Albert Leo Schlageter – Freiheitskämpfer, Vorbild, Märtyrer!

Bildquelle: www.dhm.de
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Albert Leo Schlageter wurde am 12. August 1894 in Schönau im Schwarzwald als sechstes von elf Kindern einer katholischen Bauernfamilie geboren. Über seine Kindheit ist wenig bekannt, sein späteres Leben sollte jedoch vom Krieg geprägt und vom Kampf für Deutschland bestimmt werden.
Er machte kurz nach Ausbruch des 1. Weltkrieges das Notabitur und meldete sich anschließend freiwillig für das Militär, wo er am 16. Dezember in das 5. Badische Feldartillerie-Regiment Nr. 76 in Freiburg eintrat. Außerdem schrieb er sich für das Wintersemester 1915/1916 an der Universität Freiburg als Student der Theologie ein. Schlageter wurde als Soldat einer Fernsprechabteilung an die Westfront beordert und kämpfte dort in zahlreichen historisch bedeutenden Schlachten. So nahm er im Jahr 1915 an der Schlacht in der Champagne und der Flandernschlacht und im Jahr 1916 an der Schlacht um Verdun und der Schlacht an der Somme teil. Schlageter wurde in seiner Militärlaufbahn bis zum Rang des Leutnants befördert und erhielt sowohl das Eiserne Kreuz II. Klasse, als auch im Jahr 1918 das Eiserne Kreuz I. Klasse. Ende Februar 1919 wurde er offiziell aus der Armee entlassen.

Nach dem 1. Weltkrieg schloss sich Schlageter gemeinsam mit vielen anderen erfahrenen Frontsoldaten den Freikorps an und kämpfte an verschiedensten Orten gegen die erstarkenden Kommunisten, die beflügelt von der russischen Oktoberrevolution auch in Deutschland mehrfach versuchten die Macht zu ergreifen. Zunächst kämpfte Schlageter als Freikorpskämpfer im Baltikum gegen den Terror der roten Armee und half bei der Rückeroberung Rigas mit. Die lettische Hauptstadt war von Bolschewiki besetzt worden und wurde im Mai 1919 von deutschen und lettischen Soldaten zurückerobert. Schlageter schloss sich nach diesen erfolgreichen Kämpfen im Baltikum dem Freikorps von Petersdorff bei der Marine-Brigade „von Loewenfeld“ an, mit dem im Dezember gleichen Jahres nach Deutschland zurückkehrte.

Die Marine-Brigade „von Loewenfeld“ wurde am 29. Februar 1920 offiziell vom Reichswehrminister aufgelöst worden, dieser Anweisung wurde sich jedoch widersetzt und ihre Angehörigen beteiligten sich im März 1920 am Kapp-Aufstand in Breslau. Der Kapp-Aufstand war einer der letzten Versuche einer patriotisch-konservative Gegenrevolution gegen die linksgerichtete Regierung der Weimarer Republik, erreichte aber sein Ziel nicht. In Folge des Kapp-Aufstands wurde von der Regierung ein Generalstreik ausgerufen, welchen kommunistische Gruppen insbesondere im Ruhrgebiet und in Berlin für sich zu nutzen versuchten. Im Zuge des Märzputsches versuchte die „Rote Ruhrarmee“ das Ruhrgebiet unter ihre Kontrolle zu bringen, welches ihr in großen teilen auch gelang. Der Kapp-Aufstand scheiterte jedoch aufgrund mangelnder Unterstützung im Verwaltungsapparat. Die Einheiten der Freikorps bekämpften anschließend gemeinsam mit der Reichswehr die roten Putschisten im Ruhrgebiet. Schlageter war hierbei unter anderem an Straßenkämpfen in Bottrop beteiligt. Im Mai 1920 erging dann doch letzten Endes der offizielle Auflösungsbefehl gegen die Marine-Brigade „von Loewenfeld“.

Albert Leo Schlageter arbeitete anschließend als Landarbeiter auf ostdeutschen Ländereien, bevor er sich Anfang 1921 der „Organisation Heinz“ anschloss. Außerdem kämpfte er im Freikorps Hauenstein beim Sturm auf den Annaberg gegen polnische Okkupanten, die versuchten Oberschlesien einzunehmen. Nach der Teilung Oberschlesiens im Oktober 1921 ging Schlageter nach Danzig, dort taucht er auch zum ersten mal in politischen Zusammenhängen auf. Sein Name steht auf einer Mitgliederliste, die keiner Partei oder Organisation zweifelsfrei zugeordnet werden kann, dennoch wird sie oftmals als Beweis für seine frühe Mitgliedschaft in der NSDAP gewertet.
Andere Quellen besagen, dass er zunächst der „Nationalsozialen Vereinigung“ angehörte, nach deren Verbot der „Großdeutschen Arbeiterpartei“ und nach deren Verbot wiederum der „Großdeutschen Arbeiterbewegung“, die sich später um einen Anschluss an die „Deutschvölkische Freiheitspartei“ bemühte. Die Weimarer Republik war geprägt von zahllosen Parteien und Organisationen aller politischer Lager, die wie Pilze aus dem Boden schossen.

In ganz Deutschland löste die französische Besatzung große Empörung aus. Durch den massenhaften Abtransport von Kohle aus dem Ruhrgebiet erfroren in diesem Winter tausende Deutsche. Während die Regierung zum passiven Widerstand (z.B. wurden Industrie, Verwaltung und Verkehr mit Generalstreiks teilweise lahmgelegt) gegen die Besatzer aufrief, organisierte u.a. Schlageter im „Ruhrkampf“ den aktiven Widerstand durch Sabotage-Akte. Um die weitere Abfuhr von deutscher Kohle nach Frankreich zu behindern, verübte seine Gruppe im März 1923 Sprengstoffanschläge beim Bahnhof Essen-Hügel und auf eine Eisenbahnbrücke der Bahnstrecke Düsseldorf–Duisburg bei Kalkum. Schlageter achtet hierbei sehr genau darauf, dass keine Menschen verletzt oder gar getötet werden. An den Osterfeiertagen kommt es zu Unruhen, bei denen das französische Militär 14 Zivilisten tötet. Am 7. April wird schließlich auch Schlageter im Essener Union-Hotel von den französischen Besatzern verhaftet. Möglicherweise war er dort von einem deutschen Spitzel an die Franzosen verraten worden.

Bereits am 8. Mai 1923 findet vor einem französischen Militärgericht der Prozess gegen Schlageter statt, der einen Tag später mit der Verurteilung zum Tode wegen Spionage und Sabotage endet. Eine Revisionsverhandlung am 18. Mai bleibt ebenso erfolglos wie ein Gnadengesuch. In der Nacht vom 25. auf den 26. Mai wird Schlageter schließlich gegen 3:15 Uhr aus seiner Zelle geholt. Nachdem er einen kurzen Abschiedsbrief an seine Eltern verfasst hat und noch eine Viertelstunde in der Gefängniskapelle beichtete, wurde er zur Golzheimer Heide gebracht. Dort wird er nachdem er seine letzten Worte gesprochen hatte von einem etwa ein Dutzend Mann starken Schafrichterkommando erschossen. Noch am gleichen Tag wird er auf dem Düsseldorfer Nordfriedhof beerdigt, allerdings wird sein Leichnam auf Wunsch seiner Familie exhumiert und im Juni in seinen Geburtsort nach Schönau überführt. Dort wird er unter großer Anteilnahme beerdigt, seinen Sarg zieren die Worte „Deutschland muss leben – auch wenn wir sterben müssen“.

In der Folge finden zahlreiche Ehrungen Schlageters statt, unter anderem werden Denkmäler errichtet und Straßen nach ihm benannt. Insbesondere die NSDAP veranstaltete zahlreiche Gedenkveranstaltungen für ihn. Aber auch einige Kommunisten würdigten sein Opfer im Kampf gegen die französischen Besatzer – dies führte zu Unstimmigkeiten innerhalb der kommunistischen Bewegung. In der Bundesrepublik Deutschland verlor der Name Schlageters jedoch mehr und mehr an Bedeutung. Seine Denkmäler wurden abgerissen oder von Linksextremisten geschändet, die nach ihm benannten Straßen und Plätze tragen heute längst andere Namen. Ihm ergeht es also nicht anders wie allen anderen großen Patrioten der deutschen Geschichte, deren Lebenswerke heute von der regierenden Klasse umgedichtet und in den Dreck gezogen werden. Aktuell sollen in der BRD sogar Bismarck-Plätze umbenannt werden, da sein Name für Nationalismus stünde.

Einzig die Nationale Bewegung in der BRD versucht noch das Andenken an Schlageter hoch zuhalten. Vielfach wird er mit seinen berühmten Worten „Sei was du bist! Aber was du bist, habe den Mut ganz zu sein“ zitiert, auch prangt dieser Leitsatz auf T-Hemden, Aufklebern und Plakaten. Verschiedene nationale Parteien und Gruppierungen führten in der Vergangenheit Schlageter Gedenken durch. Die Verkommenheit der bundesrepublikanischen Geschichtsschreibung zeigt sich sehr deutlich bei dem Versuch, das Andenken Schlageters zu tilgen. Unabhängig von seinen politischen Ansichten und seiner vermutlichen Nähe zur NSDAP opferte er sein Leben doch nicht für Politik, sondern um zehntausenden Deutschen in Not zu helfen, die unter der französischen Besatzung litten und etlichen das Leben zu retten, die durch den französischen Rohstoff-Diebstahl den Tod gefunden hätten. Es gab wie oben bereits genannt in den 20er Jahren sogar Kommunisten, die ihre Anerkennung für diese selbstlosen Taten zum Ausdruck brachten – während „konservative“ CDU Politiker in der BRD dafür stimmten das große Schlageterdenkmal auf der Golzheimer-Heide dem Erdboden gleich zumachen.Den Angehörigen der heutigen etablierten Parteien ist jede Form von Anstand und Moral gegenüber dem Andenken von Toten vollkommen abhanden gekommen, so wurde beispielsweise auch das Grab von Rudolf Hess in einer Nacht und Nebel Aktion beseitigt. Den gebührenden Respekt, den Männer wie Albert Leo Schlageter auch ihrem politischen Gegner gegenüber aufbrachten, haben diese Damen und Herren nie gelernt.

Für uns als volkstreue Kräfte, egal ob patriotisch oder nationalistisch, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, das Andenken an Albert Leo Schlageter zu bewahren – zeigte er doch der ganzen Welt, was es bedeutet Heldenmut zu zeigen und sich selbst für eine größere Sache, für sein eigenes Volk zu opfern. Auch wenn wir heute keinen bewaffneten Kampf mehr gegen Besatzer führen bei dem wir unser Leben riskieren, so sollten wir ihn dennoch als Vorbild dafür nehmen, im täglichen politischen Kampf auch schmerzhafte Opfer zu bringen, um die Lebensumstände für unsere Familien und unser Volk zu verbessern. Albert Leo Schlageter sollte von uns als das angesehen werden, was er war – ein einfacher Mann, der durch sein Handeln zum Freiheitskämpfer aufstieg, dessen Taten uns Vorbild sein sollten und der bereit war als Märtyrer zu sterben.

Quelle: http://www.avalon-gemeinschaft.ch





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