Ein kritischer Blick auf die AfD

Die AfD ist neoliberal, reformistisch und pro-zionistisch. Dennoch wird sie von vielen irrtümlicherweise dem nationalistischen Lager zugeordnet. Die vergangene Europawahl hat einen Trend bestätigt: Viele Nationalisten setzen ihr Kreuz dort, wo am ehesten der Erfolg winkt. Ungeachtet aller fundamentalen Unterschiede sind die oberflächlichen Gemeinsamkeiten noch immer der Grund, warum die AfD als Rettung für Deutschland betrachtet wird. Die ausbleibenden Erfolge beim Erreichen der hochgesteckten Ziele sowie das Ende vom Wachstum der AfD könnten die Blase jedoch bald platzen lassen. Bislang haben nationale Parteien den offenen Konflikt mit der AfD gescheut, doch ein klarer Blick hinter die Fassade der Rechtspopulisten zeigt, warum es an der Zeit ist, diesen vorzunehmen.

Die AfD hat erreicht, was nationalistischen Parteien seit 1945 nicht mehr gelungen ist. Es wurden Wähler aus allen anderen politischen Fraktionen gewonnen, die Partei ist überall eingezogen, wo man nur einziehen kann. Ein Rezept zum AfD-Erfolg ist vor allem der Minimalkonsens, der bürgerliche Rechte und völkische Nationalisten eint. Für den Kampf gegen die Überfremdung gehen völkische Nationalisten viele Kompromisse ein, um das Wachstum der Partei zu ermöglichen. Das verleumderische Geschichtsbild über die Generation unserer Groß- und Urgroßväter wird toleriert. Zionisten werden als Verbündete im Kampf gegen die Islamisierung akzeptiert. Das System als solches wird unkritisch als Quelle von Wohlstand und vermeintlicher Sicherheit betrachtet, die nur reformiert werden muss. Die Existenz von Rassen wird geleugnet, der biologische Volksbegriff nur vorsichtig gebraucht und selbst über den Fakt des drohenden Volkstods herrscht kein Konsens.

Dahinter steckt die Hoffnung, das System könnte auf einem bequemen Weg reformiert werden. Die Überfremdung? Ein Ausrutscher, Folge eines gesellschaftlichen Linksrucks in den letzten Jahren. Unter den alten Konservativen, vom Schlage eines Franz-Joseph Strauß, war alles in Butter. Nur irgendwann haben die Merkels und Gaucks die Überhand gewonnen. Nun soll die AfD das Korrektiv darstellen. So denken all jene, deren größte Sorge der Wertverlust ihrer Immobilie ist, wenn in der Nachbarschaft die Asylkaschemme aufmacht. Oder die gereizt sind, weil ihnen der Neger schon wieder auf den akkurat geschnittenen Rasen im Vorgarten geschissen hat.

Die AfD-Spitze weiß um dieses Klientel. Viele Spitzenpolitiker sitzen schon lange an den Futtertrögen des Systems und waren früher selbst in der Union aktiv. Sie sind geschickt auf die Welle des Erfolgs aufgesprungen und wollen sie nun zu Ende reiten. Doch das Ende der Fahnenstange ist offenkundig erreicht. Während in Mitteldeutschland zwar weiterhin starke Zahlen eingefahren werden, stagniert die Partei in den restlichen Ecken der Republik. Die pure Androhung von revolutionären Veränderungen lässt den süd-, west- und norddeutschen Konservativen jeden Reformvorschlag vergessen. Dann doch lieber wieder in die ausgestreckten Arme der CSU zurückgekehrt, die mehr Schutz für den eigenen Mercedes verspricht.

Auf die Stagnation reagiert die AfD auf zweierlei Art: zum einen mit Säuberungen von politisch unbequemen Mitstreitern, zum anderen mit einer möglichst breiten Themenpalette. Ob es die Entlassung von Angestellten ist, die ehemalige NPD-Mitglieder sind, eine Erklärung, die die Mitglieder unterzeichnen müssen, dass man unter anderem nicht in der Identitären Bewegung ist,  oder eine Klage gegen das Compact-Magazin: die AfD räumt gründlich auf. Selbst die Klimawandelskepsis wurde von Mitgliedern der Jungen Alternative infrage gestellt, um der Partei ein möglichst gemäßigtes Bild zu geben. Auf der anderen Seite sind natürlich grade solche bürgerlichen Themen wie der Kampf um den Diesel oder gegen eine mögliche CO2-Steuer Versuche, vom Bild der Anti-Migrationspartei wegzukommen.

Noch bauen Identitäre, Rechte und selbst Nationalisten trotz Selbstverleumdung auf die AfD, weil sie stur auf die Prozentzahlen der Partei schauen. Man müsse erst diesen Schritt gehen, dann würden weitere folgen können. Die AfD würde den Rahmen des Sagbaren erweitern. Wenn es der AfD gelingt, die Asylflut zu stoppen, könnte auch die Migrationsfrage später geklärt werden.

Aber so, wie die AfD von heute der CSU vor 10 – 20 Jahren ähnelt, so wird die AfD in 10 – 20 Jahren der CSU von heute ähneln. Denn wer glaubt, die bereits vor der AfD etablierten Parteien, seien nur vom Kurs abgekommen, der irrt. Das System schreitet progressiv voran und ist immanent-volksfeindlich. Die AfD ist fest im System verankert und hat daher ein großes Interesse daran, revolutionäre Kräfte zu stoppen. Deshalb wird der Rahmen des Sagbaren nicht erweitert werden, sondern weiter zusammengestrichen werden. Niemand in der AfD denkt beispielsweise daran, Meinungsverbote und Gesinnungsparagrafen wie den gefürchteten § 86a abzuschaffen.

Selbst wenn die AfD stärker wäre, als sie heute ist, wird sie nicht in die starke Machtstellung kommen, die sie benötigt, um wirklich entscheidende Änderungen durchzudrücken. Stattdessen trägt sie jedoch konsequent dazu bei, die nationalrevolutionäre Bewegung zu isolieren. Aus diesem Grund ist die AfD für eine nationale und sozialistische Bewegung ein Hemmschuh und kein Hoffnungsschimmer. Es muss der nationalen Opposition daher gelingen, der AfD den treuherzigen deutschen Michel wieder abtrünnig zu machen. Das geht nur, wenn das Bild von „den rechten Parteien“, deren Unterschiede minimal sind, zu sprengen. Wer sich tolerant gegenüber der AfD zeigt, der lässt die AfD als erfolgreichere Alternative im Rahmen der eigenen Weltanschauung erscheinen. Und schaufelt damit der eigenen Bewegung das Grab. Für die nationalrevolutionäre Bewegung – keinen Respekt gegenüber allen Systemparteien!





16 Kommentare

  • Die AfD ist Gift für das Rückgrat. Hauptsache einknicken können, hat man den Eindruck.

    H 06.07.2019
  • Die AfD, die – hier aus nicht genannten Gründen – zutreffender eher AfI (Alternative für Israel) heißen sollte, befindet sich bereits wieder im Fall.
    Zumindest hat sie ihren Höhepunkt und Stillstand erreicht.

    Der Leser sollte sich auch einmal die Analyse einer gemeinschaftszersetzerischen Seite, die auch ihre bekannten Ursprünge bei „Mimikama“ hat zu Gemüte führen; denn die Heranziehung einiger Daten über die Wahlergebnisse setzt die Betrachtung gar nicht einmal so abwegig:

    https://www.volksverpetzer.de/politik/linksruck-osten/

    Anbei des Beitrages von „Nationalist, der AfD wählt“ mit seiner Aussage:

    „Auch die Betonung des Sozialismus durch Ihrer Partei, wirkt eher befremdlich auf große Teile der Wählerschaft.“

    Meine Erfahrungen zu ähnlichen Reaktionen EINIGER Landsleute zeigten, daß jene unter dem Sozialismus immer an den Kommunismus bzw. den Sozialismus in der DDR und anderen früheren sozialistischen Ländern denken. Damit liegen sie aber nicht richtig.

    Es besteht weiterhin Notwendigkeit der Aufklärung, welche kontinuierlich Wiederholung bedarf, was wir (ich denke Der III. Weg sieht es genauso) uns unter Sozialismus verstehen.

    Um es kurzzufassen:
    Gemeint ist der soziale Gedanke, das Miteinander, nicht das egoistische Gegeneinander; mit dem Ziel der Gemeinschaft.
    Wirtschaftlich gibt es keine staatlichen Eingriffe, sofern die Unternehmen soziale Verantwortung tragen -> soziale Marktwirtschaft.
    (Dies war bereits das Modell vor dem Kriege, keine Idee der BRD.)
    Nur vergesellschaftliche Betriebe werden in die Obhut des Staates gebracht.

    Ron 01.07.2019
  • „Es muss der nationalen Opposition daher gelingen, der AfD den treuherzigen deutschen Michel wieder abtrünnig zu machen.“
    Wieder? Wann folgte der „deutsche Michel“ dieser oder einer anderen nationalrevolutionären Partei in Deutschland mal?

    „Stattdessen trägt sie jedoch konsequent dazu bei, die nationalrevolutionäre Bewegung zu isolieren.“
    Das macht entsprechende Bewegung von ganz alleine. Keiner mag Sozialisten.

    „Wir haben eine andere Bewertung des „deutschen Sonderwegs“ und der Geschichte des letzten Jahrhunderts.“ (aus einem Kommentar der Redaktion)
    Bislang brachte jeder deutsche Sonderweg nur Leid über das eigene Volk, auch der Aktuelle!

    Michael 28.06.2019
    • Fall Du auf die Kriegsschuldfrage ansprichst und damit unterstellst, alles wäre vom Deutschen Reich ausgegangen, dann liegst Du falsch. Bereits im Jahre 1915 wurden in Frankreich Pläne zur deutschen Zukunft geschmiedet und eine Karte entworfen, die ein damals gewünschtes Deutschland zeigt; Wenig überraschend, daß die damaligen Wunschvorstellungen der Landesgrenzen nahezu vollständig mit dem Grenzverlauf seit 1945 übereinstimmen.
      Spätestens seit dem frühen 20. Jahrhundert war man neidisch auf das Deutsche Reich und suchte es in den Dreck zu ziehen und später zu zerstören, mit Adolf Hitler hatte das freilich nichts zu tun. Und auch der 2. Weltkrieg wurde bestimmt nicht wegen ihm geführt, sondern aus völlig anderen Gründen.

      Inwiefern gibt es derzeit einen „deutschen Sonderweg“, der unserem Volk Leid bringt? Mal abgesehen davon, daß unser Lebensraum verschenkt wird wie ein billiger Wein und jeder mit diesem Umstand zu leben hat, zudem jegliche Verurteilung dieses laufenden Genozids zu einer gesellschaftlichen Ächtung führt.

      Thomas G. 30.06.2019
      • Ich bitte um Verständnis, dass der Krieg um den Hitlerismus geführt wurde. Sie lobten Mussolini, solange er nichts mit Hitler zu tun hatte. Tatsächlich ist es ihnen fast gelungen, Mussolini zu ihrer Denkweise zu bringen. Obwohl Sumner Welles glaubte, dass Hitler einen Großteil seiner Ideen dem Faschismus verdankte, erkannte er nach einem Interview mit Mussolini und Goering, dass die Frage der Welthegemonie nirgendwo sonst als in Berlin zu finden war und dass Mussolinis „wohlwollender“ Einfluss auf Hitler nachgelassen hatte.

        Janus 01.07.2019
    • Punkt 1: Es bezieht sich auf die „deutschen Michel“ die aktuell der AFD folgen. Es gibt sie, in Form von Mitgliedern und Wählern der AFD. Diese sollen nicht mehr der AFD folgen, sondern uns.

      Punkt 2: Deine Stärke liegt offenkundig nicht in der Einschätzung des Nationalen Widerstands. Dieser wird gern als eine Einheit gesehen, gerade von der Systempresse. So wird von einem großen Netzwerk fabuliert, welches extremistisch sein soll und das System jeden Moment kippen könnte. Das ist schlichtweg falsch. Der Nationale Widerstand besteht aus vielen, sich abgrenzenden Strömungen. Der dritte Weg hat sich an der Rufschädigung, seit seines Bestehens, nicht beteiligt. Ganz im Gegenteil! Es wurden soziale Projekte ins Leben gerufen wie die Winterhilfe, Körper und Geist oder auch Müllsammelaktionen. Es gab Kinderfeste in Erfurt u. v. m.- Der dritte Weg hat den schlechten Ruf des Nationalen Widerstands nicht zu verantworten, er arbeitet effektiv daran das nationalrevoluitionäre Kräfte wieder ernst genommen werden.

      Punkt 3: Bitte erläutern Sie Ihre Aussage. Sollten Sie auf das Dritte Reich bezogen sein, dann muss ich Sie leider in Ihrem Weltbild erschüttern. Das Dritte Reich trägt keine Hauptverantwortung am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Die Hauptverantwortung hierfür liegt im Versailler Diktat und im unkooperativen Verhalten gegenüber der nationalsozialistischen Regierung von Außen (von denselben Mächten, welche Versailles zu Verantworten haben). Beispiele hierfür gibt es genug: Locarno Vertrag gebrochen von Frankreich, Ablehnung jedes Abrüstungsvorschlages, die Stärkung der Antideutschen Haltung Polens gerade durch England (man solle keinerlei Zugeständnisse in der Danzigfrage machen), die Verleitung Kurt Schuschniggs (durch Frankreich und England) getroffene Vereinbarungen mit Deutschland zu brechen usw.

      Wenn Sie ernst genommen werden möchten, dann unterlassen Sie das Phrasengedresche.

      DZ 04.07.2019
  • Verehrte Kameraden, verehrte Kameradinnen,

    selbst im Umkehrschluss käme die AfD als „Partner“ nie in Frage. Man könnte sie auch nicht im Kontext zu A.Hugenbergs DNVP
    sehen.

    Der obige Artikel, dem ich mich anschliesse, bedarf keiner weiteren Erklärung.
    Dennoch möchte ich aus eigener Erfahrung ein paar Dinge ergänzen.

    Als Deutscher mit „langer“ politischer Erfahrung,ohne momentaner politischen Bindung, habe ich mir ein eigenes Bild vor Ort
    gemacht und über längeren Zeitraum Veranstaltungen besucht.

    Die Herren, Poggenburg und Höcke hatten damals mein Interesse geweckt. Beide sind ja mittlerweile „kaltgestellt“ bzw. haben
    die Partei verlassen.

    Zurück zur Gegenwart in Südwestfalen. Schnell war klar um was für Menschen sich es im KV handelt.
    Nicht einmal „Wutbürger“ mehr, sondern kleinkariertes Bürgertum par Exellance. Systemintegrierte Mittelständler, oft mit eigener Fa.
    Offen wird die Antriebsfeder der meissten: Noch mehr Geld scheffeln, damit der zweite Oberklassen-SUV in die Garage passt.

    Als ich des öfteren mit Mitgliedern o. a. Funktionsträgern sprach und meine weltanschauliche Triebfeder offen Aussprach, wurde ich
    mit Unverständnis und „Haubitzengrossen Augen“ angesehen.

    Spasseshalber stellte ich einen Aufnahmeantrag, in dem ich , ehrlich wie man als echter Deutscher nunmal ist, offen meine früheren
    Mitgliedschaften bei REP und NPD angab.
    Das war wohl zuviel Ehrlichkeit für „jene“ Herren und man sagte mir fast entsetzt, sowas ginge gar nicht.

    Mir persöhnlich ging es nur um die Reaktion, da ich nicht in diese Partei eingetreten wäre.

    Erschreckender empfand ich doch die politische Unwissenheit und den Willen über den politischen Tellerrand hinweg sich weiter,-fort-
    zubilden.
    Ein Beispiel, von der internationalen Hochfinanz, hatte bislang noch keiner etwas gehört oder wurde als „Verschwörung“ plump abgetan.

    Nun, wir sind alle Kinder unserer Zeit und ich möchte keinem (noch) nicht erwachten Deutschen verurteilen.
    Deshalb ist es für den Dritten Weg umso wichtiger, die geistige Speerspitze zu sein und uns auf das kommende entsprechend zu
    rüsten.

    Dem obigen Bericht ist nichts mehr hinzuzufügen und ich spreche der AfD auch die Funktion als „Durchlauferhitzer“ ab.

    Mit kameradschaflichem Gruss aus Siegen

    EST66 27.06.2019
  • Hallo,
    zunächst einmal vielen Dank für Ihren Artikel.
    Leider strotzt dieser an einigen Stellen nur so von Polemik („Neger der in den Vorgarten scheißt“) und Fehlinformationen (neudeutsch „Fake News“).

    „Das verleumderische Geschichtsbild über die Generation unserer Groß- und Urgroßväter wird toleriert.“
    – Können Sie das konkretisieren? Ich erinnere mich nur an Herrn Gauland, der die Leistungen der deutschen Soldaten in beiden Weltkriegen herausragend betonte.
    Möglicherweise haben Sie auch einen anderes Geschichtsbild bzw Verständnis für Geschichtsverzerrung. Jedenfalls verstehe ich unter verleumderischen Geschichtsbild nicht, dass man bspw. den Genozid an den Juden anzweifeln muss.

    „Niemand in der AfD denkt beispielsweise daran, Meinungsverbote und Gesinnungsparagrafen wie den gefürchteten § 86a abzuschaffen.“
    – Es ist fraglich, inwieweit man eine Abschaffung des genannten Paragraphen vor demokratischen Parteien rechtfertigen sollte. Denkbar wäre zunächst, dass man auch linke Symbolik unter den Paragraphen als strafbar einordnet. Dazu gibt es ja einige Beispiele aus osteuropäischen Ländern, die die Symbole der Sowjetunion unter Strafe stellen.
    Außerdem gab es bereits Vorstöße dahingehend, dass der Paragraph 130 Strafgesetzbuch, Volksverhetzung, reformiert werden soll. Dazu empfehle ich die Lektüre des entsprechenden Antrages von Herrn Jens Maier. Auch hier sei erwähnt, dass es schwierig ist, zunächst einmal mehr halten für das Vorhaben zu finden und aber auch es zu rechtfertigen.

    Das sind jetzt nur mal zwei kleine Beispiele, die in Ihrem Artikel unzutreffend sind.

    Weiterhin stellt sich mir die Frage, was die Alternative zur Alternative ist.
    Man sollte die AFD endlich als politische Realität anerkennen und versuchen über den Minimalkonsens hinaus Einfluss auf die Partei zu nehmen.
    Die „alte deutsche Rechte“ wird niemals mehr derartige Massen mobilisieren können, wie es eben die AFD geschafft hat.
    Auch die Betonung des Sozialismus durch Ihrer Partei, wirkt eher befremdlich auf große Teile der Wählerschaft. Der Kapitalismus hat Einzug in den Köpfen der Menschen gefunden und ist nicht mehr wegdenkbar.
    Das muss man nun mal konstatieren und kann man nicht weg leugnen. Wer das tut, verklärt einfach die Zeit und ist nicht in der Lage, sich selbst zu reflektieren.

    Ich brauche oben von Minimalkonsens. Dieser besteht darin, das deutsche Volk in seiner biologischen Substanz weitgehend zu erhalten bzw Schadensbegrenzung vorzunehmen.
    Es ist die letzte Chance für Deutschland diese würde AFD zu schaffen. Ich glaube nicht, dass irgendeine andere alte rechte Partei dies schafft. Vielleicht mag das in einzelnen Stützpunkten ihrer Partei möglich sein, dort, wo noch Volksgemeinschaft gelebt wird. Denn noch lässt sich das nicht mehr auf das deutsche Volk in seiner Gesamtheit übertragen.

    Ich bin mal gespannt, ob der Artikel hier veröffentlicht wird. Ich befürchte ja nicht.

    Auf eine gute Diskussion!

    Nationalist, der AfD wählt 27.06.2019
    • Guten Abend.

      „Dieser besteht darin, das deutsche Volk in seiner biologischen Substanz weitgehend zu erhalten bzw Schadensbegrenzung vorzunehmen.“

      Aus dem Parteiprogramm der AfD ist nicht zu entnehmen, daß sie wirksame Maßnahmen ergreifen will, um den drohenden Volkstod aufzuhalten. Die Rede ist nur von besser gesicherten Grenzen, einer Reform des Asylgesetzes aus dem Jahre 1949 und dem sofortigen Stopp des Familiennachzuges.
      Nicht erwähnt wird der dem Volkstod förderliche Umstand, daß wir unseren Lebensraum bereits zu rund 25% eingebüßt haben, denn so groß ist der offizielle Ausländeranteil bis dato. Und wer über einen klaren Verstand verfügt und sich ein wenig mit Biologie auskennt, der weiß, daß ein Türke, der hier von türkischen Eltern geboren wurde und leider einen deutschen Paß ausgestellt bekam, IN SEINEM GANZEN LEBEN kein Deutscher sein wird. In dieser Angabe von 25% werden aber nur all jene als Ausländer gezählt, die über keine deutschen Ausweispapiere verfügen und lediglich ihre (per Geburt und Abstammung verliehene) Staatsangehörigkeit besitzen.

      Was ist also das Problem mit diesen 25%, selbst wenn wir diese offizielle Zahl nehmen und den von mir genannten Denkfehler mißachten: Eine typische, nicht-europäische Familie, die in Deutschland lebt, hat im Schnitt 4 Kinder. So lautet die offizielle Statistik, es ist also nicht verwerflich, mit diesen Zahlen zu rechnen. Und im Gegenzug spricht die Statistik von gerade einmal 1,2 Kindern pro deutschem Ehepaar; Es entstehen also lediglich 6 Kinder aus 5 Ehen.

      Wenn wir weiterhin auf der Schiene „Tolerant und weltoffen“ fahren, dann ist es absolut unausweilich, daß die werten Damen und Herren Ausländer uns Einheimischen zahlenmäßig überlegen sein werden, so sicher wie die Tatsache, daß ein Erdjahr 365 Tage hat.
      Diese Menschen züchten uns weg, verdrängen uns aus dem erkämpften Lebensraum; Und alles, was die AfD auch nur annähernd dagegen unternimmt, ist zu beschließen, daß doch bitte keine weiteren Ausländer zu uns kommen mögen.

      Dieses Verhalten dient nur der Zeitgewinnung, weil es dadurch etwas länger dauern wird, bis die „kritische Masse“ erreicht sein wird und die Deutschen die Minderheit bilden (wie es übrigens bereits in einigen Großstädten der Fall ist, von München ist mir der Wert von 54% bekannt gegenüber 46% Deutschen; Auch hier gilt wieder jeder als deutsch, der einfach über den passenden Ausweis verfügt).

      Ich bin absolut für einen Konsens und eine offene Debatte, denn sowas gehört einfach zu einer echten Demokratie. Aber: Derartige Diskussionen, noch dazu im öffentlichen Raum, wird es in der BRD des Jahres 2019 niemals geben, völlig ausgeschlossen. Denn dazu sind bereits zu viele Deutsche weichgekocht, gehirngewaschen und vom Helfersyndrom betroffen, um überhaupt noch zu wissen, wo oben und unten ist. Ich habe es vor vier Jahren erlebt! Ich stand am Hauptbahnhof in München und sah HUNDERTE offenbar geisteskranker Menschen, die BEIFALL KLATSCHEND Menschen begrüßten, die aus Zügen stiegen.
      Und ich habe mein eigenes Volk zu diesem Zeitpunkt mehr verachtet als die, wie ich vermute, ahnungslosen …… in den Zügen, die ohnehin nur auf ihr eigenes Wohl bedacht sind und mit Sicherheit nicht planen, uns hier auszurotten; DAS zu begreifen sind sie kaum in der Lage. Aber dieses dumme deutsche Volk, welches 2015 sein ekelhaftes Gesicht zeigte, das verachte ich.

      Und nun sage mir bitte, was die AfD tun möchte, um das Aussterben eine zweitausendjährigen Kultur zu verhindern!
      Denn eins dürfte jedem klar sein: Mit Liebe und guten Worten werden wir unseren Lebensraum NICHT mehr zurück bekommen. Und es genügt beileibe nicht, einfach die Grenzen zu schließen und zu sagen, wir haben nun genug.

      Thomas G. 27.06.2019
    • Gerne kommen wir eine Antwort nach.

      Zum einen ist der Artikel natürlich polemisch gehalten, da er eine Diskussion anstoßen soll und keine wissenschaftliche Arbeit ist. Dabei ist Polemik ein bewusst genutztes Stilmittel.

      Zum verleumderischen Geschichtsbild: Gauland hat zwar die Leistungen der Soldaten betont, allerdings ist das einzig und allein eine objektive Bewertung. Die herausragenden Leistungen der deutschen Soldaten in beiden Weltkriegen werden international von keinem Militärhistoriker ernsthaft bestritten. Allerdings trifft man hier auf ein Narrativ, dass auch Republikaner und früher auch CDU/CSU bedient haben: Die Soldaten haben hervorragend gekämpft, aber für eine böse und falsche Sache. Wir haben eine andere Bewertung des „deutschen Sonderwegs“ und der Geschichte des letzten Jahrhunderts. Wir sehen im Liberalismus westlicher Prägung und im Kapitalismus angelsächsischer Art nicht das „Ende der Geschichte“, wie es der Politikwissenschaftler Francis/Fukuyama bezeichnet hat, und der Weisheit letzten Schluss und kommen daher auch zu einer anderen Bewertung des letzten Jahrhunderts. Dass die AfD das Geschichtsbild der Altparteien vertritt, sieht man bereits an panischen Ausschlüssen von Personen, die den umstrittenen Hitler-Attentäter Staufenberg negativ bewerten, von wirklich grundlegenden Thematiken völlig zu schweigen.

      Zum Thema Meinungsverbote: Wer bereits in der Opposition anfängt, zu überlegen, wie man etwas anderen Parteien rechtfertigen soll, wird niemals etwas ändern. Gerade für die Abschaffung der genannten Paragrafen – die eine fünftstellige Zahl an Verfahren jedes Jahr haben! – gibt es genug demokratische Argumente. Einen einzelnen Antrag bzw. einzelne Meinungen dafür können da an der Kritik nichts ändern, weil die Partei es in ihrer Gesamtheit ablehnt, die entsprechenden Themen anzupacken.

      Welcher Minimalkonsens in der Partei soll es denn geben? Nicht einmal der ethnische Volksbegriff und die Erhaltung der biologischen Substanz sind ein Minimalkonsens innerhalb der Partei.

      Wir fragen uns nicht, ob der Deutsche Sozialismus für Wähler befremdlich wirkt, sondern ob er richtig ist. Wenn er das ist – wovon wir überzeugt sind – vertreten wir ihn und passen uns nicht der Masse an. Gerade wenn man die biologische Substanz des deutschen Volkes erhalten will, muss man Antikapitalist sein, da der Kapitalismus eine der Hauptursachen für die Überfremdung ist. Mit dem Argument, dass der Kapitalismus mittlerweile in den Köpfen ist, lässt sich genauso ein Ausländeranteil von über 50 Prozent in Frankfurt am Main rechtfertigen.

      Redaktion 28.06.2019
  • afd ist ein sammelbecken fuer patriotische kraefte, um nichts zu erreichen, sondern den status quo zu erhalten.
    zionistisch.. keine kritik an US besetzung des vaterlandes…alles akzeptiert.. wo ist hier die veraenderung..?

    paul eisenberg 27.06.2019
  • Alice Weidel: Lesbe mit Adoptivkindern.

    Mit so einer Vorsitzenden muss die AfD Kinderadoption durch Schwule, die LGBT-Bewegung
    und all den damit verbundenen M*st ja zwangsläufig mittragen.

    Was soll man sagen? Vielleicht: „Endlich mal eine Partei, die auch Homos eine politische Heimat bietet.“
    Was sie der Heimat bietet? Nun, darüber bin ich mir noch nicht klargeworden…

    H 27.06.2019
  • Ich habe die Vermutung, daß man die sogenannte Alternative für Deutschland (welches Deutschland ist eigentlich gemeint und vor allem, wer ist gemeint) bewußt installiert hat, um zweierlei zu erreichen: Auf der einen Seite, um ein wunderbares Feindbild zu schaffen, auf welches sich Schoßhundartig alle Systemmedien stürzen können; Gefolgt von einem Bündel „toleranter, weltoffener“ Organisationen und Aktionen, Stichwort: „Kein Kölsch für Nazis“, was vor einiger Zeit auf Mitglieder UND Wähler der AfD ausgeweitet wurde. Zum anderen hat man mit der AfD eine scheinbare Alternative für die bösen Rechten im doch sonst sehr bunten Lande. Sollte die AfD eine Art Systemfalle sein, erfüllt sie ihren Zweck sehr gut; Die Partei sammelt Stimmen des „Feindes“ ein, die ihr Kreuz sonst vielleicht bei einer Partei setzen würden, die eine, sagen wir, härtere Gangart bevorzugt, um die deutsche Zukunft zu sichern. Außerdem kann die Elite dadurch behaupten, daß es sich bei der BRD um eine wahre Demokratie handle, denn es gäbe ja eine „große“, „konservativ-nationale“ Partei.

    Dabei genügt schon ein Blick in das AfD-Parteiprogramm, um zu erkennen, womit man es hier zu tun hat.

    Und, was mir aufgefallen ist: Erstaunlich viele Menschen, die unsere gravierenden Probleme im Land erkannt haben und gerne eine Veränderung sähen, sehen in der AfD einen Weg, der „nicht rechtsextrem, aber deutsch“ sei.

    Naja nun, stellt sich doch die Frage, was zum Geier bedeutet „rechtsextrem“? Das dürfte jeder auf seine Weise definieren.

    Jedenfalls ist es nicht das Ziel, den Genozid am deutschen Volke aufzuhalten; Von daher ist sie für diese wichtige Sache so wenig hilfreich wie ein Kühlschrank in Neuschwabenland.

    Thomas G. 26.06.2019
  • F. J. Strauß war absolut ein Systemknecht. Das perfide an ihm ist, daß es ihm gelungen ist, in konservativen, selbst in nationalen Kreisen als Patriot verklärt zu werden. Strauß hat sich den Ehrennamen des Münchener Flughafens schwer erarbeitet.

    Selbst der SPIEGEL berichtete:
    Die Aktion blieb geheim – Wie Strauß Waffengeschäfte mit Israel einfädelte

    „Ende 1957 erreichte mich auf verschlungenen Wegen die Nachricht, daß mich eine israelische Delegation unter Leitung von Generalstabschef Mosche Dajan, dem Helden des Sinai-Krieges, besuchen wolle. Ich sagte sofort zu.

    Mosche Dajan war wegen einer Indiskretion nicht dabei. An seiner Stelle waren General Laskow, der Chef der israelischen Panzertruppen im Sinai-Feldzug, und ein weiterer hoher Offizier mit von der Partie. Geleitet wurde die Delegation vom Generalsekretär des israelischen Verteidigungsministeriums. Sein Name: Schimon Peres.

    Peres und ich hatten keinerlei Anlaufschwierigkeiten, um in ein offenes Gespräch zu kommen. Von Anfang an bestand eine Vertrauensgrundlage, die sich als tragfähig durch Jahrzehnte erwiesen hat.

    Eine vorbereitete Liste enthielt das von Israel Gewünschte: Transportflugzeuge, Hubschrauber, Artillerie, Panzerabwehrraketen.
    Peres und seine Begleiter fanden bei mir ein offenes Ohr.

    Meine in Rott bekundete Bereitschaft zur Hilfe für Israel wurde in Bonn in die Tat umgesetzt. Ich informierte Adenauer, der einverstanden war. Eingeweiht wurden Heinrich von Brentano, Heinrich Krone und Fritz Erler, ein Vertreter der FDP. Sie alle stimmten zu, die Verantwortung für diese Hilfsaktion aber blieb bei mir.

    Wir haben die Israel zugesagten Geräte und Waffen heimlich aus den Depots der Bundeswehr geholt und hernach als Ablenkungsmanöver bei der Polizei in einigen Fällen Diebstahlsanzeige erstattet. Hubschrauber und Flugzeuge wurden ohne Hoheitszeichen nach Frankreich geflogen und von Marseille aus nach Israel verschifft. … Lieferungen im Wert von 300 Millionen Mark – heutiger Wert 1,2 Milliarden – zukommen lassen, ohne Bezahlung dafür zu verlangen. Was heute unvorstellbar wäre: Die Aktion blieb geheim, und dies für fast sieben Jahre. Erst 1964, unter Erhard, kam die Geschichte hoch, als es um Panzerlieferungen nach Israel ging.

    WR 26.06.2019
  • So ist es Recht.
    Das System hat keine Fehler – dieses System ist der Fehler.

    Der Volksgenosse 26.06.2019
  • Vielen Dank dafür! Ihr seid die Einzigen die ehrlich seid ! Bin 23 und sichtlich glücklich darüber das es euch gibt! Nur weiter so!

    Wilhelm 26.06.2019

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