Feminismus gegen die Familie – Neues aus der marxistischen Giftküche

Ein offensichtliches Anzeichen von Dekadenz und Niedergang ist, wenn grundlegendes menschliches Verhalten infrage gestellt wird, das sich jahrtausendelang bewährt hat. Vor diesem Hintergrund erscheint die nicht enden wollende Debatte über Familie und Familienpolitik in höchstem Maße paradox.

Auf der einen Seite sind die Deutschen – und mit ihnen die Mehrheit der weißen Völker – seit 40 Jahren nicht willens, ausreichend Kinder zu ihrer Bestandserhaltung in die Welt zu setzen, eine nationale Katastrophe ohnegleichen. Stattdessen zerbricht sich der politisch-mediale Komplex den Kopf über die weitere Liberalisierung von vorsätzlichen Schwangerschaftsabbrüchen („Abtreibung“) und die möglichst allumfassende Fremdbetreuung des immer spärlicher vorhandenen Nachwuchses, mit dem Ziel, möglichst viele Frauen und Mütter zu gesteigerter Erwerbstätigkeit zu veranlassen.

Gleichzeitig explodieren in den Ländern der Dritten Welt die Bevölkerungszahlen im wahrsten Sinne des Wortes und zeigt die Ausbreitung krimineller Einwanderer-Clans, dass die traditionelle Familie auch im 21. Jahrhundert in den entwickelten Ländern ein Erfolgsmodell sein kann. Während die Deutschen nämlich aus materiellen und egoistischen Gründen auf Kinder verzichten oder vielmehr in den Augen der unheiligen Allianz aus Politik, Wirtschaft und linken Meinungsmachern verzichten sollen, profitieren in erster Linie andere von der dadurch freiwerdenden Produktivität in Form von Steuereinnahmen, billigeren Arbeitskräften und einem immer aufgeblähteren Sozialstaat. Materiell ist der Verzicht auf Familienglück unter dem Strich ein Minusgeschäft, ideell sowieso.

Und doch geht der ideologische Kampf gegen die weiße Restfamilie munter weiter und die Angriffe werden immer abstruser. Die kinderlose Lehrerin Verena Brunschweiger rief unlängst in einem breit diskutierten Buch zum Gebärstreik auf, um das Klima zu retten. Kinder in Geld aufzuwiegen ist bereits dekadent genug, einem natürlich vorkommenden Gas bzw. dessen angeblich notwendiger Reduktion aber den Vorzug vor neuem Leben zu geben, ist ein Fall für den Psychiater. Dies gilt vor allem, weil sich Brunschweigers Aufruf natürlich bevorzugt an die demographisch ausblutenden Völker Europas wendet, während in Afrika und Asien für jedes nichtgeborene europäische Kind zehn neue entstehen.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Auch der Feminismus schreitet regelmäßig mit immer neuen Vorstößen zur Attacke, wobei Feminismus bei näherem Hinsehen nur eine Chiffre für den nicht sterben wollenden Marxismus ist. Family abolition heisst die neueste Forderung aus der marxistisch-feministischen Giftküche und meint nichts weniger als die Vernichtung der bisher bekannten Familienstruktur durch die Auflösung der Eltern-Kind-Beziehung. An deren Stelle soll, wie könnte es anders sein, die Fürsorge durch Staat und Gesellschaft (was auch immer das ist) treten.

Die Verfechter kommen ursprünglich aus dem links-universitäten Bereich der USA und Australiens, mit wachsendem Unterstützerkreis auch in Deutschland. Feminismus gegen die Familie lautet ihr Motto. Man müsse Wege finden, um der Exklusivität und Vormachtstellung ‘biologischer’ Eltern im Leben von Kindern entgegenzuwirken. Die traditionelle Familie sei überflüssig, weil die „Gesellschaft“ für ausreichend Fürsorge und Nähe sorgen könne.

Ein Werk aus jenem Milieu trägt den bezeichnenden Titel „Kinderkommunismus“ und macht damit immerhin deutlich, wes` Geistes Kind man ist, denn trotz neuer Kampfbegriffe ist die dahinterstehende Masche alles andere als neu – die notwendige Zerstörung der Familie als Hindernis auf dem Weg zum Kommunismus ist seit Marx und Engels zentraler Bestandteil des Kommunismus und seiner Denkschulen.

Nach den Feststellungen von Marx in seinem „Kommunistischen Manifest“ ist eine der Hauptaufgaben der sozialen Revolution die Aufhebung der Familie. An ihre Stelle solle das sozialistische Kollektiv treten.

Lenin bezeichnete es als die Hauptaufgabe, die Frau in die gesellschaftliche Produktionsarbeit einzubeziehen, sie aus dem Haussklaventum herauszureißen, sie aus der niederdrückenden und aufgezwungenen Unterordnung unter die ewige und ausschließliche Welt der Küche und des Kinderzimmers zu befreien und für den Psychoanalytiker Wilhelm Reich war die kleinbürgerliche Familie nichts weiter als die zentrale reaktionäre Keimzelle. Die Ersetzung der patriarchalischen Familienform durch das Arbeitskollektiv stelle fraglos den Kern des revolutionären Kulturproblems dar.

Durch die ungeheuer intensiven Familiengefühle wirkt sich eine Bremsung gerade auf den Träger der Revolution selbst aus. Seine Bindung an Frau und Kinder, seine Liebe zum Heim, wenn er sie hat, auch wenn es noch so notdürftig ist, sein Hang zur gebundenen Marschroute usw. behindert ihn mehr oder minder, wenn er den Hauptakt der Revolution, den Umbau des Menschen, durchführen soll.

Noch weiter ging Max Horkheimer, einer der führenden Vertreter der marxistisch inspirierten „Frankfurter Schule“, der von der Familie als der Keimzelle des Faschismus sprach.

Nicht umsonst gehörte die Liberalisierung des Scheidungsrechts und die Legalisierung der Abtreibung zu den ersten Maßnahmen der frisch gegründeten Sowjetunion, ebenso das Bestreben, die erzieherischen Funktionen der Familie soweit als möglich einzuschränken und staatlichen Institutionen zu übertragen.

Alter Wein in neuen Schläuchen also, der den Massen von der feministischen Internationale unter neuem Etikett schmackhaft gemacht werden soll – Familie als Abhängigkeit von strukturellen Machtverhältnissen, Familie als Verneinung von Solidarität gegenüber den Nicht-Familienmitgliedern und die Abschaffung der Familie als Weg zu einer Vervielfältigung von sozialen Beziehungen – es ist alles schon dagewesen, wenn auch nicht immer so offen und radikal formuliert wie von den jetzigen Vorkämpfern einer elternlosen Gesellschaft.

Dass sich der Marxismus-Feminismus hierbei zum nützlichen Idioten des angeblich bekämpften Kapitalismus macht, fällt seinen Verfechterinnen wie üblich nicht auf.

Die produktive Arbeit möglichst aller Menschen ist nämlich nicht nur eine der zentralen Kategorien des Marxismus, sondern auch der Traum eines parasitären Staates, der immer höhere Steuereinnahmen zu generieren versucht und seiner Kumpane in den Wirtschaftsverbänden, die ein möglichst großes Arbeitskräftereservoir für möglichst niedrige Löhne bei möglichst hohem Konsum verlangen.

Die Frau aus ihrer angeblichen «Gefangenschaft in der Familie und im Haushalt» zu befreien und als Nebeneffekt durch möglichst frühe und umfassenden staatliche Fremdbetreuung die Kontrolle über den Nachwuchs zu erlangen, ist daher beider Ziel.





1 Comment

  • Ja und der einzige wahre Widerstand gegen diese Systeme ist Kinder bekommen und Familie gründen. Politisch aktiv bis zum Volkstod darf nicht der einzige Weg sein!

    Chris 10.09.2019