Denunziantentreffen in Angermünde

Am Dienstag letzter Woche veranstaltete der Verfassungsschutz (Inlandsgeheimdienst) im Rathaussaal von Angermünde einen Informationsabend über „Rechtsextremismus in der Uckermark“. Hauptaugenmerk sollte hierbei auf unsere nationalrevolutionäre Partei „Der III. Weg“ gelegt werden. Als „Experte“ wurde hier ein Mitarbeiter der Geheimdienstbehörde, Christian Pfennig, angekündigt. Mit 60 bis 70 Zuhörern war das Interesse dann für uckermärkische Verhältnisse auch groß. Das Publikum setzte sich allerdings im Ganzen nicht aus Angermündern zusammen, sondern eher aus zahlreichen Vertretern verschiedener linker Bündnisse und etablierter Parteien über die Grenzen der Uckermark hinaus. Vereinzelt zeigten sich auch Vertreter der sogenannten Antifa, die an diesem Abend auch die einzigen Teilnehmer unter 30 Jahren stellten.

„Rathaus von Angermünde“

Dokumentiert wurde das ganze Geschehen durch den ebenfalls eher links engagierten Pressevertreter Peter Huth, der nicht nur beim RBB arbeitet, sondern auch die schlechtbesuchte Antifaseite „Gegenrede – Informationsportal gegen Rechtsextremismus für Demokratie“ betreibt. Der Vortrag selber setzte sich durch die mündliche Abhandlung des Verfassungsschutzberichtes 2017 zusammen, der mit öffentlich zugänglichen Bildern der Netzseite unserer Partei „Der III. Weg“ bestückt war und eher oberflächlich und mit wenig Inhalt glänzte. Krampfhaft versuchte Christian Pfennig auch hier unsere nationalrevolutionäre Bewegung in die Tradition der NSDAP zu stellen, um somit eine Dämonisierung unserer Bestrebungen weiter zu fördern. Allgemein fiel es ihm sichtlich schwer, unsere Partei tatsächlich schlecht dastehen zu lassen.

„Erst unser Volk, dann all die anderen. Erst unsere Heimat und dann die Welt.“

Das soziale Engagement unserer Partei in Bezug auf unsere Kampagnen „Deutsche Winterhilfe“ oder „Tierfutter statt Böller“ und unsere bundesweit stattfindenden präventiven Streifengänge, die auch in der Uckermark durchgeführt werden, stellte er allesamt als eine mit Kalkül geführte Taktik dar, um uns als Kümmerer zu präsentieren. Auch dass unsere Mitglieder bisher nicht straffällig aufgetreten sind, wird rein taktischer Natur verordet. Es kann eben nicht sein, was nicht sein darf und so wird vom Geheimdienst in der Bevölkerung bewusst der Eindruck vermittelt, die machen zwar was Gutes, meinen es aber gar nicht so. Straffällig wäre man gerne, ist es aber nicht, um im Volk gut anzukommen, mit dieser Sichtweise soll jegliche Handlung dennoch kriminalisiert werden. Man stelle sich mal vor, wir würden uns zu einer Aussage hinreißen lassen, alle kriminellen Ausländer müssen abgeschoben werden und der Rest auch, weil der Rest aus taktischen Gründen noch nicht straffällig geworden ist. Was wäre da los in der gutmenschlichen Republik? Während man unserer Partei immer wieder vorwirft, wir würden pauschalisieren und diese und jene über einen Kamm scheren, leben staatliche Organe und ihre hörige Masse genau diese Denkweisen in der Realität aus. Dann wundert es auch nicht, dass der blasse Experte für Rechtsextremismus die Anwesenden dazu aufrief, engagierter zu denunzieren; damit die Ermittlungsbehörden mehr Einblick in nationale Strukturen erhalten. Wer mit dem Logo oder mit Werbemitteln unserer Partei auf den Straßen der Uckermark gesichtet wird, soll umgehend der Polizei gemeldet werden, um die Personalien zu erfassen. Hierfür wurde dann auch extra eine Telefonnummer eingeblendet und darauf hingewiesen, dass man sich bei der Polizei stets auf Herrn Pfennig vom Verfassungsschutz berufen kann. Wie sich das mit der staatlichen Pflicht zur Gleichbehandlung der Parteien deckt, erscheint in diesem Zusammenhang schleierhaft.

Nach dem Parteiengesetz sind Parteien sogar verpflichtet, in der Ausübung ihrer Tätigkeit an der Willensbildung des Volkes teilzunehmen und hier als Scharnier zwischen Volk und Staat zu wirken. Zur Meinungsbildung gehört aber eben das Transportieren von Informationen und Ansichten. Von einer Neutralitätspflicht staatlicher Organe kann in diesem Fall wohl keine Rede sein, unsere Partei wird sich von diesen angekündigten Maßnahmen jedenfalls nicht einschüchtern lassen und sehr wohl auch weiterhin für unsere Weltanschauung im Volk werben, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln (auch „T-Shirts“) dem Gesetz entsprechend.

„Nationale Streife“

Unterm Strich war der Vortrag des Verfassungsschutz-Mitarbeiters Christian Pfennig keine Mark wert und hat vielmehr aufgezeigt, mit welchem selbsternannten Gegner man es auf so vielen Ebenen zu tun hat. Viel Feind, viel Ehr heißt es da trefflich und zeigt nur einmal mehr, wie wichtig und nötig eine grundlegende Veränderung in diesem Land ist. Charakterlich und moralisch war die gesamte Ansammlung einfach nur armselig und zeigt, dass fast 30 Jahre nach dem Zusammenbruch der DDR einige immer noch sehr anfällig sind, ihre Nachbarn auszuspionieren und eine perfide Art des Denunziantentums zu installieren, die einen aufhorchen lassen sollte. Unsere nationalrevolutionäre Partei und Bewegung wird sich nicht verstecken und ihre Arbeit in der Öffentlichkeit weiter ausbauen, es gibt nämlich wahrlich ganz andere Probleme in diesem Land, denen man sich widmen sollte.





1 Comment

  • Wer nicht von seinen Gegnern bekämpft wird, wurde auch nicht erstgenommen. Insofern alles richtig gemacht!

    Michael H. 13.12.2018