AfD nimmt eigene Abgeordnete nicht in Fraktion auf

 

Die hessische Alternative für Deutschland (AfD) hat die für sie in den Landtag eingezogene Abgeordnete, Alexandra Walter, nicht in ihre Fraktion aufgenommen. Grund hierfür sind angeblich rechtsextremistische Aussagen, die die 40-jährige Rüsselsheimerin in sozialen Medien getätigt haben soll.

Extremismusvorwürfe innerhalb der AfD sind nichts Neues, doch Walters mutmaßliche Aussagen, gehen weit über die üblichen zugespitzten Wutbürgerparolen der anderen AfD „Extremisten“ hinaus und treffen das System dort, wo es wirklich wehtut: Die Deutung der nähren deutschen Geschichte. „Verrat an jeder Ecke hat zur Niederlage Deutschlands nicht unwesentlich beigetragen.“ soll eine dieser Aussagen sein. Man merke, dass von „Verrat“ und nicht von „Widerstand“ die Rede ist. Weiter soll Walter Vorträge des belgischen Waffen-SS Unteroffiziers Dries Coolens besucht und ihn als „tollen Menschen“ bezeichnet haben.

 

Bildquelle: http://www.soldatenbiographien.de

 

Nachdem die Medien diese und andere Aussagen breitgetreten hatten, reagierte die AfD wie nicht anders zu erwarten reflexartig mit einer Distanzierung und forderte später von Walter eine Dementierung der Äußerungen. Walter räumte zwar bis jetzt noch nicht ein, diese überhaupt getätigt zu haben, weigerte sich aber auch, diese zu widerrufen, weshalb die AfD sie schließlich nicht in ihre Fraktion aufnahm.

Es zeigt sich damit mal wieder, wie sehr die AfD noch immer der Spielball linker Empörungsrhetorik ist. Anstatt sich einen Teufel darum zu scheren, was Volksverräter und Marxisten von sich geben, unterwirft man sich deren Wertesystem, einem System, dem sie selbst noch nicht einmal folgen, und sabotiert sich damit selbst. Der Abstieg der CDU von einer christlich-konservativen Partei zum Symbol der Zerstörung Deutschlands sollte allen eine Lehre sein, was es bedeutet, wenn man sich dem antideutschen Meinungsterror beugt.

Der Kampf gegen diesen Terror beginnt bei den Jahren zwischen ’33 und ’45. Man mag von dieser Zeit halten was man will, doch sich, ganz gleich, ob Patriot oder Nationalist, von den Henkern des deutschen Volkes vorschreiben zu lassen, was man von ihnen zu halten hat, ist in jedem Fall der falsche Weg. Solange die deutsche Rechte linksliberalen Volksverrätern auch nur einen Hauch moralischer Autorität gewährt, wird sie nicht die geistige Freiheit erlangen, die die Vorbedingung für die Freiheit Deutschlands ist.