Sigmar Gabriel (SPD) soll Chef-Lobbyist der Automobilbranche werden

Der ehemalige SPD-Chef Sigmar Gabriel soll neuer Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) werden. Dabei steht der Politiker bei den Autobauern ganz offenbar hoch im Kurs. Er selbst fühlt sich offenbar sehr geschmeichelt, dass die Automobilkonzerne ihm diesen Posten anbieten. Denn Gabriel signalisierte bereits seine Bereitschaft, die „Herausforderung“ anzunehmen.

Die aktuelle Abgeordnetenentschädigung in Höhe von stattlichen 10.083,47 Euro pro Monat ist dem SPD-Gierhals sichtlich noch zu gering. Dies wurde nicht zuletzt in der Vergangenheit dadurch deutlich, dass Gabriel derart viele Nebentätigkeiten ausübte, dass sogar seine Kollegen die Frage aufwarfen, ob er überhaupt noch sein Bundestagsmandat ordentlich ausüben könne.

Doch damit soll nun Schluss sein. Denn Sigmar Gabriel hat angekündigt, im November sein Bundestagsmandat vorzeitig niederzulegen. Ob die Wähler ihm dafür ihre Stimme gegeben haben, ist fraglich. Doch was interessiert einen waschechten Demokraten schon der Wähler, wenn das liebe Geld lockt? Als VDA-Präsident dürfte Gabriel nämlich gute 700.000 Euro Jahresgehalt einstreichen – so viel zumindest kassiert der amtierende Präsident, Bernhard Mattes. Bei einem fast sechsfach so hohem Gehalt wie im Bundestag muss ein SPD-Funktionär offenbar nicht lange überlegen.

Ob ein Sigmar Gabriel an der Spitze des VDA etwas Positives für die deutsche Automobilindustrie leisten wird, ist indes fraglich. Viel eher ist zu erwarten, dass die einzige Qualifikation des SPD-Funktionärs aus seinen Kontakten in die Politik besteht. So oder so, der Bundestag wird um einen Volksfeind ärmer werden.

Ergänzung: Mittlerweile hat Gabriel den Posten aufgrund von öffentlichen Druck abgelehnt.





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