Hennigsdorf: Lehrer muß wegen nationalen Tattoos Schule verlassen

Ein scheinbar nationalgesinnter Lehrer muß nach Bekanntwerden seiner Tattoos die Albert-Schweitzer-Oberschule in Hennigsdorf verlassen. Diese trägt den passenden Titel “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage”. Der stellvertretende Leiter des staatlichen Schulamtes Neuruppin, Conrad Gimpel, teilte hierzu gegenüber der MOV mit, daß “zwischen Herrn K. und dem Land Brandenburg derzeit mehrere Rechtsstreitigkeiten anhängig sind“, und er wurde “aus dem aktiven Unterricht genommen.” Der anfänglich im Bereich Migration eingesetzte Lehrer soll bei einer Schulveranstaltung am Bernsteinsee in Velten etwa zwei Stunden mit freiem Oberkörper zu sehen gewesen sein. Er soll auf der Brust drei eindeutig zu identifizierende Symbole bzw. Schriftzüge tätowiert haben. Der Bauch soll mit dem beliebten Spruch der Waffen SS “Meine Ehre heißt Treue” verziert sein. Dies könnte dem Lehrer nun zum Verhängnis werden. Die Henningsdorfer Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage wird in diesem Fall wenig Ehrgefühl aufbringen bzw. sich couragiert für ihren Lehrer einsetzen. Ganz im Gegenteil.





5 Kommentare

  • Sehr eigenartig, dass in diesem Zusammenhang dass abschalten ,des durch die AfD initiierten Meldeportal gegen linksradikale Lehrer, gerichtlich durchgesetzt wurde. Wir lassen uns keine links verqueren Ideologien überstülpen, damals wie auch heute nicht.

    Keram Srelah 15.09.2019
  • Ich selber kann da auch ganze Bände erzählen.
    Ich hatte für einen befreundeten Galaristen auf meiner VK. Seite .Schöne Bilder von Pinup Girls mit dem Titel ,”So sexy war das dritte Reich”.
    Die Kriminalpolizei NRW zeigte mich an,ich hätte irgendetwas mit dem dritten Reich zu tun auch politisch .War aber nicht so,habe mir einem guten Anwalt genommen.
    Das sollte der Lehrer auch,weil es kam bei mir nie zur Anklage weil ich Kunst ausgestellt habe.Egal welchen Titel diese Kunst trägt, und dann ist es ja so.

    Bei den Egoshooter Spielen sind Zeichen ja sogar Hakenkreuze neuerdings freigegeben.
    Mut der Begründung das ein Hakenkreuz nicht gleich einen Nazi macht.

    Wenn der Lehrer gescheit ist nimmt er sich einen guten Strafverteidiger und beruft sich ,das er nur Kunst auf seiner Haut hat.
    Solltet ihr mehr infos brauchen,dann scheut euch nicht mich zu kontaktieren .
    Ich helfe gerne .

    Alexandra Hinkel 15.09.2019
    • Korrektur. Gut, ich habe mich vertan. Ich meinte diesen selbsternannten Volkslehrer, Nikolai Nerling. Aber sonst gilt mein geschriebenes nach wie vor. In diesem Lager hat es nun mal sehr viel mehr FALSCHE, als ECHTE! Ist leider so.

      Jochen Kochem 16.09.2019
  • Diesen “Titel” tragen sehr viele Schulen, mir ist eine in der nächstgrösseren Stadt bekannt. Doch, so schändlich die Kündigung aus politischen Beweggründen auch sein mag: Was hat jemanden nur dazu bewegt, im “Bereich Migration” tätig zu sein, dessen Herz offenbar deutsch schlägt? Was bedeutet das überhaupt; gibt es inzwischen einen Unterricht in Sachen Migration?
    Sollte das zutreffen, müßte der korrekte Name dieser Stunden eigentlich lauten: Angewandter Genozid ohne Blutvergießen.

    Auf den Schulunterricht hierzulande kann sich die BRD eben verlassen! Linientreue wird dort groß geschrieben.
    Sie werden ja zum Beispiel auch nicht müde, ihn ihren Schulbüchern zu erzählen, daß das Massaker von Katyn der Wehrmacht anzulasten sei; spielt ja keine Rolle, daß Michail Gorbatschow im Jahre 1990 der Weltöffentlichkeit gegenüber bekanntgab, daß die Vorgänge in Katyn des Jahres 1940 einzig und allein Josef Stalin anzulasten sind.
    Dies passt aber so gar nicht in das Geschichtsbild, welches zu vermitteln man unermüdlich versucht. In diesem Sinne muß freilich jeder Mord, jedes Massaker und jede Schlechtigkeit dieser Erde auf deutschen Schultern lasten, denn anders geht es nicht!
    Und ganz in diesem Sinne gilt es als böse und schlecht, sich “Meine Ehre heißt Treue” in die Haut stechen zu lassen.

    Wie verabscheuungswürdig.
    Und wieder gehe ich jede Wette ein, daß diesem Lehrer nicht das geringste passiert wäre, wenn seine Tätowierung beispielsweise Hammer und Sichel zeigte oder den roten Stern plus “CSSR” oder “UDSSR”.

    Bloß gut, daß vor dem Gesetz alle gleich sind…

    Thomas G. 14.09.2019
    • Thomas, Du musst noch sehr viel lernen!

      Jochen Kochem 16.09.2019

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