Venus Symbol wegen Transsexuellen von Damenbinden entfernt

Um den Forderungen einiger Transsexueller nachzukommen, hat Proctor & Gamble bekannt gegeben, dass ab Dezember die Binden der Marke „Always“ nicht mehr das Venus Symbol tragen werden. Auf Twitter hatten sich einige Transsexuelle darüber empört, dass ein weibliches Symbol die Verpackung des Produktes zieren würde und dass es ja auch Personen gebe, die sich selbst als Männer, Trans oder mit gar keinem Geschlecht identifizieren würden, aber trotzdem Perioden hätten.

Das Unternehmen knickte prompt ein und gab dem Mob nach, wahrscheinlich um PR Schäden und Boykotten zu entgehen, sieht sich jedoch von anderer Seite mit eben diesen konfrontiert. So manche radikale Feministin empörte sich nun ihrerseits, dass angeblich nun ihre weibliche Existenz unsichtbar gemacht und verneint werde. Proctor & Gamble würde Menschen förmlich von ihren Produkten tilgen, so die Anschuldigung. Das Unternehmen habe vor den Transsexuellen kapituliert, deren Ziel die totale Vernichtung der weiblichen Biologie sei, schrieb die radikalfeministische Gruppe „Justice for Women“. Trotz dieser Vorwürfe hat Proctor & Gamble an seiner Entscheidung festgehalten und diese mit seiner Verpflichtung für Vielfalt und Inklusion gerechtfertigt.

Während auf Twitter wohl noch immer der Kampf zwischen radikalen Feministen und Transsexuellen tobt, kann man als normaldenkender Mensch nur danebenstehen und die Absurdität des ganzen bewundern. Von der albernen Idee, dass nicht nur Frauen eine Periode haben könnten, sei dabei einmal ganz abgesehen, denn derartiger Unsinn ist doch schon längst ein alter Hut. Was dagegen eine neue Qualität hat, ist, dass ein milliardenschwerer internationaler Konzern springt wie ein gut trainierter Hund, nur weil ein paar Twitter Nutzer, die, in Abwesenheit tatsächlicher Probleme, ein bisschen Verpackung, die ohnehin im Müll landet, zur neusten Front im Kampf gegen die allgegenwärtige Unterdrückung erklären.

Die Sensibilität der progressiven Linken und die Angst, diese zu verletzen, haben wahrhaft lächerliche Züge angenommen. Älter wiederum ist der größere Konflikt, in dem sich dies alles abspielt, nämlich der zum Krieg anschwellende Streit zwischen der Transbewegung und den TERFs (Trans-Exclusionary Radical Feminist). TERFs sind Feministen, die meinen, dass Frau Sein ein fundamental biologisch verankertes Merkmal sei und dass Männer trotz Geschlechtsumwandlung niemals eine Frau werden könnten. Die Transbewegung wird von TERFs als Bedrohung wahrgenommen, weil sie es unter anderem Männern erlaubt, die sich als Frau ausgeben, sich biologischen Frauen aufzudrängen, so der Vorwurf. Die Bewegung der TERF entspringt feministischen Strömungen wie den politischen Lesben oder des feministischen Separatismus, welche weitgehend bis vollends den Kontakt zu Männern ablehnen, da dies der einzige Weg sei, dem Patriarchat zu entkommen.

So verrückt der Kampf zwischen den TERFs und der Transbewegung auch klingen mag, ist er nicht ganz unbegründet. Der Feminismus fügte zu den teils schon bestehenden Privilegien, die Frauen bereits historisch besaßen, wie dass allgemein das Leben und die Unversehrtheit von Frauen als besonders schützenswert gelten, etliche weitere hinzu. Mit der Aufweichung der Kategorie „Frau“ und der Teilung in zwei Geschlechter, werden viele dieser Sonderrechte ad absurdum geführt. Das beste Beispiel hierfür ist die Frauenquote, die jegliche Bedeutung verliert, wenn die „Frau“ zu einem nicht definierbaren Subjekt wird und letzten Endes jeder Mann sich entscheiden könnte, ab heute eine Frau zu sein. Bei der Frauenquote mag man dies noch amüsant finden, doch einige der Normen, die beispielsweise die Trennung der Geschlechter regeln, sind aus gutem Grund entstanden, da sie auf den biologischen Merkmalen der Geschlechter fußen.

Indem man diese Unterschiede leugnet, werden auch diese Regeln praktisch bedeutungslos und die meisten Frauen werden sie wohl kaum missen wollen. So steht die Welt des Sports beispielsweise vor der schwierigen Frage, wie man mit Männern umgehen soll, die verwandelt zur Frau, nun den Frauensport zu dominieren beginnen, da sie noch immer über einen Großteil der körperlichen Überlegenheit eines Mannes verfügen. Ein Beispiel aus dem Alltag ist die Trennung von Umkleiden und Bädern. Geht man nach der Transideologie stehen Frauenumkleiden und – Bäder nun jedem Mann offen, solange er nur erklärt, er fühle sich eben als Frau. Auch in Gefängnissen setzt sich dieses Problem fort. Immer mehr Männer, darunter auch Sexualstraftäter, werden aufgrund ihres angeblich neuen Geschlechtes in Frauengefängnisse eingegliedert. In Irland reicht allein das Wort des Insassen aus. Entsprechende Operationen oder Hormontherapie sind lediglich optional und der erste Fall, dass ein völlig „intakter“ Sexualstraftäter in ein Frauengefängnis eingewiesen wurde, ist bereits bekannt.

Ebenso bekannt sind die ersten Vergewaltigungen durch transsexuelle Männer.
Spätestens hier wird klar, dass einige der Regeln, die das Zusammenleben der Geschlechter organisieren, tatsächlich für den körperlichen Schutz der Frau erfunden wurden. Sie existieren, da einige Männer potenziell eine Bedrohung für Frauen darstellen und die meisten Frauen nicht in der Lage sind, sich körperlich gegen einen Mann zur Wehr zu setzen. Dass einige Feministen und vielleicht auch bald alle Frauen die Transideologie als Bedrohung wahrnehmen, ist daher nur naheliegend. Welche neuen Gräben sich hierdurch im gesellschaftlichen Gefüge auftun, wird die Zukunft zeigen.





1 Comment

  • Solch kruden Unfug kann es doch vermutlich nur in den (noch) mehrheitlich von weißen Menschen bevölkerten Ländern geben; Sowas wäre in Pakistan oder der Türkei völlig undenkbar; Auch in Afrika wird es wohl einen solchen Quatsch nicht geben.
    Es würde mich überhaupt nicht wundern, wäre diese neue Sache mit dem “dritten Geschlecht” vor allem in Verbindung mit der SOFORT anschließenden Vielfalt, die man ja um Gottes Willen zu erhalten suche, einfach nur ein weiteres Mittel zur schrittweisen Ausrottung der europiden Rasse.
    Ich traue den großen Strippenziehern solches jedenfalls zu, es würde perfekt zum übrigen Vorgehen passen.

    Thomas G. 28.10.2019

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