Die Welt in der Bevölkerungsfalle – reicht es wirklich für alle?

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Es ist für Propheten immer problematisch, wenn sich ihre Voraussagen zu Lebzeiten nicht erfüllen. Im Jahr 1798 veröffentlichte der Brite Thomas R. Malthus seinen „Essay über die Grundlagen der Bevölkerung“, in dem er vor der „Bevölkerungsfalle“ warnte: Danach kann die Erde nur eine begrenzte Zahl Menschen ernähren. Doch während die Nahrungsmittelproduktion nur linear wachsen könne, vermehrten sich die Menschen exponentiell.

In ein ähnliches Horn stieß 1972 die Studie „Das Ende des Wachstums“ des „Club of Rome“.

Dass in einer begrenzten Welt kein unbegrenztes Wachstum möglich ist, auch nicht, wenn es um den Menschen geht, sollte einleuchten.

Die marxistische Theorie, dass die Zahl der Menschen an sich nie ein Problem sein könne, da es stets auf die sozio-ökonomische Lage und auf die Produktivkräfte ankäme, versagt spätestens dann, wenn sie von der Wirklichkeit eingeholt wird – ein strukturelles Problem des Marxismus.

Angesichts der um sich greifenden Klimahysterie, Hipster-Trends wie plastikfreiem und veganem Leben und sonstigen Weltrettungsmoden mutet es seltsam an, dass die Hauptursache für die Umweltprobleme der Welt nur selten benannt wird – es ist der Mensch und sein unkontrollierter Drang zur Vermehrung.

Mehr als 7,6 Milliarden Menschen lebten Anfang 2019 auf der Erde und in jeder Sekunde kommen 2,62 dazu. Pro Minute wachsen wir um 157, um beinahe 10.000 in der Stunde und um rund 230.000 Menschen pro Tag. Jahr für Jahr nimmt die Bevölkerung der Erde um mehr als 80 Millionen zu. Bis zu 11 Milliarden könnten es bei günstiger Prognose bis Ende des Jahrhunderts werden, möglicherweise aber auch über 16 Milliarden.

Diese Bevölkerungsexplosion findet allerdings nicht überall gleichmäßig statt. Während die weißen Völker in den wohlhabenden Staaten des Westens und Nordens schrumpfen, sind es vor allem Afrika und Asien, deren Bevölkerung dramatisch wächst. Allein die Bevölkerung Afrikas wird sich voraussichtlich von derzeit 1 Milliarde Menschen auf 2 Milliarden bis 2050 verdoppeln und zu Beginn des 21. Jahrhunderts nochmals auf 4 Milliarden ansteigen.

Bildquelle: Entwicklung der Bevölkerung Afrikas (in Millionen) / esa.un.org

 

Und alle werden Essen, Kleidung, Unterkunft wollen – und die Chance auf ein gutes Leben.

Um Brot wird gebettelt, für eine Zukunft gemordet. Wer glaubt, die Einwanderungskrise von 2015 werde sich nicht wiederholen, verkennt die Fakten. Schon jetzt haben wir es überwiegend nicht mit Schutz-, sondern Versorgungssuchenden zu tun, und deren Zahl wächst gerade ins Unermessliche.

Sie werden früher oder später kommen. Denn anders, als die satten und gut situierten Gutmenschen glauben, wird es tatsächlich nicht für alle reichen.

Es reicht bereits jetzt nicht für alle, denn die weltweite Nahrungsmittelproduktion hält mit dem Bevölkerungswachstum nicht Schritt, trotz Glyphosat und Monsanto.

Der Internationale Getreiderat der Uno-Welternährungsorganisation geht davon aus, dass 2018/2019 zum zweiten Mal in diesem Jahrzehnt die weltweite Getreideernte nicht ausreichen wird, um den Bedarf zu decken. Demnach werden voraussichtlich knapp 30 Millionen Tonnen an Getreide mehr verbraucht, als geerntet werden. Anders als Mais wird Weizen nicht als Futtermittel verwendet, sondern dient überwiegend dem menschlichen Verzehr. Der weltweit steigende Fleischkonsum spielt in diesem Zusammenhang also keine Rolle. Zudem wachsen Mais und Weizen an unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten.

Eine Ursache des aktuellen Rückgangs ist die letztjährige Dürre in weiten Teilen Europas, doch das Jahr 2018 war keineswegs eine Ausnahme. Es sei bereits das dritte und vierte Jahr in Folge, dass das Wetter für große Ausfälle bei der Getreideernte sorge, äußerte sich der Vorstandschef der Münchner Baywa, Europas größtem Händler von Agrar-Rohstoffen.

Dementsprechend legten Anfang 2019 bei Brot und Getreideerzeugnissen die Erzeugerpreise in Deutschland um kräftige 6,3 Prozent zu, nachdem bereits 2018 größere Preiserhöhungen als bei Lebensmitteln im Durchschnitt zu verzeichnen waren. Ein Trend, der sich angesichts Klimawandels und Bevölkerungsexplosion fortsetzen dürfte.

Und Malthus? Der sah in Naturkatastrophen und Hungersnöten notwendige Korrekturen der Überbevölkerung, deren Folgen hinzunehmen seien. Seine brutalen Thesen waren möglicherweise der Grund, warum die britische Regierung der großen Hungersnot im 19. Jahrhundert in Irland tatenlos zusah.

So weit muss es gar nicht kommen. Es würde zunächst genügen, Entwicklungshilfe für die Dritte Welt an Maßnahmen der Geburtenkontrolle zu koppeln – Chinas Jahrzehnte betriebene Ein-Kind-Politik mag hier als ein Beispiel dienen.

Darüber hinaus kann es sicher nicht schaden, die Grenzen Europas zu schließen – ganz gleich, ob 50 oder 500 Millionen Afrikaner kommen, wir können sie nicht aufnehmen.

1 Kommentar

  • Das eigentliche Problem was viele hier verkennen, ist doch, dass wir Deutschen uns nicht schnell genug vermehren! Wie kann es sein, dass wir unsere deutsche Kraft nicht in deutsche Kinder umsetzen? Stimmt etwas mit den Deutschen Frauen nicht oder haben die Schleier am Himmel tatsächlich schon die deutsche Fruchtbarkeit beschränkt? An der afrikanischen Fruchtbarkeit können wir nichts ändern, wohl aber an unserer! Also nehmt euch euer deutsches Weib an die Brust und tragt euren Anteil bei!

    Hermann Frank 30.04.2019
  • Seit Jahrzehnten sage ich schon, das alles Übel von der Überbevölkerung her kommt…

    alfred 25.04.2019
    • @Alfred:
      Überbevölkert wäre nicht einmal ein Problem, wenn es sich durchweg um Deutsche handeln würde! Vielmehr sind wir zu stark fremdbevölkert!! Und das so sehr, dass wir einheimischen Deutschen in wenigen Jahren nur noch 30% der Bevölkerung darstellen!!

      Daher kann es nur heißen, nationalen Widerstand zu leisten…

      Gabriel_HH 26.04.2019
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