Gedenken an die Schlacht von Budapest

Um die Erinnerung an den heldenhaften Kampf vor 75 Jahren während der Schlacht um Budapest aufrechtzuerhalten, fanden in der ungarischen Hauptstadt am 8. Februar 2020 verschiedene Veranstaltungen statt. Während die nationalen Veranstaltungen mehrere Tausend Teilnehmer anzogen und friedlich verliefen, rotteten sich auch einige Hundert Linksextremisten zusammen. Es kam hierbei zu mehreren gewalttätigen Angriffen aus den Reihen der artikulationsunfähigen kommunistischen Schreihälse.

Größte Städteschlacht Europas

Die Schlacht um Budapest, auch Stalingrad an der Donau genannt, ist als die größte Städteschlacht Europas in die Geschichte eingegangen. Vom Oktober 1944 bis zum Februar 1945, 102 Tage lang, tobte die erbarmungslose Schlacht um die Donaumetropole. Der Roten Armee gelang es trotz der erdrückenden Überzahl von 4:1 (sowohl was Soldaten als auch Geschütze betrifft) nicht, die Stadt schnell zu erobern. Die ursprünglichen Pläne des kommunistischen Generalstabes, schnell auf Wien vorzustoßen, wurden somit zunichtegemacht. Auch als Ende Dezember 1944 der Kessel um die Stadt geschlossen wurde, gaben die Verteidiger nicht auf. Heldenhaft kämpften die ungarischen und deutschen Landser gegen den Ansturm der roten Soldateska. Auch auf schließlich verlorenen Posten, als die Verpflegung und die Munition fast aufgebraucht waren, kapitulierten die Verteidiger der Festung Budapest nicht.

In einem Akt der Verzweiflung gab es ein letztes gewaltiges Aufbäumen, als ca. 45.000 bis 50.000 Soldaten und Zivilisten am Abend des 11. Februar 1945 den Ausbruch aus dem Kessel wagten. Die Verluste unter den ausgemergelten Verteidigern waren bereits in den ersten Stunden des Ausbruchs massiv. Unter größten Verlusten konnten sich jedoch mehrere Tausend Personen in die Budaer Berge absetzen. In kleinen Gruppen wurde immer wieder versucht, den Verteidigungsring zu durchbrechen und die rettenden deutschen Linien zu erreichen. Insgesamt gelang nur ca. 700 bis 800 Rückkämpfern der Ausbruch aus dem Kessel von Budapest. Schätzungen des ungarischen Historikers Krisztián Ungváry nach fielen bei dem Ausbruch ca. 19.250 deutsche und ungarische Soldaten. Die Verluste während der Kämpfe betrugen in Pest ca. 22.000 und in Buda bis zum 11.2.1945 ca. 13.000 Soldaten.

Auf dem deutschen Soldatenfriedhof Budaörs ruhen über 16.630 Tote

Verschiedene Gedenkveranstaltungen

Zum Gedenken an die Schlacht, sowie den anschließenden Ausbruch finden in Budapest jährlich verschiedene Veranstaltungen statt. So auch am 8. Februar 2020. An einer Demonstration nationaler Gruppen im Városmajor-Park nahmen ca. 800 Personen teil. Die zum 12. Mal durchgeführte Wander- und Gedenktour der Aktionsgruppe Börzsöny konnte wieder mehr Teilnehmer als im Vorjahr mobilisieren. Insgesamt 3300 Teilnehmer wagten sich über die Strecken von 60, 35 oder 25 Kilometern.

Gewalttätige linke Gegendemo

Während die Veranstaltungen, die sich das ehrenvolle Gedenken an die gefallenen Soldaten zum Ziel gesetzt hatten, friedlich und würdevoll verliefen, kam es zu gewalttätigen Angriffen linksextremer Gegner. Ungarische Antifa-Gruppen konnten zusammen mit diversen Zigeuner-Verbänden sowie der Schützenhilfe deutscher und österreichischer Linksextremisten ca. 400 Teilnehmer für eine Gegenkundgebung organisieren. Ein einzelner Teilnehmer der Demonstration im Városmajor-Park wurde von dem kommunistischen Mob angegriffen. Auch drei ungarische Wanderer (zwei Männer und eine Frau) im Alter von 21 Jahren wurden während der Wandertour von dem roten Mob attackiert und verletzt.

Linksextremisten greifen drei Wanderer an (Screenshot aus einem Antifa-Video)

Die jungen Ungarn ließen sich von den in Überzahl agierenden feigen Angreifern jedoch nicht von ihrem Vorhaben abbringen. Sie erreichten, wie 1715 andere Wanderer erfolgreich das Ziel der Wegstrecke von 60 Kilometern in der vorgeschriebenen Zeit.

60 km-Marsch als revolutionäre Form des Gedenkens

Wie auch schon in den Vorjahren nahmen Aktivisten unserer heimattreuen Partei an dieser revolutionären Form des Gedenkens teil. Aus den Stützpunkten Berlin, Mainfranken, Mittelland, Mittelsachsen, München/Oberbayern, Nürnberg-Fürth, Sauerland-Süd, Pfalz, Uckermark, Vogtland und dem Westerwald/Taunus absolvierten die Wanderer fast alle die 60 Kilometer lange Strecke. Die körperliche Herausforderung, immer wieder am Wegesrand auftauchende Soldatengräber, die zeitgenössisch gestalteten Kontrollpunkte und das Wissen um die hier vor 75 Jahren tobende gigantische Schlacht, all dies hinterlässt bei jedem Wanderer einen tiefen, unvergesslichen Eindruck. Die Wetterverhältnisse kamen in diesem Jahr den Läufern sehr entgegen. Vergleichsweise milde Temperaturen von 7 bis -3 °C und der sehr helle Mond schafften optimale Bedingungen. Trotz des guten Wetters blieb der Marsch natürlich körperlich anspruchsvoll. Auf der langen Strecke von 59,65 Kilometern muss ein Aufstieg von 2130 Höhenmetern absolviert werden.

Ausblick bei wolkenloser Nacht über das nächtliche Budapest

Damit ein Nachweis über die gelaufene Strecke vorliegt, muss der Wanderer 13 Kontrollpunkte passieren. Hier erhält er jeweils einen Stempel als Nachweis in seinen Laufzettel. Die Kontrolleure sind in zeitgenössische Uniformen gekleidet. Auch Verpflegung in Form von Schokolade, heißem Tee oder belegten Brötchen wird hier bereitwillig ausgeteilt.

Am Kontrollpunkt werden die Karten gestempelt

Teilnehmerzuwachs trotz medialer Hetze

Wie schon im vergangenen Jahr sprangen die Verantwortlichen in den einschlägigen Redaktionskommunen wieder sprichwörtlich im Sechseck. Vor allem in Deutschland und Österreich spuckten gutmenschlich umnachtete Journalisten wieder Gift und Galle und überboten sich mit abstrusen Berichten und Falschbehauptungen. Der Veranstalter des Ausbruch-60-Marsches kündigte schon an, gegen die Hetze nach Möglichkeit juristisch vorzugehen. Bemerkenswert ist hierbei auch, dass auch in diesem Jahr – trotz oder gerade wegen der massiven Hetze wieder mehr Wanderer an der Gedenktour teilnahmen. Im Jahre 2009 fand der erste Marsch noch mit 150 Wanderern statt, bereits im Jahr 2012 konnte die 1000er-Marke geknackt werden. Heuer begaben sich 3300 Teilnehmer im Alter von 7 bis 77 Jahren auf die Gedenktour. Die Wandertour zählt somit zu einer der größten in Ungarn. Sie ist ein fester Termin für mehrere Tausend heimatverbundene Menschen in Europa. Alle diese Männer und Frauen eint die Parole: Den Verteidigern der ungarischen Hauptstadt gebührt ewige Ehre!





3 Kommentare

  • Die Leistungen des deutschen Soldaten und seines ungarischen Kameraden waren, sind und bleiben unvergessen. Dies in Ewigkeit!

    Kai 14.02.2020
  • Helden sterben nicht ⚔️

    dm 14.02.2020
  • Beeindruckende Form des Gedenkens, auch die Anzahl an Teilnehmern stimmt immer wieder positiv.

    und danke für:

    “..in den einschlägigen Redaktionskommunen wieder sprichwörtlich im Sechseck” – musste man schon grinsen.

    DZ 14.02.2020

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