Im Gespräch mit der HVIM aus Ungarn (1/3)

Kürzlich haben wir ein Interview mit Barcsa-Turner Gábor, dem Anführer der Hatvannégy Vármegye Ifjúsági Mozgalom (HVIM) aus Ungarn geführt.

 

Barcsa-Turner Gabor

 

Der III. Weg: Hallo Barcsa-Turner Gábor,

wir haben uns ja dieses Jahr beim „Ausbruch 60“ in Budapest kennen gelernt. Habt ihr nur an der Gedenkwanderung „Ausbruch 60“ teilgenommen oder auch zuvor an der nahegelegenen Gedenkkundgebung?

 

HVIM: Ich konnte persönlich an der Gegenkundgebung nicht teilnehmen, aber meine Kameraden von Hatvannégy Vármegye Ifjúsági Mozgalom (HVIM) waren selbstverständlich dort.

 

 

Der III. Weg: Hat euch der diesjährige, doch recht große, Antifaprotest überrascht?

 

HVIM: Leider wird die Antifa-Bewegung auch in Ungarn von Jahr zu Jahr stärker, aber wahrscheinlich aus historischen Gründen nicht so stark wie westlich von uns. Wir haben viel mehr Probleme mit den Neoliberalen und der Homosexuellen-Propaganda, wobei beide Richtungen eindeutig links orientierte sind und deren Motivation Chaos ist. Auch dieses Jahr waren die meisten Antifas aus dem Westen.

 

Der III. Weg: Arbeitet ihr mit allen nationalen Organisationen in Ungarn zusammen oder gibt es da auch Abgrenzungen eurerseits (z.B. zu liberal oder zu subkulturell)?

 

HVIM: HVIM ist einer der ältesten Organisation auf der nationalen Seite. László Toroczkai hat Hatvannégy Vármegye Ifjúsági Mozgalom in 2001 gegründet. Die meisten Organisationen sind mehr oder weniger aus HVIM herausgewachsen. Wir arbeiten sehr viel daran, daß wir die „Rechte Szene“ zusammenhalten können und dadurch effektiver gegen den von außen kommenden Kämpfen uns schützen und unser Ziel erreichen können.

 

 

Der III. Weg: Was bedeutest eigentlich euer Organisationsname Hatvannégy Vármegye Ifjúsági Mozgalom (HVIM)?

 

HVIM: Jugendbewegung der vierundsechzig „Landkreise“

Vierundsechzig Landkreise bezieht sich auf die Landkreise in Großungarn.

Vor 1918 gab es in Ungarn 90 Gerichtsbarkeiten: 63 Landkreise (ab 1881), die Hauptstadt von Budapest, 25 weitere Städte mit Gerichtsbarkeit und schließlich die Stadt und den Bezirk Rijeka mit ihrem spezifischen Status und ihrer geografischen Lage.

Zur Vereinfachung werden Städte mit Gerichtsbarkeit in Ungarn und Budapest als Teil der Bezirke betrachtet, in denen sie sich befanden. Da die Stadt und der Bezirk Rijeka geografisch von Ungarn isoliert waren, grenzte sie an keine der ungarischen Grafschaften und wird als separate 64. Grafschaft behandelt.

Dieses Konzept ist nach Trianon weit verbreitet, wie zum Beispiel die Wappen aus den 1920er Jahren auf dem Domplatz in Szeged.

 

Fortsetzung folgt…





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