CSD-Chef soll Asylanten vergewaltigt haben

Der Dresdner CSD-Chef, Ronald Zenker, soll sich nach Angaben der Sächsischen Zeitung mehrfach an Asylanten sexuell vergangen haben. Dabei soll er auch minderjährige Asylanten zum Sex gezwungen haben. Der homosexuelle Zenker soll dabei seinen vom Land Sachsen zugewiesenen Posten als “Landeskoordinator für queere Flüchtlinge” gezielt ausgenutzt haben.

Zenker ist seit 2011 Vorstand des Dresdner Christopher-Street-Day-Vereins (CSD) und bekennender Anhänger der Partei “Bündnis 90/Die Grünen”. Ende 2015 wurde Zenker Landeskoordinator für die “Landeskoordinierungsstelle Sachsen für queere Geflüchtete“. Sein Jahresgehalt betrug rund 64.000€, das Projekt wurde 2016/17 mit 200.000€ bezuschusst. Für den Zeitraum 2018 bis 2020 waren 463.000€ vorgesehen. In dieser Stelle soll Zenker laut Sächsischer Zeitung (SZ) begonnen haben, seine “Schützlinge” zu missbrauchen. Im Februar diesen Jahres, so die SZ, meldeten zwei Asylbewerber, dass sie von Zenker und seinem Umfeld zum Sex genötigt wurden.

Nun meldete sich noch ein weiterer “Schützling” Zenkers. Dieser behauptete, dass unzählige der “queeren Flüchtlinge” mit Zenker gegen ihren Willen Sex gehabt hätten. Aus Angst vor negativen Konsequenzen hätten sich aber die meisten nicht getraut, den Missbrauch aufzudecken. Er soll die “Notsituation” seiner “Schützlinge” ausgenutzt haben, so habe er einem Syrer eine Sozialwohnung in der Dresdner Süd-Vorstadt in Aussicht gestellt. Während der Besichtigung soll der Ausländer dann von Zenker zum Sex gezwungen worden sein. Anschließend soll Zenker dem Ausländer gedroht haben, niemandem von den Taten zu berichten. In anderen Fällen soll Zenker Gegenleistungen für den Akt, wie zum Beispiel Geld, Essen und sogar Wohnungen organisiert haben. Wer sich Zenker verweigerte, dem wurde nicht geholfen, so die SZ weiter. Besonders an jungen Männern soll Zenker interessiert gewesen sein.

Zenker wollte eine Unterkunft für homosexuelle “Flüchtlinge” in Dresden bauen lassen. 1,5 Millionen Euro sollte das Vorhaben kosten, doch die Stadt lehnte das Vorhaben ab. Nun schießt Zenker zurück, denn er sieht sich als Opfer einer Intrige durch das Sozialamt. Er wies die Vorwürfe zurück und die Aussagen seiner “Schützlinge” seien allesamt aus der Luft gegriffen. Momentan soll kein Ermittlungsverfahren im Gange sein. Die Dresdner Polizei gab an, ein Prüfverfahren einzuleiten, um eine strafrechtliche Relevanz zu prüfen.