Diskussionsbeitrag zur Corona-Krise: Notwendiges Vorgehen oder Ausbau der Diktatur?

Bei dem Artikel handelt es sich um einen Diskussionsbeitrag. Es handelt sich um die Meinung des Autors und nicht zwingend um die der Partei „DER III. WEG“.

Die Vorgänge im Rahmen der Corona-Krise erreichen eine ungeheure Geschwindigkeit, die nur schwer zu überblicken sind. Aktuell erachten Staat und Systemmedien die strikten Erlasse als alternativlos und die Angst ergreift Besitz der Menschen. Es ist eine noch größere Angst in der Bevölkerung vorhanden, wie nach Anschlägen. Und diese Angst wurde in der Vergangenheit genutzt, um die Überwachung weiter auszubauen und Oppositionelle weiter zu kriminalisieren.

Im Allgemeinen ist die BRD nicht gerade bekannt dafür, im Sinne unseres Volkes zu handeln und die Medien dienen eher als Propagandainstrument der Etablierten und zur Desinformation, als zur Aufklärung. Deshalb lohnt sich ein kritischer Blick hinter die Fassade der Coronahysterie. Und kritisch meint eine reelle Betrachtung des Komplexes, eben nicht den Hang zu den Extremen von Aluhut-Verschwörern oder Hypochondern. Daher basieren die Zitate und Zahlen aus BRD-nahen Quellen.

Dieser Beitrag teilt sich in eine politische Betrachtung und eine Zusammentragung und Interpretation der Zahlen zum Coronavirus und der Grippe. Ob die Gefahr des Coronavirus tatsächlich so hoch ist, wie die Medien propagieren, wird sich letztendlich erst mit einem zeitlichen Abstand herausstellen. Jedoch sind die einschränkenden Erlasse realexistierend und bieten eine Vorlage zur dauerhaften Einschränkung von Freiheitsrechten bzw. der Senkung der Hemmschwelle, solche Einschränkungen in Zukunft vorzunehmen.

Weshalb sollte man eine solche Krise erfinden? Und wem nutzt sie?

Nun, völlig erfunden ist die Gefährlichkeit der neueren Coronaviren nicht, denn es sterben Menschen – wie aber auch an anderen Erkrankungen. Es besteht aber die Möglichkeit, dass sozusagen aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird und die Machthabenden die Gefährlichkeit völlig überziehen.

Wem die Coronakrise bereits genutzt hat: der chinesischen Regierung. Denn gegen Ende letzten Jahres und auch noch Anfang diesen Jahres gab es anhaltende Massenaufstände in Hongkong, die die Regierung nicht niederknüppeln konnte. Die chinesische Armee stand schon an der Grenze zu Hongkong. Aber mit den bekannten, ergriffenen Maßnahmen bzgl. des Coronavirus wurde der Protest letztendlich erstickt.

Im Falle der Coronaepidemie in China ist auch die Berichterstattung der Systemmedien hier zu Lande recht interessant. Denn die chinesischen Maßnahmen, wie das Absagen von Großveranstaltungen und das Einsperren der Bevölkerung in ihre Wohnungen, wurde noch als Ausdruck chinesischer Diktatur bewertet. Nun sind diese Maßnahmen hier in Deutschland eine scheinbar alternativlose, notwendige Maßnahme, angeblich zum Schutz der Bevölkerung. Und zur Zeit der Ausbreitung des Coronavirus in China wurde hierzulande noch dessen Ungefährlichkeit propagiert.

Nun hat sich das Blatt vollständig gewendet und der Staat und seine Medien sind völlig hysterisch. Wurde das Coronavirus lange unterschätzt oder hat man wie in China gelernt, daraus politisches Kapital zu schlagen? In jedem Fall stellt eine Krise immer eine gute Werbung der Regierenden dar. Egal ob es ein Terroranschlag oder ein Hochwasser ist. Denn die Regierenden verfügen über die Möglichkeit, Hilfe zu senden und damit die Retter aus der Not zu sein. Ehrenamtliche Hilfe ist ein positives Zeichen, kann aber nicht grundlegend zur Besserung der Lagen beitragen.

So stellt das Coronavirus eine wirksame PR-Kampagne dar. In den letzten Tagen überflügeln Politiker sich gegenseitig, wer als erstes härtere Maßnahmen erlässt. Besonders der bayerische CSU-Ministerpräsident Markus Söder sticht hier hervor. Am 15.03.2020 (Sonntag) ließ er bereits durchsickern, dass der Katastrophenfall ausgerufen wird, womit alle ganz gespannt auf Söders Online-Pressekonferenz am darauf folgenden Montag warteten. Und am Freitag, den 20.03.2020, rief Söder als erster die Ausgangssperre für ein komplettes Bundesland aus. Somit lässt er sich als besonderer Held im Kampf gegen das Virus feiern. Und falls zu einem späteren Zeitpunkt die Ausgangssperre wieder aufgehoben wird, kann er sich nochmal als Befreier feiern lassen, der den Menschen wieder erlaubt ihr Bier in der Kneipe nebenan zu trinken. Die Ausgangssperre in Bayern kam der bundesweiten Ausgangsperre zuvor, welche am Sonntag, den 22.03.2020, beschlossen wurde. Diese Ausgangsperre wird lediglich als „Kontaktbeschränkung“ propagiert. Im Gegensatz zu Bayern darf man sich außerhalb noch mit einer anderen Person außerhalb seines Haushalts treffen. Im Prinzip genauso eine Ausgangssperre.

Auch die Opposition innerhalb der etablierten Blockparteien wird durch das Coronavirus mundtot gemacht: AfD-Bundespressesprecher Stephand Brandtner stellt klar: “Zum Wohl des Landes stellen wir von der AfD in dieser bislang einzigartigen Krise politischen Streit zurück. Alle sollten an einem Strang ziehen.” https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/corona-harmonie-statt-opposition-im-bundestag,RtnFgI9

Trotz der Corona-Pandemie und einer Überlastung der Polizeikräfte, ließ es sich der Staat nicht nehmen andersdenkende Gruppen zu verbieten. So wurde am 19.03.2020 der Verein „Geeinte deutsche Stämme und Völker“ verboten. Laut Bundesinnenminister Horst Seehofer galt dieser als staatsgefährdend: “Auch die verbale Militanz und massive Drohungen gegenüber Amtsträgern und ihren Familien belegen die verfassungsfeindliche Haltung dieser Vereinigung.” https://www.tagesschau.de/inland/seehofer-reichsbuerger-101.html Hier rückten über 400 Polizisten in 10 Bundesländern aus. Seehofer hatte schon Ende letzten Jahres angekündigt oppositionelle Gruppen zu verbieten.

Die ab 21.03.2020 geltende Ausgangssperre in Bayern und ab 23.03.2020 bundesweit, trifft vor allem die politische Arbeit: Flugblattverteilungen, Infostände und Demonstrationen sind nur vorerst verboten. Selbst treffen darf man sich nicht. Somit kann „offline“ nicht mehr legal gegen eventuelle Erlasse der BRD-Regierung vorgegangen werden.

Eine Kombination, die schon jetzt sehr besorgniserregend ist und die Opposition gegen den Staat im Keim ersticken kann. Somit bietet das Coronavirus die Möglichkeit der Errichtung einer totalitären Diktatur. Auf längere Sicht bleibt sicherlich die Frage, was von den vorübergehenden Erlässen bestehen bleibt, aber z.B. Verbote von Gruppierungen werden sicherlich nicht wieder aufgehoben.

Coronavirus als Ablenkungsmanöver für Asylflut

Zudem stellt die ganzheitliche und überschwingliche Berichterstattung eine Art Ablenkungsmanöver zur Durchsetzung von unliebsamen Gesetzen dar. Wir kennen das von den Fußballweltmeisterschaften. So wurde z.B. während der WM 2006 der Beschluss zur Erhöhung der Mehrwertsteuer um 3 Prozentpunkte von 16% auf 19% erhöht (dies entspricht einer Erhöhung um fast ein Fünftel).

Zur Zeit sind es aber nicht nur fragwürdige Gesetzesänderungen, die ohne große Beachtung beschlossen werden können, sondern auch eine erneute Invasion von Asylanten. Denn diese stehen schon in Griechenland und der Türkei bereit, um uns zu überrennen. Bisher wird die Invasion noch durch griechische Sicherheitskräfte zurückgehalten. Auch die BRD-Politik hat vor dem Coronavirus noch gegen ein Hereinführen der Asylanten gewettert. Allerdings sind das eben jene Politiker, die auch 2015 an der Macht waren und den Massenansturm eben nicht aufhielten, sondern noch befürworteten. Grund für die ablehnende Haltung waren wohl die Erfolge der BRD-internen AfD-Opposition. Gerade am Beispiel Thüringens sah man, dass die AfD an der Schwelle zu einer regierungsbildenden Macht herangewachsen ist. Ein neuerliches 2015 wäre Wasser auf die Mühlen der AfD.

Auch im Allgemeinen führe die erneute Massenmigration sicherlich zu offenen Protesten gegen die Blockparteien.

Mit der Coronahysterie dränge eine erneute Masseneinwanderung zumindest in den Systemedien kaum durch und weiterhin ist es zur Zeit illegal, überhaupt zu demonstrieren. Das ist für die etabierten Machthaber ein sehr bequemer Umstand, weiter gegen das Volk zu regieren.

Coronavirus als Sündenbock für eine Wirtschaftskrise

Seit geraumer Zeit steht das weltweite kapitalistische Wirtschaftssystem am Rande eines Zusammenbruchs. Nullzins- und sogar Negativzinspolitik versuchten den Wirtschaftsorganismus künstlich am Leben zu erhalten und veranlassten die Menschen, Geld auszugeben, das sie aber nur geliehen haben. Der Kollaps dieses Systems kann jetzt aber auf das Coronavirus abgewälzt werden, die verfehlte Wirtschaftspoltik und ihre Akteuere stehen nun nicht mehr im Fokus. Gerade kleine und mittelständische Betriebe werden die Auswirkungen der Krise besonders zu spüren bekommen und mit ihnen die Mitarbeiter.

Gefährlichkeit des Coronavirus im Gegensatz zur Influenza

Staat und Staatsmedien sprechen zwar immer von der Gefährlichkeit des Coronavirus, allerdings muss man hier einen Bezugspunkt finden, denn jede Krankheit bringt Tote mit sich. Die menschlich-existentielle Gefährlichkeit richtet sich danach, welcher Anteil an Infizierten letztendlich daran stirbt. Aber nicht das alleine, sondern auch wie weit sich eine Krankheit verbreiten kann. Nach diesen Parametern müssen die Schutzmaßnahmen getroffen werden, um nicht zu geringfügig zu reagieren oder aber mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Gerade letzteres scheint der Fall zu sein.

Jonglieren mit Zahlen

Die Symptome und der Verlauf des Coronavirus regen eben doch zu einem Vergleich bzgl. der Sterblichkeit (=Letalität) des Coronavirus mit der Influenza an. Es wird von einer jährlichen Grippewelle ausgegangen, die mitunter sehr heftig ausfallen kann. So wirklich vom Hocker reist das aber keinen. Kein Betrieb schließt vorsorglich, keine Behörde schließt ihre Pforten.

Zur Bestimmung der Sterblichkeitsrate teilt man die Anzahl der Sterbefälle durch die Anzahl von Infizierten. Allerdings lassen die Zahlen leicht Fehlinterpretationen zu, da die Werte durch die Art der Erhebung und deren Zeitpunkte nicht immer miteinander vergleichbar sind. Für den 22.03.2020 werden in Italien 59.138 bestätigte Infizierte und 5.476 Corona-Sterbefälle genannt (kumuliert) (https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie_in_Italien#Entwicklung_der_Epidemie). Somit ergibt sich eine Sterberate von 9,3%.

Allerdings ereignen sich die Todesfälle selten am gleichen Tag der Bestätigung der Infektion. D.h. man müsste die Zahl der Sterbefälle der Anzahl der Infizierten vor im Schnitt 15 Tagen (Dauer zwischen Infektion und Ableben) https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19 gegenüberstellen. D.h. die Sterblichkeitsrate würde sich erhöhen, da zu diesem Zeitpunkt viel weniger infiziert waren. Setzt man am Beispiel Italiens die Todesfälle vom 22.03.2020 (5.476) mit den bestätigten Infizierten vom 06.03.2020 (4.636) ins Verhältnis, so erhält man eine Sterblichkeit von über 100%, was natürlich ein falsches Ergebnis erzeugt. Der Fehler liegt zum einen darin, dass zwischen Infektion und Tod deutlich weniger Tage liegen können, die größere Unschärfe liegt aber in der Erfassung der Erkrankten bei einer Epidemie. Denn zu Beginn des Betrachtungszeitraums ist die Dunkelziffer der Erkrankten deutlich höher. Ein hoher Anteil an Infizierten wird auch über den Zeitraum der gesamten Epedimie gar nicht erfasst, da die Symptome z.B. keine ärztliche Versorgung benötigen oder keine Symptome zu Tage treten. Dies ist sowohl bei der Grippe als auch beim Coronavirus der Fall.

Die genaueste Sterblichkeit einer Epidemie kann erst deutlich nach deren Abklingen bestimmt werden.

Sterblichkeitsrate des Coronavirus in China

Da seit Anfang März 2020 die Infektionen in China nach offiziellen Angaben kaum steigen, lässt sich hier die Sterberate relativ sicher bestimmen. Die kumulierte Anzahl der Todesopfer für den 16.03.2020 liegt bei 3.245 Fällen, die Infektionen betrugen am 01.03.2020 79.929. Hieraus ergibt sich eine Sterblichkeit von 4,1%.

Sterblichkeitsrate bei Grippewellen

Auch wenn nicht jedes Jahr Grippewellen ausbrechen, gibt es hin und wieder größere Ausbrüche. Die stärkste Grippewelle seit 30 Jahren brach in Deutschland 2017/2018 aus und forderte 25.100 Tote. In Anbetracht der strikten, durch die BRD-Regierung getroffenen Maßnahmen, kann man diese große Grippewelle durchaus als Vergleich heranziehen. Bei 182.000 labor-diagnostisch erfassten Grippefällen https://www.tagesschau.de/inland/grippe-129.html ergibt sich also eine Sterblichkeitsrate von 13,8%.

Bei Grippewellen werden die Todesfälle allerdings anders ermittelt – und das aus gutem Grund. Bei der Influenza erfolgt die Ermittlung mittels Übersterblichkeit im Zeitraum der Grippesaison. Die Übersterblichkeit beschreibt die Differenz zwischen den Todesfällen in der Grippesaison und in einem vergleichbaren Zeitraum ohne Grippe. Denn die wenigsten Todesfälle werden hinsichtlich einer Influenzaerkrankung untersucht, anders als beim Coronavirus. Wikipedia klärt auf: „In der Todesursachenstatistik wird das vom Arzt eingetragene Grundleiden, aber nicht die „unmittelbare Todesursache“ oder die „mit zum Tode führende Krankheit“ gezählt. Deshalb können durch Influenza mitverursachte Todesfälle nicht aufgrund der Todesursachenstatistik gezählt werden.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Influenza#Todesf%C3%A4lle

Genauere Auswertungen

Die oben angestellten Auswertungen der Sterblichkeitsrate beinhalten allerdings nicht alle Parameter, wie z.B. die Nichterfassung eines Großteils der Infizierten. Genauere Untersuchungen ergeben für die Grippewellen in Deutschland im Allgemeinen eine Letalität zwischen 0,5% und 8%, je nach Stärke der Grippewelle https://www.br.de/nachrichten/wissen/faktenfuchs-was-ist-gefaehrlicher-corona-oder-grippe,RtUiWta. In der selben Quelle wird aber für das Coronavirus in China eine Letalität von „rund 2,3 Prozent“ prognostiziert und im gleichen Atemzug dieser Wert als deutlich zu hoch eingestuft. Somit ist die Sterblichkeit bei ungenaueren und genaueren Betrachtungen bei stärkeren Grippewellen immer noch deutlich höher als beim Coronavirus.

Alter hat größten Einfluss auf die Sterblichkeit!

In der medialen Berichterstattung spielt die Bewertung der Sterblichkeit von Altersgruppen nur eine kleine Rolle. Diese Betrachtung ist aber im Hinblick auf die Verhältnismäßigkeit der Schutzvorkehrungen von zentraler Bedeutung.

Sterblichkeitsrate bei Infizierten in
Alter VR China Italien Südkorea

0–9 Jahre

0,0 % 0,0 % 0,0 %

10–19 Jahre

0,2 % 0,0 % 0,0 %

20–29 Jahre

0,2 % 0,0 % 0,0 %

30–39 Jahre

0,2 % 0,0 % 0,1 %

40–49 Jahre

0,4 % 0,1 % 0,1 %

50–59 Jahre

1,3 % 0,2 % 0,4 %

60–69 Jahre

3,6 % 2,5 % 1,4 %

70–79 Jahre

8,0 % 6,4 % 5,3 %

über 80 Jahre

14,8 % 13,2 % 9,3 %

Sterblichkeitsraten von Coronainfektionen nach Ländern https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19#Heilungsaussicht

 

Alter

Untersuchung von 105 Todesfällen bis 04.03.20 des Istituto Superiore di Sanità auf Grund von CoVid-19 Untersuchung von 105 Todesfällen bis 04.03.20 des Istituto Superiore di Sanità auf Grund von CoVid-19
30-39 Jahre Keine Todesfälle 0,2 %
40-49 Jahre Keine Todesfälle 0,6 %
50-59 Jahre 2,8 % 2,8 %
60-69 Jahre 8,4 % 8,6 %
70-79 Jahre 32,4 % 35,1 %
80-89 Jahre 42,2 % 42,5 %
Über 90 Jahre 14,4 % 9,9 %
Anteil an Sterbefällen bei verschiedener Anzahl an Vorerkrankungen
Keine k.A. 0,08 %
1 Vorerkrankung 15,5 % 25,1 %
2 Vorerkrankungen 18,3 % 25,6 %
Min. 3 Vorerkrankungen 67,2 % 48,5 %

 

Bei den Vorerkrankungen dominieren vor allem: Hypertonie (74,6% / 76,1 %), ischämische Herzkrankheit (70,4% / 33,0%) und Diabetes millitus (33,8% / 35.5%).

Die Tabelle der Sterblichkeitsraten verdeutlicht, dass für Menschen zwischen 0 und 59 Jahren, kaum Grund zur Sorge besteht, an CoVid-19 zu sterben. Erst bei sehr alten Menschen ist die Sterblichkeit deutlich erhöht. Die Sterblichkeit von über 70-Jährigen in Italien ist 7-fach höher als bei allen andern Altersgruppen zusammen. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie_in_Italien#Einfluss_von_Alter,_Geschlecht_und_Vorerkrankungen_auf_Sterblichkeit

Bei der Auswirkung bzgl. einer Influenza auf die Sterblichkeit im hohen Alter zeigt sich ein ähnliches Bild. Hier eine Auswertung der Sterblichkeitsrate bei der Grippewelle 2018/2019 in den USA für verschiedene Altersgruppen:

0-4 Jahre: ca. 0,01 %
5-17 Jahre: ca. 0,00 %
18-49 Jahre: ca. 0,02 %
50-64 Jahre: ca. 0,05 %
über 65 Jahre: ca. 0,80 %

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Influenza#/media/Datei:InfluenzaCaseMortality.svg

Die Sterblichkeitsrate bei über 65-Jährigen ist 10-mal so hoch wie bei allen anderen Altersgruppen zusammen. D.h. Ältere Menschen sterben auch bei der Grippe deutlich öfter als jüngere. (In dem beschriebenen Betrachtungszeitraum scheint es eine sehr milde Grippewelle gegeben zu haben. Für die Bezüge der Sterblichkeitsrate nach Alter ist sie aber trotzdem aussagekräftig).

Weiterhin soll darauf hingewiesen werden, dass bei Sterbefällen zur Zeit Untersuchungen auf das Coronavirus stattfinden. Jedoch wirft sich die Frage auf, ob gerade bei Fällen mit mehreren Vorerkrankungen, was z.B. Chemopatienten betrifft, nicht trotzdem ein Ableben im gleichen Zeitraum stattgefunden hätte und ob das Virus wirklich als Todesursache gilt. Also ob die Menschen durch das Virus oder nur mit dem Virus starben. (https://noe.orf.at/stories/3038269/)

Schutz oder Freiheitsberaubung?

Allgemein betrachtet trägt Hygiene wie häufiges Händewaschen, Desinfektion oder die Verwendung eines Einmaltaschentuchs zur Eindämmung eines jeden Virus für den Übertragungsweg „Tröpfcheninfektion“ bei. Auch lässt sich die Eindämmung einer Krankheit durch Isolationen einschränken. Die Frage ist eben nur die nach der Verhältnismäßigkeit der Schutzmaßnahmen. Denn offenkundig lässt sich die Verbreitung von Geschlechtskrankheiten ja auch durch ein Verbot von ungeschützten Sex minimieren. Allerdings trägt das nicht zur Steigerung der Geburtenrate bei…

Im Falle der Erlässe des Freistaats Bayern erscheinen die Zugangs- und Ausgangssperren zu Altersheimen und Krankenhäusern etc. als durchaus sinnvoll, da sich hier die Risikogruppen befinden. Man muss sich allerdings die Frage stellen, weshalb dies nur während der Corona-Pandemie geschieht und nicht auch während der gesamten Grippesaison.

Jedoch die Ausgangssperren für die gesamte Bevölkerung sind eher als Freiheitsberaubung einzustufen! Denn das Virus kann auch auf der Arbeit und dem Weg dahin, wie auch im Supermarkt beim Kampf ums Klopapier übertragen werden. Und hier auch die Frage, weshalb keine Ausgangssperren bei der Grippewelle? – Weil im Falle des Coronavirus eine Hysterie erzeugt wurde.

 





  • Hier läuft gerade eine Sauerei ungeahnten Ausmaßes ab, zu der ich bereits zum Artikel von Dr. Baumeister geschrieben habe. Im Gegensatz zu selbigem finde ich mich in diesem hier wieder. Fakt ist, dass ein Virus grassiert, gegen welches es noch kein Mittel gibt, das weltweit auftritt und höchstwahrscheinlich durch einen unangemessenen Umgang mit der Schöpfung in einem artfremden Kulturkreis seinen Ursprung hat. Dieses Virus wird jetzt mit den sprichwörtlichen “Kanonen auf Spatzen” bekämpft. Wieviele dieser possierlichen Vögel kann man wohl mit einer Kanone erlegen??? Versteht mich nicht falsch, auch ich will mir weder Corona noch sonst eine Infektion einfangen, aber ein in Grippezeiten üblicher Umgang und Hygiene sollte angemessen und ausreichend sein. Warum muss man in der Ferne Urlaub machen, wenn man solch ein schönes Heimatland hat wie wir Deutschen? Dieses gilt es zu bewahren und zu stärken. Irgendwann, wenn wieder Normalität eintritt, wird eine Bilanz aufgemacht werden müssen. Auf der einen Seite steht eine überschaubare Anzahl an Coronatoten, leider, denn jeder Mensch, der so sterben muss ist einer zuviel. Auf der anderen Seite jedoch stehen eine noch nicht zu definierende Anzahl vernichteter Existenzen, Suizide und Menschen, die für immer einen seelischen Knacks erlitten haben. Und dann wird man sich fragen müssen, ob es das wert war. Allerdings gibt es bei allem Elend auch positive Fakten; seit langem waren Venedigs Lagunen nicht so sauber wie heute und die Menschen in Peking können tatsächlich nach vielen Jahren wieder saubere Luft atmen. Sicherlich gibts noch viele positive Auswirkungen mehr. Jedenfalls hat der Tanz ums “Goldene Kalb” erstmal sein Ende gefunden, aber geben wir uns keinen Illusionen hin, der wird um so heftiger toben, wenn diese miesen Zeiten ausgestanden sind. In diesem Sinne, bleibt gesund, alles wird gut.

    Jörg 23.03.2020
  • Der springende Punkt, die begrenzte intensivmedizinische Kapazität wird hier völlig außer Acht gelassen. Die Studien zeigen die Mortalität bei knapper aber vorhandener Kapazität. Falls die Zahl der schwer Erkrankten weiter schnell ansteigt wird ausreichende Versorgung auch in der BRD nicht mehr möglich sein. Dann kann man erwarten das auch bei jüngeren Jahrgängen sich die Mortalität deutlich vergrößert. Natürlich weiß man nicht wie groß der tatsächliche Anteil der Intensivpatienten an den Erkrankten ist aber die bereits jetzige Verknappung von Beatmungsplätzen spricht dafür dass er deutlich höher als bei der gewöhnlichen Grippe ist.

    Tom 23.03.2020
    • Die fehlenden medizinischen Kapazitäten halte ich ebenfalls für den springenden Punkt. Zur Mortalitätsrate und zur allgemeinen Gefährlichkeit des Virus habe ich mir noch keine abschließende Meinung gemacht. Ich selbst habe keine Angst vor einer Infektion. Die Zahlen, die für Deutschland gehandelt werden, sind ohnehin mit Vorsicht zu genießen. Valide Daten zur Anzahl der Infektionen und zur Todesrate hätte man nur, wenn man in viel größerem Umfang testen würde, was aber selbst bei sich aufdrängenden Verdachtsfällen häufig gar nicht geschieht. Unabhängig davon sieht man jedoch, dass die Italiener vollkommen überfordert mit der Situation sind. Auch Frankreich lässt Kranke bereits ausfliegen, weil sie zuhause nicht intensivmedizinisch behandelt werden können. Diese Bilder sollen hier vermieden werden.

      Die ergriffenen Maßnahmen von Bund und Ländern sehe ich dennoch kritisch. Natürlich spielt das den Regierenden in die Hände. Opposition findet derzeit nicht statt, selbst wenn man Parteien, wie FDP und Grüne, mal dazu zählt.

      Ich glaube auch, dass man durchaus mal testen will, wie weit man gehen kann. Dennoch werden sich die ganzen jetzt getroffenen Maßnahmen als Bumerang erweisen. Das Einfrieren des Arbeits- und Wirtschaftsleben wird sich maximal zwei oder drei Monate aufrechterhalten lassen. Danach wird es ungemütlich. Dementsprechend werden die jetzt getroffenen Restriktionen allmählich wieder aufgehoben werden. Danach offenbart sich der ganze volkswirtschaftliche Schaden. Das Virus kann dann zwar als willkommene Erklärung für den Niedergang der Wirtschaft dienen, Fakt ist aber, dass die Politik des billigen Geldes durch die EZB zu einem massiven Aufwuchs systemischer Risiken geführt hat, die mit der Pandemie überhaupt nichts zu tun hat. Das Virus ist nur der Anlass, der das Ganze jetzt zur Entladung bringen wird. Durch Nullzins ist die Wirtschaft durchsetzt mit Zombieunternehmen, die mit billigen Krediten am Leben gehalten wurden. Dass Altmaier und Scholz diese Unternehmen jetzt wieder mit höheren Staatssubventionen auf Kosten des Steuerzahler retten wollen, wird zu einer massiven Inflation und zum Zusammenbruch des Eurosystems führen. Spätestens im nächsten Jahr wird das für jedermann erkennbar werden. Und zwar noch vor der Bundestagswahl.

      Fuhrknecht 25.03.2020
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