Johannesburg: Gericht verbietet alte Fahne Südafrikas

Ein Gericht in Südafrika hat kürzlich das Hissen der Flagge des alten Südafrikas verboten, da dies angeblich eine unfaire rassistische Diskriminierung und ein Verstoß gegen das Gleichstellungsrecht sei. Damit folgte das Gericht einem Antrag der Organisation “Nelson Mandela Foundation Trust”.

Der Johannesburger Richter, Phineas Mojapelo, führte in seinem Urteil aus: “Die Menschen, die die Flagge hissen, stellen Unterdrückung über Freiheit” und das Zeigen der alten Flagge zeige „die klare Absicht, zu verletzen, und es verbreitet Hass gegenüber schwarzen Menschen.” In wenigen Ausnahmefällen dürfe aber die Flagge weiter gezeigt werden, wie z.B. bei historischen, künstlerischen oder pädagogischen Anlässen.

Die orange-weiß-blaue Flagge wurde im Jahr 1994 nach den ersten demokratischen Wahlen und somit der faktischen Übernahme Südafrikas durch die schwarze Mehrheitsbevölkerung, abgelöst. Immer wieder wurde aber bei Treffen von konservativen oder nationalgesinnten Kreisen bzw. auch bei Rugby-Spielen die alte Fahne Südafrikas gezeigt.

Stück für Stück werden die verbliebenen Weißen in Südafrika enteignet, kulturell weiter eingegrenzt, rechtlich beschnitten und von Gewalt überzogen. Es ist fraglich, ob hier noch einmal das Ruder rumgerissen werden kann.





5 Kommentare

  • Soweit och weiß, gehen einige hundert, aucj mit gut Geld, nach Russland.
    Da sind wohl riesige Ackerflächen ungenutzt.

    Olli 10.09.2019
  • Es ist Zeit für eine neue Vision: holt die Weißen nach Deutschland!

    Warum sollen die Buren Südafrikas nicht Deutschland als neue Wahlheimat annehmen? Ein so kampferprobter Menschenschlag würde die Karten in der BRD sicher ganz neu mischen, in jeder Hinsicht… menschlich ist ihr Beharren durchaus nachvollziehbar, aber in Südafrika stehen sie langfristig doch auf verlorenem Posten. Die Bewohner der deutschen Sprachinsel Gottschee wurden 1941 auch umgesiedelt in Ortschaften, wo früher Slowenen lebten (Südsteiermark), die wiederum nach Gottschee gingen. Das Positive so einer Entscheidung liegt auf der Hand. Da gilt es, denke ich, Überzeugungsarbeit zu leisten.

    H 09.09.2019
  • Nachtrag zu meinem Kommentar: Andere Völker zu unterdrücken ist eines Deutschen nicht würdig; Und eine gewisse Person, die am 30. Ostaramond 1945 verstarb, würde mir vermutlich zustimmen.
    Ein passendes Zitat von ihm:

    “Was wir wollen, ist nicht die Unterdrückung anderer Völker, es ist unsere Freiheit, unsere Sicherheit, die Sicherheit unseres Lebensraumes. Es ist die Sicherheit des Lebens unseres Volkes selbst. Darum kämpfen wir!”

    Thomas G. 09.09.2019
  • Aber ein sehr interessanter und auch wichtiger Diskussionsansatz, finde ich: Wenn wir in Europa ein Anrecht auf unseren Lebensraum haben, darauf, in der Heimat unter uns leben zu dürfen, wie können wir dieses Recht einem anderen Volk verwehren? Würde man Afrika sich selbst überlassen, sähe die Welt heute mit Sicherheit anders aus und auch die Bevölkerungsexplosion hätte es bestimmt nicht gegeben, die rührt auch nur wieder von der europäischen Einmischung her.
    Seit etwa 1600 glauben die Europäer, insbesondere die Niederlande und England, daß sie in Afrika etwas zu suchen hätten;
    Tja nun, und heute glauben die Afrikaner, daß sie etwas in Europa zu suchen hätten.

    Für mein Rechtsempfinden ist beides falsch; Jede Rasse braucht ihren Kontinent für sich, jedes Volk sein Heimatland als sicheren Lebensraum. Ich denke, daß wir uns keinen Gefallen tun, wenn wir den Kolonialgedanken weiterhin verfolgen. Ja, das Deutsche Reich verwaltete verschiedene Schutzgebiete und keine direkten Kolonien; Aber dennoch. Wir sollten nicht den gleichen Mist machen wie England, Belgien, Frankreich und die Niederlande.

    Thomas G. 09.09.2019
    • Gut gesagt!

      Julian 09.09.2019

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