November 1938 gedacht. Das eigene Volk wurde darüber belehrt, dass es fortan zu sühnen hat.

Wir haben den Betrug dieses Systems erkannt und wollen hieran nicht teilhaben, um unserer eigenen Zukunft willen. Die Lebenswirklichkeit zeigt, dass nur in der Gemeinschaft eines Volkes alle Fragen, die den Einzelnen, die Familie und das Volk betreffen, gerecht geregelt werden können.
Dass was wir im Großen und Ganzem fordern, wird von uns heute schon versucht im Kleinen umzusetzen.

Wir leben die Gemeinschaft, sie aber braucht zum Leben die Tat!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





1 Comment

  • Vorbildlich!

    Macher 16.11.2018