„Zentrales Migrationsmuseum“ in Köln geplant

Ein Ausländerverein plant in Köln-Kalk die Errichtung eines „Zentralen Migrationsmuseums“. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat Fördermittel in Höhe von 22 Millionen Euro bewilligt. Auch das Bundesland Nordrhein-Westfalen plant, das Projekt zusätzlich zu bezuschussen. Köln gilt aufgrund der Ereignisse in der berüchtigten Silvesternacht 2015 als Symbol für die katastrophalen Folgen der Masseneinwanderung nach Deutschland. In dem rheinländischen Babylon leben Menschen aus 180 Nationen, es existieren 150 Religionsgemeinschaften. Köln-Kalk ist ein besonders überfremdeter Stadtteil mit einem Ausländeranteil von knapp vierzig Prozent und zwei Moscheen.

„DOMiD“ ist ein Ausländerverein, der 1990 in Essen gegründet wurde. Gründungsväter waren die Türken Sevtap Sezer, Aytac Eryilmaz, Muhittin Demir, Ahmet Sezer und Gönül Göhler. Aus Sicht der Türken hat sich die deutsche (Noch-)Mehrheitsgesellschaft zu wenig mit der Geschichte der Immigranten beschäftigt. Aus diesem Grund plant der Verein seit seiner Gründung die Errichtung eines Museums. Hierfür wurden „Exponate“ gesammelt, wobei es sich überwiegend über Erinnerungsstücke und Dokumente von Ausländern, mehrheitlich natürlich Türken, handelt. Im knapp 30-jährigen Bestehen wurde der Verein schon von einigen westfälischen Institutionen wie dem Ruhrlandmuseum Essen oder dem Historischen Rathaus Köln hofiert. Dennoch gelang es bislang nicht, einen Standort für die geplante Gerümpelkammer zu finden.

 

22 Millionen Euro aus Bundesmitteln

Obwohl die etwa 400 „Ausstellungsstücke“ preislich wohl eher auf Flohmarkt-Niveau liegen dürften, schaffte es der Verein offenbar nicht, die Finanzierung auf die Beine zu stellen. Der Bundestag zeigte sich jedoch generös und gewährt Fördermittel in Höhe von 22 Millionen Euro. Offenbar scheint es bei der Bedarfsermittlung nicht so genau zugegangen zu sein, und der Bund beim erst besten Angebot des türkischen Unterhändlers zugeschlagen zu haben. Ob wirklich alle Bundesmittel in das geplante Projekt fließen werden, lässt sich nur spekulieren.

Bemerkenswert ist, dass die Belegschaft des Vereins heute offenbar einen niedrigeren Ausländeranteil hat, als die Zielsetzung von „DOMiD“ vermuten lässt. Auch die Zielsetzung des Vereins sowie die professionelle Internetseite erinnern weniger an Obstladenbesitzer oder Döner-Imbiss-Personal, sondern an das sattsam bekannte anti-deutsche Milieu. So ist das Ziel des Vereins nach eigenen Angaben eine „solidarische, antirassistische Gesellschaft der Vielen mit gleichen Rechten für alle“. Weiterhin heißt es auf der Netzseite: „Wir fordern und fördern ein transnationales, multiperspektivisches Narrativ, das Vielheit als konstituierendes Element der Erzählung begreift.“

 

Freilichtmuseum Köln-Kalk

Mit Köln-Kalk hat sich das Museum einen auf bitter-ironische Weise passenden Standort ausgesucht. Während Köln generell für Überfremdung und die Vorkommnisse am Silvesterabend 2015 bekannt ist, kann man in Kalk die „multikulturelle Gesellschaft“ nochmals in verschärfter Form erleben. Knapp vierzig Prozent Ausländer, Bewohner „mit Migrationshintergrund“ rund sechzig Prozent, über fünfzehn Prozent Arbeitslose, Dönerbuden, türkische Bäcker und Barbiere reihen sich aneinander. Weiterhin ist Kalk für seine hohe Kriminalitätsrate bekannt. Erst im Juli fand eine Razzia gegen mutmaßliche Daesh (IS)-Unterstützer statt – Köln-Kalk zeigt die reale multikulturelle Gesellschaft als Freilichtmuseum damit besser, als es jeder Millionenbau jemals könnte.





1 Comment

  • Wie bunt und vielfältig ist eigentlich die Türkei? – Auf diese Frage bekam ich tatsächlich einmal folgende, wenig geistreiche Antwort in Form einer Gegenfrage: “Willst Du hier Deutschland mit der Türkei vergleichen?”

    Und wieder, zum aber-tausendsten Male zielt eine Sache darauf ab, in Europa etwas zu verdrängen, während in der Heimat alles beim Alten bleibt. Daß dieser Umstand nicht längst der Bevölkerung aufgefallen ist? Oder das ist es, nur interessiert sich keiner für die Länder jenseits von Eumerika; hauptsache, hier ist alles hübsch bunt und vielfältig.
    Daß die Welt glücklicherweise zum großen Teil nicht nach dieser irren Vorstellung funktioniert, sieht jeder, der mal zweitausend Kilometer entfernt von hier Urlaubt. Da kommt man tatsächlich in ein Land, in dem es praktisch nur ein Volk, eine Kultur und meistens auch nur eine Religion gibt.
    Der Gedanke dürfte bei unseren Politikern Herzattacken auslösen…

    Thomas G. 20.11.2019

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