Frauke Petrys „Blaue Partei“ löst sich auf

Nach desolaten Wahlergebnissen löst sich zum Jahresende die AfD-Abspaltung „Blaue Partei“ um ihre Chefin Frauke Petry auf. „Unser freiheitlich-konservatives Politikangebot ist sowohl in Sachsen als auch in Thüringen vom Wähler klar abgelehnt worden“, gestand Frauke Petry ein. Weiter gab die sechsfache Mutter bekannt: „Für mich persönlich ergibt sich daraus mittelfristig der Abschied aus der aktiven Politik“, will aber bis zum Ende der Legislaturperiode noch ihr Bundestagsmandat behalten. Schließlich ist das ja ne schöne Einnahmequelle.
Die „Blaue Partei“ hatte vor allem in Sachsen auf einen Einzug in den Landtag gehofft, scheiterte aber kläglich mit 0,4 Prozent Stimmenanteil. In Thüringen war es noch weniger. Somit ist neben dem „Aufbruch deutscher Patrioten“ um den Ex-AfD-Landesvorsitzenden André Poggenburg auch die zweite AfD-Abspaltung am Ende, bevor es überhaupt richtig losging.





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