Unterstützung der Bauernproteste in der Uckermark

Das geplante neue Agrarpaket der Bundesregierung zieht in diesen Tagen den Unmut tausender Landwirte bundesweit auf sich. Nachdem vor drei Monaten erst zehntausende Bauern mit ihren Traktoren ganze Städte lahmlegten, um sich aufsehenerregend Verhör in Politik und Volk zu verschaffen, kam es zum 17.01.20 nun erneut zu Sternfahrten im gesamten Bundesgebiet. Grund ist das geplante neue Agrargesetz, das durch die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner (CDU), durchgepeitscht werden soll. Auch wenn einige Oppositionsparteien den Vorstoß der Bundesministerin kritisieren, hängen doch alle zusammen am Gängelband der EU und ihrer sinnfreien Regelungen und möglichen Sanktionen.

Seit Jahrzehnten reguliert die Europäische Union mit Unterstützung der etablierten deutschen Parteien den deutschen Bauernstand in den Ruin. Tausende Höfe müssen jedes Jahr vor den diktatorischen Maßnahmen der EU kapitulieren und geben ihre Familienunternehmen auf. Diese fehlgeleitete Landwirtschaftspolitik der etablierten Parteien treibt die deutsche Bauernschaft in fast schon suizidalen Zügen in den existenziellen Untergang. Die mutwillige Subventionierung der Abhängigkeit unserer Heimat von globalen Großkonzernen in der gesamten Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik wird immer offensichtlicher.

 

 

Bauernstand macht stark das Land”

Um so wichtiger erscheint es dieser Tage, als Nationalrevolutionär ganz klar den Rücken des deutschen Bauernstandes zu stärken und gegen die diktatorischen Maßnahmen der EU und ihrer hilfswilligen Handlanger im deutschen Bundestag Stellung zu beziehen. Mit Tausenden von Flugblättern ziehen deshalb unsere Aktivisten gerade in den ländlichen Regionen aus, um zum einen die Bauern auf Alternativen zu den Verräterparteien in Berlin und Brüssel aufmerksam zu machen und zum anderen die Bevölkerung für diese Thematik zu sensibilisieren.

 

In der Agrarpolitik verlangen wir:

  • Schluss mit dem Freihandels-Extremismus und dem Dumping-Wettbewerb
  • Für eine nachhaltige Mischkultur und eine artgerechte Tierhaltung!
  • Schluss mit Patenten auf Saatgut und dem Monopol auf Lebensmitteln!
  • Auflösung sämtlicher Knebelungs- und Drangsalierungsgesetze 
  • Bessere Rahmenbedingungen für bäuerliche Klein- und Familienbetriebe!
  • Mehr Selbstbestimmung regionaler Verbände statt EU-Zwangsdiktatur!
  • Anerkennung des Bauerntums und seiner Arbeit!




1 Kommentar

  • Da seit Jahrzehnten die Anzahl der Höfe abnimmt und dem nicht entgegengewirkt wird, sondern im Gegenteil es die Bauern mit steigenden Auflagen und Vorschriften einerseits und neuen Freihandelsabkommen mit Erdteilen, die weder diese Auflagen noch Löhne haben, andererseits immer schwerer haben (ein Milchbauer braucht jetzt schon mindestens 500 Kühe, um von der Milch leben zu können), ist klar, daß es um die Enteignung und Auflösung des Bauernstandes geht. Das Land ist für “Investoren” eine Möglichkeit, ihre inflationär gewachsenen Gelder anzulegen, d.h. hier, sie den Bauern im Tausch für deren Land zu geben. Und billig wird es, wenn die Bauern vorher im Ruin gelandet sind, sie sich zur Tilgung der Schulden vom Besitz trennen müssen.
    In Mitteldeutschland haben derartige “Investoren” so auch viele alteingesessene und bis 1989 erfolgreiche Kleinhändler und -unternehmer um ihr Eigentum gebracht.
    Es geht dabei auch um das Zerstören von Selbstwertgefühl, Lebenskraft und Eigenständigkeit – selbständig mit der Natur arbeitende Bauern sind geistig aktiver, selbstbewußter, freier und schlechter zu manipulieren als in Büros Angestellte.

    Hartmann 22.01.2020
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