Leipzig: Schwere Ausschreitungen bei linksunten.indymedia-Demo (+Video)

Im Zuge der Solidaritätsdemonstration für die verbotene Internetplattform linksunten-indymedia kam es gestern in Leipzig zu schweren Ausschreitungen mit 6 verletzten Polizisten. Immer wieder wurden die Einsatzkräfte der Polizei mit Steinen, Flaschen und Pyrotechnik angegriffen. Anstatt massiv gegen die Linksextremisten vorzugehen, setzte man nach der medialen Kritik nach den Vorkommnissen aus der Silversternacht auf sogenannte Deeskalation, was nichts anderes heißt, als Kapitulation vor dem roten Mob. Dieser konnte sich am gestrigen Abend mal wieder ungestört in Leipzigs Straßen austoben. Eine lächerliche Festnahme soll es gegeben haben. Siehe zu den Vorkommnissen den Videobericht des mdr. Selbst die Presse jammert aufgrund der Aggressivität der Linksautonomen gegen ihresgleichen rum: “So eine pressefeindliche linke Demo habe ich 20 Jahre nicht erlebt.”

Hintergrund der Demonstration ist die am Mittwoch anstehende Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, ob das Verbot gegen linksunten.indymedia nach Vereinsrecht rechtens war. Bei Vereinsverboten gegen die nationale Opposition wird in aller Regel nicht mal eine Klage zugelassen.

Verbot von linksunten.indymedia nach G20-Krawallen

Der Jubel war groß, von den letzten verbliebenen Konservativen in der CDU bis weit ins radikale Lager hinein, erntete das Verbot der linksextremistischen Internetseite „linksunten.indymedia“ Beifallsstürme. Nach acht Jahren, in denen auf der Seite ungezügelt zur Jagd auf Patrioten aller Couleur – oft mit Adressen, Fotos und Arbeitgeber kombiniert – aufgerufen, Bombenbauanleitungen und Bekennerschreiben verbreitet und zu Straftaten ermutigt wurde, kam auch der Bundesinnenminister endlich einmal auf die Idee, gegen die wichtigste und zentrale Internetseite der linksextremen Szene vorzugehen. Was zunächst wie ein Erfolg aussieht, zeigt bei genauerem Hinsehen, dass der Staat mal wieder die Samthandschuhe gegen seine fünfte Kolonne angezogen hat. So wurde die Internetseite einfach als Verein verboten, was bedeutet, dass es für die Betreiber keinerlei Strafen gibt. Zwar ist eine weitere Betätigung sowie der Name und das Symbol verboten, eventuelle Vereinsvermögen eingezogen und ein paar Unannehmlichkeiten mehr, ein starkes Durchgreifen sieht aber anders aus. Man klopft einmal leicht auf die Finger und lässt es mit der Verwarnung sein. Der kritische Beobachter kann einmal das Vorgehen gegen die Internetseite „Altermedia“ , deren Betreiber wegen ein paar eher geringfügigen Meinungsdelikten am Stuttgarter OLG einen Prozess wegen „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ bestreiten mussten und zu Freiheitsstrafen verurteilt wurden, mit dem gegen Linksunten vergleichen. Es bleibt also bei dem üblichen Lauf der Dinge, der seit Anfang dieser Republik so verläuft. Erhellender als das wie üblich inkonsequente Vorgehen der Justiz und Exekutive gegen gewaltbesessene Linksautonome, das in diesem Fall höchstwahrscheinlich nur durch den Wahlkampf bedingt ist, sind die Solidaritätsbekundungen für die Plattform. Von „zivilgesellschaftlichen“, vom Steuerzahler bezahlter Gruppen über Vertreter aller Parteien links der CDU und diverse NGOs wie etwa “Reporter ohne Grenzen” hagelt es Protest gegen das Verbot. Die gleichen, die einer immer stärker werdenden Zensur und Meinungsverfolgung gegen überfremdungskritische Kommentare das Wort reden, betonen hier, dass Verbote keine Lösung seien. Dass es sich objektiv um eine Internetseite handelt, die in nicht unerheblicher Zahl Anleitungen, Aufrufe und Bekennerschreiben zu schwersten Straftaten verbreitet hat, scheint keine Rolle zu spielen. In ihrem fanatischen Kampf gegen alles Nationale hält die linke Schickeria und die überfremdungsbefürwortende Bourgeoise eben auch mit dem drogenabhängigen Anarchisten, der ihre teuren Autos anzündet, zusammen. Empörung darüber, dass nicht unerhebliche Teile des Establishment sich mit Terroristen solidarisieren, scheint es nicht zu geben. So bleibt es auch eine Randnotiz, dass das linksextreme Freiburger „Autonome Zentrum“ mit dem Namen „Kulturtreff in Selbstverwaltung“, das auch von den Betreibern von Linksunten genutzt wurde, mit jährlich 282.000 Euro Steuergeldern gefördert wurde. Dass die Betreiber bereits ungestraft angekündigt haben, trotz des Verbots bald wieder zurück zu sein, bildet nur das i-Tüpfelchen auf dieser Schmierenkomödie. Den Betreibern drohen zumindest von staatlicher Seite keine ernsthaften Konsequenzen, anders könnte es aussehen, wenn ihre Daten einmal selbst im Internet landen, so wie sie es mit ungezählten Patrioten und Nationalisten gemacht haben – in Deutschland gibt es sicherlich eine mindestens vierstellige Zahl an Personen, die sich für verlorene Arbeitsplätze, zerstochene Reifen, eingeworfene Scheiben und körperliche Angriffe persönlich bei den Betreibern bedanken möchten.





1 Comment

  • Auch die Vereinigte Dienstleistungs-Gewerkschaft (ver.Di) demonstriert gerne mal Seite an Seite mit der Antifa, wie zuletzt bei den Kundgebungen vor dem Gebäude des Westdeutschen Rundfunks. Hier wartet man ebenfalls vergeblich auf eine Distanzierung seitens ver.Di., welche aus ihrem “Kampf gegen Rechts” allerdings auch keinen Hehl macht.

    Thomas G. 26.01.2020

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