Kirtorf: Bauer streut Wolfsangel aus Dung auf Acker

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Für großes Aufsehen sorgte der frisch gedüngte Acker im hessischen Kirtorf. Der 56-jährige Besitzer des Ackers soll eine mehrere Meter große Wolfsangel aus Dung auf dem Acker angebracht haben. Nach einem Hinweis einer Spaziergängerin musste der Bauer im Beisein der Polizei die traditionelle Rune wieder unkenntlich machen, zudem wurde Anzeige gegen den Bauern erstattet, da die Wolfsangel auch Wappen der 2. SS-Panzer-Division „Das Reich“ war und somit verboten wurde.

Die Wolfsangel kommt noch heute in vielen Familien- und Gemeindewappen, zum Beispiel als Forsthaken im Wappen von Katzweiler, oder im Städtewappen von Mannheim vor. Historiker sind sich uneins, ob das Zeichen für das Jagdgerät steht oder für einen Mauerhaken, ein eisernes Bauteil, das feste Mauerteile (wie Wehrtürme) zu verbinden hatte. Die Vermutung, dass es sich bei der Wolfsangel um ein altes germanisches Runenzeichen handelt, konnte nicht bewiesen werden, jedoch besitzt Ihwa (ᛇ) eine ähnliche Form.

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